Masterarbeit, 2009
119 Seiten, Note: 5,5
1 Einleitung
1.1 Mittelständische Unternehmen
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Problembeschreibung
3 IT-Governance
3.1 Der Begriff „Governance“
3.2 Corporate Governance
3.3 Von der Corporate Governance zur IT-Governance
3.4 Definition IT-Governance
3.5 Domänen in der IT-Governance
3.5.1 Strategische Ausrichtung
3.5.2 Schaffen von Unternehmenswerten und -nutzen
3.5.3 Risikomanagement
3.5.4 Ressourcenmanagement
3.5.5 Messen von Performance
4 Referenzmodelle
4.1 COBIT
4.1.1 Planung und Organisation
4.1.2 Beschaffung und Implementierung
4.1.3 Bereitstellung und Unterstützung
4.1.4 Überwachung und Bewertung
4.1.5 Gesamtprozessübersicht von COBIT
4.2 Val-IT
4.2.1 Werte-Governance
4.2.2 Portfoliomanagement
4.2.3 Investitionsmanagement
4.2.4 Gesamtprozessübersicht von Val-IT
4.3 ITIL
4.3.1 ITIL V2
4.3.1.1 Servicemanagement
4.3.1.2 Planung zur Implementierung des Servicemanagements
4.3.1.3 Unternehmensperspektive
4.3.1.4 Infrastrukturmanagement
4.3.1.5 Sicherheitsmanagement
4.3.1.6 Anwendungsmanagement
4.3.2 ITIL V3
4.3.2.1 Servicestrategie
4.3.2.2 Servicedesign
4.3.2.3 Serviceüberführung
4.3.2.4 Servicebetrieb
4.3.2.5 Kontinuierliche Serviceverbesserung
4.4 Vergleich der Referenzmodelle
4.5 Reifegradmodell
5 Vorgehensmodell
5.1 Verständnis und Initialisierung
5.1.1 Bewusstsein erhöhen und Etablierung in der Geschäftsführung
5.1.2 Analyse der Geschäftsanforderungen und Strukturen ableiten
5.1.3 Bestimmen des Projektrahmens
5.2 Analyse und Priorisierung von IT-Prozessen
5.2.1 Analyse des Reifegrades der IT-Prozesse
5.2.2 Priorisierung der IT-Prozesse
5.3 Detailplanung
5.3.1 Definition der Projekte
5.3.2 Planung der Projekte
5.4 Umsetzung
5.4.1 Umsetzung und Überwachung der geplanten Projekte
5.5 Betrieb
5.5.1 Nachhaltigkeit gewährleisten und neue Anforderungen prüfen
6 Evaluation
6.1 Evaluationsmethoden
6.2 Evaluierungskriterien
6.3 Vorgehensweise für die Gesamtevaluation
7 Fazit
Das primäre Ziel dieser Master-Thesis ist die Entwicklung eines angemessenen Vorgehensmodells für die Einführung von IT-Governance, das spezifisch auf die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen mittelständischer Unternehmen zugeschnitten ist. Die Arbeit adressiert dabei die Forschungsfrage, wie etablierte Referenzmodelle für diese Unternehmensgröße nutzbar gemacht und sinnvoll kombiniert werden können.
3.4 Definition IT-Governance
Der Begriff “IT-Governance” wird bis heute noch nicht einheitlich interpretiert. Dies bestätigt vor allem Kozlova in einer vergleichenden Literaturstudie über IT-Governance. Die Autorin zeigt auf, wie die meisten Autoren auf die zwei wohl bekanntesten Definitionen der IT-Governance zurück greifen, zum einen auf die Definition von Weill und Ross, zum anderen auf die Definition des „IT Governance Institutes“.
Das “IT Governance Institute” definiert IT-Governance folgendermaßen:
Englische Definition: „IT Governance is the responsibility of the board of directors and executive management. It is an integral part of enterprise governance and consists of the leadership, organizational structures and processes that ensure that the organization’s IT sustains and extends the organization’s strategies and objectives.“
Deutsche Übersetzung: IT-Governance liegt in der Verantwortung des Vorstands und des Managements und ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung. IT Governance besteht aus Führung, Organisationsstrukturen und Prozessen, die sicherstellen, dass die IT die Unternehmensstrategie und -ziele unterstützt.
