Bachelorarbeit, 2023
65 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Vorgehensweise
1.2 Abgrenzung des Themas
2. Wissenschaftliche Grundlagen der Demenzerkrankung
2.1 Risikofaktoren und Pathologien
2.1.1 Beta-Amyloid-Hypothese
2.1.2 Neuroinflammation und oxidativer Stress
2.1.3 Neurofibrilläre Verwicklungen (Tau-Hypothese)
2.1.4 Cholinerge Hypothese
2.1.5 Genetik und weitere Ursachen
2.2 Diagnostik
2.3 Krankheitsverlauf und Symptomatik
2.4 Pharmakotherapie
2.5 Ernährungsempfehlungen für Menschen mit Demenz
3. Vorstellung Ginkgo biloba
3.1 Wirkstoffmechanismen
4. Methodik und Literaturrecherche
4.1 Ein- und Ausschlusskriterien
4.2 Suchstrategie
4.3 Studiencharakteristika
4.4 Qualitätsmerkmale
5. Ergebnisse
5.1 Testverfahren und -skalen
5.2 Zusammenfassung der Studien
5.2.1 Ihl et al. (2012)
5.2.2 Maurer et al. (1997)
5.2.3 Mazza et al. (2006)
5.2.4 Nasab et al. (2012)
5.2.5 Schneider et al. (2005)
5.2.6 Yancheva et al. (2009)
5.2.7 Kanowski et al. (2003)
5.3 Zusammenfassung der Studienergebnisse
6. Diskussion
6.1 Diskussion der Methode
6.2 Diskussion der Ergebnisse
6.3 Klinische Signifikanz
6.4 Nebenwirkungen
6.5 Weitere Forschung
6.6 Handlungsempfehlungen
6.7 Limitationen
7. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht systematisch die therapeutische Wirksamkeit des Pflanzenextrakts Ginkgo biloba (EGb 761) bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz. Das primäre Ziel ist es, basierend auf einer Literaturrecherche randomisierter kontrollierter Studien zu ermitteln, ob eine Verbesserung der kognitiven Leistung durch das Extrakt nachweisbar ist und welche Sicherheitsprofile vorliegen.
Die therapeutische Wirksamkeit von Ginkgo biloba bei der Behandlung von leichter bis mittelgradiger Alzheimer-Demenz
Die AD ist eine chronisch-progressiv verlaufende Erkrankung, die theoretisch in jedem Alter auftreten kann, aber besonders bei älteren Menschen ab 65 Jahren nimmt die Inzidenz deutlich zu (DGPPN & DGN, 2016, S. 25). Da Deutschland von einem starken demografischen Wandel betroffen ist – sprich immer mehr ältere Menschen in der Gesellschaft leben (Überalterung), treten die neurodegenerativen Erkrankungen wie die AD immer mehr in den Vordergrund (Milan & Fetzer, 2019).
Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland 244.000 Menschen an AD, der häufigsten Form der Demenz (DGPPN & DGN, 2016, S. 24). Stand 2019 leben in Deutschland 1,2 Millionen Menschen mit Demenz. Falls kein Durchbruch in der Therapie oder der Prävention gelingen sollte, wird im Jahr 2050 Schätzungen zufolge die Anzahl demenzkranker Menschen auf 2,8 Millionen ansteigen (DAlzG, 2022, S. 1). Weltweit betrachtet sind derzeit sogar 50 Millionen Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen. Die Prognosen für 2050 zeigen, dass die Prävalenz auf 150 Millionen ansteigen wird (Breijyeh & Karaman, 2020). Umso größer ist die Herausforderung für das Gesundheitssystem, mit der steigenden Anzahl von Demenzerkrankungen umzugehen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Alzheimer-Demenz ein, beleuchtet die epidemiologische Relevanz und stellt die Forschungsfrage zur Wirksamkeit von Ginkgo biloba.
2. Wissenschaftliche Grundlagen der Demenzerkrankung: Dieses Kapitel erläutert die Pathologien der Alzheimer-Erkrankung, einschließlich Beta-Amyloid-Hypothese, Tau-Proteinen und der cholinergen Hypothese sowie die aktuelle Diagnostik und Pharmakotherapie.
3. Vorstellung Ginkgo biloba: Hier werden Herkunft und medizinische Bedeutung des Ginkgobaumes sowie die Wirkstoffmechanismen und Standardisierung des Extrakts EGb 761 thematisiert.
4. Methodik und Literaturrecherche: Dieser Teil beschreibt das systematische Vorgehen zur Literaturrecherche, die festgelegten Ein- und Ausschlusskriterien und die Qualitätskriterien der ausgewerteten Studien.
5. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der sieben ausgewählten Studien sowie eine detaillierte Zusammenfassung der individuellen Studienergebnisse hinsichtlich der kognitiven Performance.
6. Diskussion: Hier erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Methodik, den klinischen Ergebnissen, der Signifikanz sowie potenziellen Nebenwirkungen und dem Bedarf an weiterer Forschung.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass Ginkgo biloba bei bestimmten Patientengruppen potenziell vorteilhaft ist, jedoch weitere qualitativ hochwertige Langzeitstudien notwendig sind.
Alzheimer-Demenz, Ginkgo biloba, EGb 761, Kognitive Funktion, Systematische Literaturrecherche, Randomisierte kontrollierte Studien (RCT), Pharmakotherapie, Acetylcholinesterase-Hemmer, Neurodegeneration, Beta-Amyloid, Tau-Protein, Klinische Signifikanz, Symptomkontrolle, Pflanzenextrakt, Gedächtnisleistung
Die Arbeit untersucht die therapeutische Wirksamkeit des standardisierten Pflanzenextrakts Ginkgo biloba (EGb 761) bei Patienten, die an einer leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz leiden.
Zu den zentralen Themen gehören die wissenschaftlichen Grundlagen und Ursachen der Alzheimer-Erkrankung, die Funktionsweise von Ginkgo-Extrakten sowie die systematische Bewertung klinischer Studien zur kognitiven Verbesserung.
Das Ziel ist es, anhand einer systematischen Literaturrecherche zu klären, ob EGb 761 eine effektive und sichere Therapieoption darstellt, um die kognitiven Fähigkeiten bei Demenzbetroffenen zu stärken.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturarbeit, bei der randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) aus Datenbanken wie PubMed und Cochrane recherchiert, anhand definierter Kriterien gefiltert und nach ihrer methodischen Qualität beurteilt wurden.
Der Hauptteil befasst sich mit den pathophysiologischen Mechanismen der Demenz, der Vorstellung von EGb 761, der Methodik der Studiensuche sowie einer detaillierten Analyse und Diskussion der Ergebnisse der ausgewählten Studien.
Die wichtigsten Begriffe sind Alzheimer-Demenz, Ginkgo biloba, EGb 761, Kognition, systematische Literaturrecherche, RCT, Neurodegeneration und klinische Signifikanz.
EGb 761 ist das am besten untersuchte und standardisierte Spezialextrakt, das aufgrund definierter Wirkstoffkonzentrationen in wissenschaftlichen Studien als Referenz für Vergleichbarkeiten unverzichtbar ist.
Die klinische Signifikanz ist entscheidend, da sie hinterfragt, ob die in Tests gemessenen statistischen Verbesserungen für den Patienten im Alltag tatsächlich spürbar und relevant sind, was bei bisherigen Studien oft diskutiert wird.
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