Masterarbeit, 2023
93 Seiten, Note: 1.7
Diese Masterarbeit befasst sich mit dem Einsatz von Hunden in der Schule und untersucht die Auswirkungen dieser Intervention auf die Lern- und Leistungsbereitschaft von Schülern. Sie setzt sich zum Ziel, den aktuellen Forschungsstand zu diesem Thema zu analysieren und die bestehenden Herausforderungen im Bereich der wissenschaftlichen Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung im pädagogischen Kontext aufzuzeigen.
Die Einleitung führt in das Thema ein und erläutert die Relevanz der Arbeit im Kontext des wachsenden Interesses an Tiergestützten Interventionen im Bildungsbereich. Kapitel 2 beleuchtet verschiedene Erklärungsansätze und Modelle für die Mensch-Tier-Beziehung, darunter die Biophilie-Hypothese, Bindungstheorien und die Rolle des Hormons Oxytocin. Kapitel 3 klärt den Begriff "Tiergestützte Interventionen" und grenzt den Einsatz von Hunden in der Schule von anderen Formen der Tiergestützten Arbeit ab. Kapitel 4 präsentiert den aktuellen Forschungsstand zum Einsatz von Hunden in der Schule und beleuchtet dabei die Erfahrungen und Rückmeldungen von Lehrerkräften, Schülern und Eltern. Es werden verschiedene positive Effekte wie die Reduktion von Aggressivität, die Förderung sozio-emotionaler Kompetenzen und die Verbesserung der Lernatmosphäre untersucht.
Mensch-Tier-Beziehung, Tiergestützte Interventionen, Hunde in der Schule, Bildungswissenschaften, Lern- und Leistungsbereitschaft, sozio-emotionale Kompetenz, Stressreduktion, Lernatmosphäre, Forschungsherausforderungen, wissenschaftliche Methoden
Studien deuten darauf hin, dass Hunde Aggressivität reduzieren, sozio-emotionale Kompetenzen fördern, Stress abbauen und die allgemeine Lernatmosphäre sowie Motivation verbessern können.
Die Biophilie-Hypothese geht davon aus, dass Menschen eine angeborene Affinität zu anderen Lebewesen haben, was die beruhigende und positive Wirkung von Tieren auf den Menschen erklärt.
Bei Interaktionen mit Hunden wird Oxytocin (das "Bindungshormon") freigesetzt, was Stress reduziert, das Vertrauen stärkt und die soziale Bindung zwischen Mensch und Tier fördert.
Hunde besitzen eine hohe soziale Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, menschliche Signale zu deuten. Das Konzept der "Du-Evidenz" beschreibt sie als Partner, die den Menschen als Gegenüber wahrnehmen.
Obwohl viele positive Erfahrungen von Lehrern und Eltern vorliegen, weist die Arbeit auf Forschungslücken hin und hinterfragt kritisch, ob alle Effekte eindeutig auf den Hund zurückzuführen sind.
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