Masterarbeit, 2006
186 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
2 Begriffsdefinition und Abgrenzung
2.1 Der Wissensbilanzbegriff
2.2 Intellektuelles Kapital und wie man es misst
2.3 Ziele einer Wissensbilanz
2.4 Die Wissensbilanz als Steuerungsinstrument
2.5 Zwischenfazit
3 Vergleich der vorhandenen Wissensbilanz-Ansätze
3.1 Wissensbilanz-Modell
3.1.1 Das Konzept
3.1.2 Erfolgsfaktoren
3.1.3 Zwischenfazit
3.2 Balanced Scorecard (BSC)
3.2.1 Die Perspektiven
3.2.2 Definition der Messgrößen
3.2.3 Ursache-Wirkungszusammenhänge
3.2.4 Erfolgsfaktoren
3.2.5 Zwischenfazit
3.3 EFQM
3.3.1 Kriterien
3.3.2 Das Bewertungssystem
3.3.3 Erfolgsfaktoren
3.3.4 Zwischenfazit
3.4 Vergleich der vorgestellten Ansätze
3.4.1 EFQM und Balanced Scorecard
3.4.2 Wissensbilanz und Balanced Scorecard (BSC)
3.4.3 EFQM und Wissensbilanz
3.4.4 Vergleich aller behandelten Modelle
4 Wissensbilanz-Ansatz der ATLAS ELEKTRONIK GmbH
4.1 Unternehmensdarstellung
4.2 Wissensmanagement im Unternehmen ATLAS ELEKTRONIK
4.2.1 Aufgaben und Ziele
4.2.2 Konzept und Implementierung
4.2.3 Erfolgsmessung
4.2.4 Standpunkt des Unternehmens
4.3 Entwicklung eines Wissensbilanz-Ansatzes
4.3.1 Konzept
4.3.2 Implementierungsansatz
4.3.2.1 Projektteam (Einführungsphase)
4.3.2.2 Datenerhebung
4.3.2.3 Zieldefinition
4.3.2.4 Systematisierung der Einflussfaktoren
4.3.2.5 Ermittlung von Wechselwirkungen der Einflussfaktoren
4.3.2.6 Indikatorenplanung zur Messung der Maßnahmen
4.3.2.7 Regelkreis
4.4 Zwischenfazit
5 Mitarbeiterbefragung
5.1 Grundlagen der Marktforschung
5.1.1 Erhebungsmethoden der Marktforschung
5.1.2 Umfang einer Erhebung
5.1.3 Repräsentativität und Stichprobenumfang
5.1.4 Auswahlverfahren einer Stichprobe
5.1.5 Gütekriterien der Erhebungsverfahren
5.2 Konzepte der Mitarbeiterbefragung
5.2.1 Problemformulierung und Forschungsdesign
5.2.2 Erhebungsmethode der geplanten Umfrage
5.2.3 Stichprobenumfang und -ziehung
5.2.4 Fragebogenentwurf und technische Umsetzung
5.2.5 Objektivität, Reliabilität, Validität und Repräsentativität der Umfrage
5.2.6 Modus und Verlauf der Befragung
5.2.7 Datenauslese und Datenauswertung
5.2.8 Ergebnis der Erhebung
5.3 Erstellung eines überarbeitenden Fragebogenkonzepts
5.4 Zwischenfazit
6 Beurteilung des neuen Wissensbilanz-Ansatzes
7 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit fokussiert sich auf die Entwicklung und Implementierung eines neuen Wissensbilanz-Konzeptes bei ATLAS ELEKTRONIK, um das interne Wissensmanagement strategisch steuerbar zu machen. Dabei wird untersucht, wie etablierte Modelle wie die Balanced Scorecard oder das EFQM-Modell angepasst werden müssen, um spezifisch auf die Bedürfnisse eines forschungsorientierten Industrieunternehmens einzugehen.
Die Wissensbilanz als Steuerungsinstrument
Damit die Wissensbilanz laufend die Strategie und deren Umsetzung adaptieren kann, ist es notwendig, wie bei der Balance Scorecard Wirkungszusammenhänge zwischen den Investitionen in das intellektuelle Kapital und dessen Auswirkungen, wie z. B. auf die Beziehungen zu wichtigen Partnern, zu erkennen.
