Bachelorarbeit, 2019
72 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Forschungsanliegen
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Vorstellung der forensischen Psychiatrie und Psychotherapie
2.2 Gesetzliche Grundlagen
2.3 Aufgaben der pflegerischen Mitarbeiter
2.4 Besonderheiten der forensischen Pflege
2.5 Anforderung an das Pflegemanagement
3 Begriffsbestimmungen
3.1 Phänomen Fehlzeiten
3.2 Abgrenzung Arbeitsunfähigkeit
4 Exkurs Arbeitszufriedenheit
4.1 Arbeitszufriedenheit
4.2 Einflussfaktoren auf die Arbeitszufriedenheit –
5 Empirischer Teil
5.1 Die quantitative Forschung
5.2 Die schriftliche Befragung
6 Methodisches Vorgehen
6.1 Entwicklung des Fragebogens
6.2 Durchführung eines Pretests
6.3 Durchführung der Fragebogenstudie
6.4 Datenauswertung
7 Darstellung der Ergebnisse
7.1 Themenblock 1 – Allgemeine Datenabfrage
7.2 Themenblock 2 – Arbeitssituation
7.3 Themenblock 3 – Einschätzung der eigenen Arbeitsgesundheit
7.4 Themenblock 4 – Berufliche Selbstwertschätzung
7.5 Themenblock 5 – Unternehmenskultur
7.6 Themenblock 6 – Betriebliche Gesundheitsförderung
7.7 Themenblock 7 – Die letzten drei Fragen
7.8 Der Platz für Anmerkungen
8 Diskussion
8.1 Bewertung der Ergebnisse
8.2 Interpretation der Ergebnisse
8.3 Handlungsempfehlungen
9 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Ursachen für hohe Fehlzeiten in der pflegerischen Berufsgruppe innerhalb der forensischen Psychiatrie und Psychotherapie. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen, Unternehmenskultur sowie Arbeitszufriedenheit aufzuzeigen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für das Krankenhausmanagement abzuleiten.
2.4 Besonderheiten der forensischen Pflege
Die zu behandelnden Patienten der forensischen Psychiatrie und Psychotherapie sind nicht freiwillig in der Klinik. Sie werden von einem Gericht verurteilt, in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung, eine Therapie zu machen. Allein dieser Zwangskontext, stellt in der Zusammenarbeit eine Besonderheit dar. Es besteht ein gesetzlicher Auftrag, dieser in Verbindung mit Durchführungsbestimmungen des jeweiligen Trägers.
Abgesehen von der eigentlichen psychiatrischen Pflege, müssen zwei relevante Aspekte nochmal kurz benannt werden. Die Krankenpflege ist für die äußere und innere Sicherheit verantwortlich.
Äußere Sicherheit: Wie schon im Punkt 2.2 beschrieben, spielen die Sicherheitsvorkehrungen eine große Rolle. Neben den baulichen Sicherheitsmaßnahmen übernimmt die Pflege viele relevante Aufgaben. Neben der sicheren Begleitung der Patienten, übernehmen die Mitarbeiter auch die Kontrollen und die Durchsuchungen der Patientenzimmer. Die Überwachung der Handhabung und Lagerung von gefährlichen Gegenständen, wie zum Beispiel Messer für das Kochtraining, gehört zu den täglichen Aufgaben.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der Relevanz von Fehlzeiten im klinischen Kontext und der Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung des forensischen Arbeitsbereichs.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der forensischen Psychiatrie, der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie der Aufgaben und speziellen Anforderungen an das pflegerische Personal in diesem Bereich.
3 Begriffsbestimmungen: Definition der Begriffe Fehlzeiten und Absentismus sowie eine rechtliche Abgrenzung zur Arbeitsunfähigkeit.
4 Exkurs Arbeitszufriedenheit: Theoretische Betrachtung der Arbeitszufriedenheit anhand der Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg.
5 Empirischer Teil: Beschreibung des gewählten quantitativen Forschungsansatzes und der Methode der schriftlichen Befragung zur Datenerhebung.
6 Methodisches Vorgehen: Detaillierte Erläuterung der Fragebogenentwicklung, der Pretest-Phase sowie der technischen Durchführung und Datenauswertung.
7 Darstellung der Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten in sieben Themenblöcken, von soziodemografischen Daten bis hin zu spezifischen Arbeitsplatzparametern.
8 Diskussion: Kritische Bewertung und Interpretation der Resultate sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen für das Management.
9 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Aufzeigen von weiterem Forschungsbedarf.
Fehlzeiten, forensische Psychiatrie, Pflegemanagement, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsförderung, Unternehmenskultur, Fehlerkultur, Arbeitsunfähigkeit, Arbeitsmotivation, Krankenhausmanagement, Pflegepersonal, Mitarbeiterbefragung, forensische Pflege, Belastungsfaktoren, Führungskultur.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Fehlzeiten in der Pflege der forensischen Psychiatrie und Psychotherapie und identifiziert Faktoren, die zu gesundheitlichen Belastungen oder Abwesenheiten führen.
Die zentralen Felder umfassen die Arbeitssituation, die Einschätzung der eigenen Arbeitsgesundheit, die berufliche Selbstwertschätzung, das Gesundheitsmanagement und die Unternehmenskultur.
Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen den speziellen Belastungsfaktoren im forensischen Bereich und den hohen Fehlzeitenraten herzuleiten, um fundierte Handlungsempfehlungen für das Pflegemanagement zu formulieren.
Es wurde ein quantitativer Forschungsansatz gewählt, der eine schriftliche Mitarbeiterbefragung auf Basis eines Fragebogens realisiert hat.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Begriffsdefinitionen, einen Exkurs zur Arbeitszufriedenheit sowie den empirischen Teil mit der methodischen Darstellung und der detaillierten Ergebnispräsentation.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Fehlzeiten, forensische Psychiatrie, Pflegemanagement, Unternehmenskultur und Fehlerkultur charakterisiert.
Die Studie zeigt, dass eine offene Fehlerkultur als wichtig erachtet wird, jedoch teilweise ein professioneller Lernprozess nach Fehlern innerhalb der forensischen Klinik vermisst wird.
Das Ergebnis legt nahe, dass der Bekanntheitsgrad des betrieblichen Gesundheitsmanagements bei den Mitarbeitern sehr gering ist, was auf eine Wissenslücke bezüglich präventiver Angebote hinweist.
Die äußere Sicherheit, etwa durch die Überwachung von gefährlichen Gegenständen, wird als integraler täglicher Bestandteil der pflegerischen Berufsrolle im forensischen Bereich beschrieben.
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