Das in der Literatur oft zitierte Grundlagenwerk über IT-Governance von Weill und Ross beschreibt die Thematik wie folgt:
Englische Definition: „IT Governance: Specifying the decision rights and accountability framework to encourage desirable behavior in the use of IT.“
Deutsche Übersetzung: IT-Governance spezifiziert die Entscheidungsrechte und Verantwortlichkeiten, um die IT nach dem wünschenswerten Verhalten zu nutzen.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation, in der IT oft nur als Kostenstelle gesehen wird, und motiviert die Notwendigkeit von IT-Governance zur Wertschöpfung in Unternehmen.
2 Problembeschreibung: Analysiert den Handlungsbedarf in mittelständischen Unternehmen, da dort häufig ein Gesamtkonzept für eine dokumentierte IT-Governance fehlt.
3 IT-Governance: Erläutert die theoretischen Grundlagen, Domänen und die Einbindung von IT-Governance in die Unternehmensführung.
4 Referenzmodelle: Untersucht intensiv die etablierten Modelle COBIT, Val-IT und ITIL sowie deren Eignung und Reifegradmessung für mittelständische Unternehmen.
5 Vorgehensmodell: Stellt den Hauptteil der Arbeit dar, in dem ein phasenbasiertes Vorgehensmodell für die Einführung von IT-Governance entwickelt und detailliert erläutert wird.
6 Evaluation: Konzipiert einen Ansatz zur Evaluierung des entwickelten Vorgehensmodells mittels verschiedener Methoden und Kriterien.
7 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert über die Möglichkeiten und Grenzen der praktischen Umsetzung von IT-Governance in mittelständischen Unternehmen.
IT-Governance, Mittelständische Unternehmen, Referenzmodelle, COBIT, ITIL, Val-IT, Vorgehensmodell, IT-Strategie, Business/IT-Alignment, Reifegradmodell, Wertschöpfung, IT-Risikomanagement, Projektmanagement, IT-Performance-Management, IT-Prozesse.
Die Arbeit entwickelt ein praktisches Vorgehensmodell für die Einführung von IT-Governance, speziell angepasst auf die Anforderungen und Gegebenheiten mittelständischer Unternehmen.
Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung von IT-Governance, die Analyse bewährter Referenzmodelle (COBIT, Val-IT, ITIL) und die Übertragung dieser Ansätze in ein strukturiertes Vorgehensmodell.
Das Ziel ist es, eine Lücke in der Literatur zu schließen, indem ein angemessenes, praxisnahes Vorgehensmodell entwickelt wird, da für den Mittelstand bisher keine spezifisch angepassten Methoden existierten.
Die Arbeit stützt sich auf eine umfassende Literaturanalyse, die Identifikation von Best-Practice-Elementen aus Referenzmodellen sowie eine exemplarische Anwendung und Evaluation in einem Beispielunternehmen.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Ausarbeitung der fünf Phasen des Vorgehensmodells: Verständnis und Initialisierung, Analyse und Priorisierung, Detailplanung, Umsetzung und Betrieb.
Die zentralen Begriffe sind IT-Governance, Vorgehensmodell, mittelständische Unternehmen, IT-Strategie, Alignment, Reifegradmodell und IT-Performance-Management.
Mittelständische Unternehmen verfügen oft über andere Entscheidungsstrukturen und geringere Ressourcen. Die Arbeit adressiert dies, indem sie ein "leichtgewichtiges" Vorgehensmodell vorschlägt, das die Relevanz der Prozesse priorisiert.
Es beschreibt das Risiko einer zu strikten Kopplung von IT und Unternehmensstrategie, durch die eine Organisation ihre notwendige Flexibilität in dynamischen Märkten verlieren kann – ein wichtiger Faktor für den Mittelstand.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