Diese längerfristigen Kräfte werden zusammengestellt und erfordern bei Ihrer Einführung eine intensive Kommunikation. Dies hat den positiven Effekt, dass durch möglichst unterschiedliche Sichtweisen ein runderes Bild der Wissensbilanz entsteht.
1 Einleitung: Beschreibt die Zielsetzung der Arbeit, die sich auf die Konzeption und Implementierung einer Wissensbilanz bei ATLAS ELEKTRONIK konzentriert.
2 Begriffsdefinition und Abgrenzung: Definiert zentrale Begriffe wie Wissensbilanz und intellektuelles Kapital und grenzt sie von klassischen Bilanzansätzen ab.
3 Vergleich der vorhandenen Wissensbilanz-Ansätze: Analysiert und vergleicht Balanced Scorecard, EFQM und den deutschen Wissensbilanz-Ansatz „Made in Germany“ hinsichtlich ihrer Erfolgsfaktoren.
4 Wissensbilanz-Ansatz der ATLAS ELEKTRONIK GmbH: Stellt das Unternehmen vor, beschreibt das vorhandene Wissensmanagement und leitet ein neues, unternehmensspezifisches Wissensbilanz-Konzept her.
5 Mitarbeiterbefragung: Bewertet den ursprünglich geplanten Fragebogen mittels einer Vorstudie und entwickelt daraus ein modifiziertes, praktikableres Fragebogenkonzept.
6 Beurteilung des neuen Wissensbilanz-Ansatzes: Beurteilt den entwickelten Ansatz kritisch und prüft dessen Anwendbarkeit auf andere Unternehmen.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen und Folgeuntersuchungen.
Wissensbilanz, ATLAS ELEKTRONIK, Wissensmanagement, Intellektuelles Kapital, Balanced Scorecard, EFQM, Mitarbeiterbefragung, Strategieentwicklung, Erfolgsfaktoren, Wissenspotenziale, Marktforschung, Prozesssteuerung, Wissensbilanz Made in Germany, Unternehmensführung, Systemdenken
Die Masterthesis behandelt die Einführung einer Wissensbilanz als strategisches Steuerungsinstrument in einem forschungsorientierten Industrieunternehmen (ATLAS ELEKTRONIK).
Zentrale Themen sind das Wissensmanagement, der Vergleich verschiedener Management-Modelle (Wissensbilanz, BSC, EFQM) sowie die praktische Erhebung von Wissenspotenzialen mittels Mitarbeiterbefragungen.
Ziel ist es, ein maßgeschneidertes Wissensbilanz-Konzept für ATLAS ELEKTRONIK zu entwickeln und zu implementieren, das als internes Steuerungsinstrument dient.
Es werden Literaturanalysen zur Theoriebildung genutzt, gefolgt von einer explorativen Vorstudie (Mitarbeiterbefragung) zur Überprüfung und Optimierung eines Fragebogenkonzepts.
Im Hauptteil erfolgt zunächst ein Vergleich bestehender Management-Systeme. Anschließend wird der spezifische Wissensbilanz-Ansatz für ATLAS ELEKTRONIK konzipiert und eine Pilot-Mitarbeiterbefragung ausgewertet.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Wissensbilanz, Wissensmanagement, Intellektuelles Kapital, Balanced Scorecard, EFQM und Mitarbeiterbefragung.
Da existierende Ansätze wie das Modell „Made in Germany“ primär für KMUs ausgelegt sind, entschied sich ATLAS ELEKTRONIK für eine eigene Lösung, die Elemente der BSC, des EFQM-Modells und der klassischen Wissensbilanz kombiniert.
Die Vorstudie ergab, dass der ursprüngliche Fragebogen mit über 200 Fragen zu komplex, zu lang und in der Skalierung missverständlich war, was zu einer hohen Abbruchquote führte.
Die Befragung wurde mit der Software „G3“ des Unternehmens Rogator durchgeführt.
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