Diplomarbeit, 2007
93 Seiten, Note: 2,3
1. Problemstellung
1.1 Die Arbeitsmarktsituation in Deutschland
1.2 Einkommensverteilung
1.3 Soziale Sicherungssysteme
1.4 Schwarzarbeit
2. Arbeitsmarkttheorie
2.1 Das Arbeitsangebot
2.2 Die Arbeitsnachfrage
2.3 Das Arbeitsmarktgleichgewicht
2.4 Die Entstehung von Unterbeschäftigung
2.5 Zwischenfazit
3. Mindestlöhne
3.1 Mindestlöhne in der Theorie
3.2 Mindestlöhne in den USA - Der Fair Labour Standards Act
3.3 Mindestlöhne in Frankreich – Das SMIC
3.4 Der Britische Mindestlohn
4. Kombilöhne
4.1 Bisherige Modellprojekte
4.2 Aktivierende Sozialhilfe
4.3 Die Magdeburger Alternative
5. Weitere Beschäftigungsinstrumente
5.1 Negative Einkommensteuer
5.2 Workfare
5.3 Förderung haushaltsbezogener Dienstleistungen
5.3.1 Die Förderung haushaltsbezogener Dienstleistungen in Deutschland
5.3.2 Das dänische Haushaltsdienstleistungenprogramm
5.3.3 Die Förderung haushaltsbezogener Dienstleistungen in Frankreich
6. Schlussbetrachtung
6.1 Maßnahmen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit
6.2 Fazit zum Mindestlohn
6.3 Fazit zum Kombilohn
6.4 Qualifikation als bessere Alternative
6.5 Wirtschaftspolitische Implikationen
Diese Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen verschiedener beschäftigungspolitischer Instrumente wie Mindestlöhne, Kombilöhne und weitere Maßnahmen auf das Einkommen und die Beschäftigungssituation von Geringqualifizierten in Deutschland.
1. Problemstellung
Unterbeschäftigung und Armut sind schwerwiegende Probleme der Gesellschaft, insbesondere für Geringqualifizierte und Personen mit Migrationshintergrund. Aufgabe der Ökonomen ist es Wege zu finden die die Ausmaße dieser Probleme begrenzen. Welche Instrumente den Ökonomen dabei zur Verfügung stehen und welche Auswirkungen sie, auf Beschäftigung und Einkommen der Geringqualifizierten haben, soll diese Arbeit zeigen. Internationale Erfahrungen mit diesen Instrumenten können dabei Hinweise auf die Auswirkungen, die diese in Deutschland haben könnten, geben. Vor allem soll auf die beiden viel diskutierten Instrumente, Mindest- und Kombilohn, eingegangen werden.
Mindestlöhne sind Teil einer breiten politischen Agenda mit dem Ziel Ungleichheiten zu reduzieren, Arbeitsanreize zu verbessern und werden in verschiedenen Formen in vielen entwickelten Ländern genutzt. Allerdings sind Mindestlöhne weit davon entfernt unumstritten zu sein. Für viele Ökonomen, aber nicht alle, implizieren sie eine Verringerung der Beschäftigung, da sie verzerrende Effekte auf die Lohnsetzung haben können. Auch Kombilöhne sind dafür gedacht Arbeitsanreize, durch Aufstockung niedriger Löhne, zu erhöhen und die Einkommenssituation von Geringverdienern zu verbessern.
1. Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Problematik von Armut und Unterbeschäftigung insbesondere bei Geringqualifizierten ein und benennt die zentralen Instrumente der Analyse.
2. Arbeitsmarkttheorie: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Arbeitsangebots, der Arbeitsnachfrage sowie die Mechanismen der Entstehung von Unterbeschäftigung dargelegt.
3. Mindestlöhne: Dieses Kapitel beleuchtet Mindestlöhne aus theoretischer Sicht und ergänzt dies durch internationale Praxisbeispiele aus den USA, Frankreich und Großbritannien.
4. Kombilöhne: Es erfolgt eine Analyse verschiedener Modellprojekte und Ansätze zur aktivierenden Sozialhilfe, die darauf abzielen, Arbeitsanreize durch Lohnzuschüsse zu verbessern.
5. Weitere Beschäftigungsinstrumente: Hier werden ergänzende Ansätze wie die negative Einkommensteuer, Workfare und die Förderung haushaltsbezogener Dienstleistungen in verschiedenen europäischen Ländern thematisiert.
6. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel zieht ein Fazit zu den diskutierten Instrumenten und formuliert wirtschaftspolitische Implikationen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und Unterbeschäftigung.
Mindestlohn, Kombilohn, Geringqualifizierte, Unterbeschäftigung, Arbeitsmarkt, Schwarzarbeit, Sozialhilfe, Arbeitsanreize, Beschäftigung, Humankapital, Einkommensverteilung, Lohnsubventionen, Arbeitslosigkeit, Qualifizierung, Haushaltsdienstleistungen.
Die Diplomarbeit analysiert die Auswirkungen staatlicher Instrumente wie Mindestlöhne und Kombilöhne auf die Beschäftigungs- und Einkommenssituation von Geringqualifizierten.
Die Arbeit fokussiert sich auf den Niedriglohnsektor, die Arbeitsmarkttheorie, die Armutsbekämpfung sowie Möglichkeiten der Lohnsubventionierung.
Das Ziel ist es zu untersuchen, welche Instrumente effektiv dazu beitragen können, Beschäftigungshindernisse für Geringqualifizierte abzubauen und deren Einkommenssituation zu verbessern.
Es handelt sich um eine theoretische und empirische Analyse, die auf der Auswertung bestehender ökonomischer Modelle sowie internationaler und nationaler Studien basiert.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der theoretischen Herleitung von Arbeitsmarktzusammenhängen, der Wirkung von Mindestlöhnen, verschiedenen Kombilohnmodellen und weiteren Instrumenten wie der Förderung haushaltsbezogener Dienstleistungen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mindestlohn, Kombilohn, Geringqualifizierte, Unterbeschäftigung und Arbeitsmarktförderung geprägt.
Der Autor argumentiert, dass eine Verbesserung der Qualifikation langfristig eine effektivere Alternative zu kurzfristigen Lohnsubventionen darstellt, um die Arbeitsmarktchancen nachhaltig zu erhöhen.
Der Autor analysiert das Potenzial dieser Dienstleistungen zur Schaffung legaler Beschäftigung, weist jedoch auf die Schwierigkeiten bei der Professionalisierung und der Abgrenzung zur Schwarzarbeit hin.
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