Bachelorarbeit, 2019
46 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit befasst sich mit dem Spannungsfeld zwischen Bildung als Instrument der Emanzipation und Bildung als Mittel zur Stabilisierung von Machtverhältnissen. Am Beispiel der Erwachsenenbildung soll untersucht werden, wie sich das Bildungsverständnis im Laufe der Zeit gewandelt hat und inwieweit emanzipatorische Bildungsideale in der gegenwärtigen Erwachsenenbildung Berücksichtigung finden.
Das erste Kapitel führt in das Thema ein und erläutert die Grundidee der Arbeit. Im zweiten Kapitel werden die Begriffe "Bildung" und "Emanzipation" genauer definiert. Das dritte Kapitel beleuchtet die Geschichte der Erwachsenenbildung, beginnend mit der Moderne Volksaufklärung, über die Institutionalisierung bis hin zu den Paradigmenwechseln der Erwachsenenbildung im Kontext der Bildungsreform. Im vierten Kapitel wird die Gegenwartsbetrachtung der Erwachsenenbildung thematisiert, wobei die aktuellen theoretischen Auseinandersetzungen zur Bildung in der Erwachsenenbildung und die Praxisbeispiele der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung analysiert werden.
Erwachsenenbildung, Bildung, Emanzipation, Herrschaft, kritisches Bildungstheorie, Weiterbildung, Verwertungslogik, Bildungsdiskurs, Friedrich-Ebert-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Wirtschaftswachstum.
Bildung fungiert einerseits als Instrument für Emanzipation und Veränderung, andererseits aber auch als Mechanismus zur Stabilisierung von Herrschaft und Macht.
Die Geschichte reicht von der modernen Volksaufklärung (1800-1890) über die Institutionalisierung (1890-1930) bis hin zu den Bildungsreformen und der lebenslaufbezogenen Weiterbildung.
Diese Stiftungen dienen in der Arbeit als Praxisbeispiele für den aktuellen Bildungsdiskurs und die Umsetzung emanzipatorischer Ideale in der Erwachsenenbildung.
Kritische Erwachsenenbildung versteht sich als Widerstand gegen die reine Verwertungslogik von Bildung in einer ökonomisierten Gesellschaft.
Die Arbeit fordert dazu auf, die Dichotomie zwischen Emanzipation (Befreiung) und Herrschaft (Anpassung) in der heutigen Bildungslandschaft kritisch zu hinterfragen.
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