Bachelorarbeit, 2009
62 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
1.1 Aufbau der Arbeit
1.2 Forschungsfragen und Methode
1.3 Ziele und Hypothesen
1.4 Definitionen
2 Gründe und Nutzen von Praktika
3 Schwierigkeiten mit Praktika
4 Alternativen zum Praktikum
5 Analyse verschiedener Stellenanzeigen
5.1 Printmedien
5.2 Internet
5.3 Vergleich
6 Stellungnahmen zum Thema
6.1 Studierende
6.2 AbsolventInnen
7 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der „Generation Praktikum“, um zu ergründen, ob es sich dabei um einen von den Medien geprägten Mythos handelt oder um eine real existierende Problematik für Studierende und Absolventen, die sich durch den Wandel am Arbeitsmarkt und in der universitären Ausbildung verschärft hat.
1 Einleitung
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt und im Bereich der universitären Ausbildung hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Wo es früher für eine/n Absolventen/in mehrere Stellenangebote gab, so bewerben sich heute viele AbsolventInnen auf eine einzige Jobanzeige. Viele Personen haben heutzutage die Möglichkeit, eine gute Ausbildung zu erlangen und über Weiterbildungen frei zu entscheiden. Allerdings entsteht so das Problem, dass nahezu alle AbsolventInnen eines Studiengangs in etwa dieselben Kenntnisse haben und so jede/r für mehr oder weniger denselben Beruf geeignet ist.
Diese Problematik stellt sich vor allem bei Studiengängen, deren Berufsfelder sich als eher diffus darstellen. Daher ist es notwendig, sich durch zusätzliches Wissen aus der Masse hervorzuheben. Vermutlich entstand die Forderung nach dem Absolvieren von Praktika daraus und zudem aus der Tatsache, dass viele Unternehmen einer universitären Ausbildung zu viel Theorie und zu wenig Praxis anlasten. Praktika sind aus dem StudentInnenleben kaum noch wegzudenken und zahlreiche Studien belegen, dass auch die Betroffenen diese nicht mehr als außergewöhnlich empfinden und in den Ausbildungsweg mit einplanen. So wurde der Begriff der „Generation Praktikum“ kreiert. Dieser bezieht sich vor allem auf AbsolventInnen, die nach ihrem Studium ein Praktikum nach dem anderen absolvieren müssen, da sie keine Festanstellung bekommen. Mittlerweile ist es jedoch notwendig, dass sich bereits Studierende während ihres Studiums möglichst viele Praxiskenntnisse aneignen. Doch dies alleine reicht bei weitem nicht mehr aus. Auch Fremdsprachen und soziale Kompetenzen werden vorausgesetzt.
1 Einleitung: Einführung in das Phänomen der „Generation Praktikum“, die Problemstellung am Arbeitsmarkt sowie Zielsetzung und Aufbau der Arbeit.
2 Gründe und Nutzen von Praktika: Darstellung der Vorteile von Praktika als Mittel zur Berufsfindung, Praxiserfahrung und Vernetzung.
3 Schwierigkeiten mit Praktika: Erläuterung der Schattenseiten wie Bezahlungsprobleme, Orientierungslosigkeit und der Zwang zur ständigen Praxiserweiterung.
4 Alternativen zum Praktikum: Betrachtung alternativer Möglichkeiten zur Profilbildung neben oder nach dem Studium, wie Volontariate oder Zusatzqualifikationen.
5 Analyse verschiedener Stellenanzeigen: Empirische Auswertung von Stellenanzeigen in Print- und Internetmedien im Hinblick auf Anforderungen und die „Praktikumsfalle“.
6 Stellungnahmen zum Thema: Qualitative Befragung von Studierenden und Absolventen zu ihren persönlichen Erfahrungen und Sichtweisen.
7 Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse und Verifizierung der Hypothesen über den realen Hintergrund des Begriffs „Generation Praktikum“.
Generation Praktikum, Arbeitsmarkt, Praktikum, Studium, Absolventen, Berufseinstieg, Stellenanzeigen, Praxiserfahrung, Weiterbildung, Soft Skills, Volontariat, Berufsfeldforschung, Hochschulabsolventen, Arbeitswelt, Qualifikation
Die Arbeit untersucht das Phänomen der sogenannten „Generation Praktikum“ und prüft, ob es sich um eine gesellschaftliche Realität oder einen medieninduzierten Mythos handelt.
Zentrale Themen sind die Verknüpfung von theoretischer Ausbildung und praktischer Erfahrung, der Wandel des Arbeitsmarktes sowie die Anforderungen an Absolventen.
Ziel ist es, den Wahrheitsgehalt des Begriffs zu analysieren, die Auswirkungen auf Studierende aufzuzeigen und den Bedarf an praktischer Erfahrung kritisch zu hinterfragen.
Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus Literaturrecherche, einer empirischen Analyse von Stellenanzeigen über einen Zeitraum von einem Monat sowie der Auswertung von Experten-Fragebögen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Analysen zu Nutzen und Risiken von Praktika, eine Untersuchung von Stellenanzeigen in Print- und Online-Börsen sowie die qualitative Auswertung persönlicher Interviews.
Die wichtigsten Begriffe sind Generation Praktikum, Berufseinstieg, Arbeitsmarkt, Praxiserfahrung und Qualifikationsanforderungen.
Die Arbeit zeigt, dass besonders geistes- und sozialwissenschaftliche Studiengänge mit unklaren Berufsfeldern stärker vom Phänomen betroffen sind als etwa ingenieurwissenschaftliche Studiengänge.
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass der Begriff zwar mediengeprägt ist, die dahinterstehende Problematik der notwendigen Praxiserfahrung jedoch eine reale Herausforderung darstellt.
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