Examensarbeit, 2019
81 Seiten, Note: 1,3
Diese wissenschaftliche Hausarbeit befasst sich mit dem Thema des Demokratiedefizits der Europäischen Union. Sie analysiert die Legitimitätsfrage der EU anhand der Input- und Output-Legitimation und untersucht die Möglichkeiten der Erhöhung der demokratischen Legitimation.
Die Einleitung stellt die These auf, dass die Europäische Union nicht ausreichend input-legitimiert ist. Diese These soll anhand der Analyse von Demokratiedefiziten der EU überprüft werden. Die Kapitel 2 und 3 befassen sich mit den Begriffen "Demokratie" und "Legitimation" und liefern wichtige Definitionen für die weitere Untersuchung.
Kapitel 4 analysiert den institutionellen Aufbau der EU und untersucht die demokratischen Eigenschaften der einzelnen Institutionen. Die Kapitel 5 und 6 diskutieren die Demokratisierungsbemühungen der EU durch die Verträge von Maastricht und Lissabon sowie die bestehenden strukturellen und institutionellen Demokratiedefizite.
Demokratiedefizit, Europäische Union, Legitimation, Input-Legitimation, Output-Legitimation, institutionelle Strukturen, Verträge von Maastricht und Lissabon, europäische Öffentlichkeit, Volkssouveränität, Gewaltenteilung, Demokratieformen.
Es beschreibt die Kritik, dass die Europäische Union nicht ausreichend durch ihre Bürger (Input) demokratisch legitimiert ist und Entscheidungsprozesse zu fern vom Volk stattfinden.
Input-Legitimation bezieht sich auf die Herrschaft „durch das Volk“ (Wahlen, Partizipation), während Output-Legitimation die Herrschaft „für das Volk“ (Effektivität und Nutzen der Politik) meint.
Er stärkte das Europäische Parlament durch die Ausweitung des ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens und führte Instrumente wie die Europäische Bürgerinitiative ein.
Da es keine einheitlichen europäischen Medien und keinen gemeinsamen Diskursraum über Sprachgrenzen hinweg gibt, fällt es schwer, eine kollektive europäische Identität (Demos) zu bilden.
Diskutiert werden institutionelle Reformen, partizipativ-demokratische Lösungen und postnationale Ansätze wie die deliberative Demokratie.
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