Bachelorarbeit, 2023
37 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Gebäudeauswahl
3. Bildquellen
4. Arbeitsprozess
5. Malerischer Moment
6. Reflexion
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der Ahlener Stadtgeschichte durch die Gegenüberstellung vergangener und aktueller Bauwerke in einer isometrischen 3D-Darstellung. Ziel ist es, durch die digitale Konstruktion und künstlerische Bearbeitung ein Verständnis für architektonische Transformationen zu entwickeln und diese in einem neuen, digitalen Kontext erfahrbar zu machen.
1. Einleitung:
In der folgenden Arbeit möchte ich den Prozess und die Entwicklung meiner künstlerischen Arbeit im Bereich der Malerei, genauer betitelt, den Bereich der digitalen Malerei, darlegen und beschreiben. Durch das wachsende Interesse der digitalen Medien und Arbeitsbereiche bin ich im vergangenen darauf aufmerksam geworden und habe mich dahingehend informiert und Möglichkeiten des Ausprobierens gesucht und gefunden.
Digital-Art war für mich bisher ein Arbeitsbereich, in dem ich noch nicht tätig geworden bin. Mein Interesse war jedoch schon immer dem Digitalen zugewandt, da ich bereits viele Erfahrungen aus dem Arbeitsbereich der Fotografie gesammelt habe. Gerade die Auseinandersetzung mit dem Neuen, reizte mich sehr. Ich bekam die Möglichkeit mich mit dem 3D-Programm: „Blender“, zu befassen. Die anfangs große Leere in dem virtuellen Raum des Programms, verlangte viel von meiner Vorstellungskraft ab. Die Möglichkeit jegliche Formen zu entwickeln, stellte mich vor einer großen Herausforderung. Durch eine getaktete Einführung lernte ich mit den Weiten umzugehen, fühlte mich sicherer und konnte mich auf die vielseitigen Möglichkeiten einlassen. Aus einer langen Recherche heraus, stellte ich fest, dass ich das Design von Spielen auf dem Smartphone sehr interessant finde. Besonders interessierte mich dabei, wie man auf das Spielgeschehen blickt. Dort gab es innerhalb der verschiedenen Spiele, auf dem Smartphone als auch auf dem herkömmlichen Computer, einige Gemeinsamkeiten.
1. Einleitung: Beschreibt die persönliche Motivation, den Einstieg in die digitale Malerei mit Blender und die zentrale Idee, Ahlener Stadtgeschichte isometrisch darzustellen.
2. Gebäudeauswahl: Erläutert die Entscheidung für spezifische, prägnante Bauwerke wie das Rathaus, das Krankenhaus und die Kirche als Repräsentanten der Ahlener Stadtentwicklung.
3. Bildquellen: Beschreibt die Recherche und Nutzung von Fotos, Luftaufnahmen und die Kooperation mit lokalen Sammlern zur Rekonstruktion historischer Bauzustände.
4. Arbeitsprozess: Dokumentiert das Modellieren der Gebäude in Blender, die Anwendung von Loopcuts, die Farbgebung sowie die Einrichtung der isometrischen Kameraperspektive.
5. Malerischer Moment: Diskutiert die künstlerische Einordnung der Arbeit im Rahmen des erweiterten Kunst- und Malereibegriffs unter Bezugnahme auf Joseph Beuys.
6. Reflexion: Reflektiert die technischen Herausforderungen bei der Modellierung der spezifischen Gebäude und die ästhetischen Entscheidungen zur Anordnung auf der Bodenplatte.
7. Fazit: Zieht Bilanz über den Erfolg der Gegenüberstellung von Vergangenheit und Gegenwart und bewertet die isometrische Darstellung als geeignetes Mittel zur Sichtbarmachung des zeitgeschichtlichen Wandels.
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Die Arbeit befasst sich mit der künstlerischen Aufarbeitung der Ahlener Stadtgeschichte durch die visuelle Gegenüberstellung von historischen und gegenwärtigen Gebäuden in einer digitalen, isometrischen Darstellungsweise.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen digitaler Modellierung (CGI), klassischer Malerei und Architekturhistorie, wobei insbesondere die ästhetische Wirkung der isometrischen Perspektive untersucht wird.
Das Ziel besteht darin, den Wandel vom Vergangenen zum Aktuellen in Ahlen architektonisch sichtbar zu machen und zu erörtern, ob eine digitale 3D-Rekonstruktion als künstlerische Malerei betrachtet werden kann.
Die Methode umfasst sowohl die historische Recherche und Bildauswertung zur Informationsbeschaffung als auch ein technisches Verfahren (3D-Modellierung in „Blender“), das durch digitale Maltechnik und kompositorische Inszenierung ergänzt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in die Selektion relevanter Bauwerke, die methodische Dokumentation der digitalen Konstruktion, die Reflexion des Malereibegriffs sowie die Analyse der kompositorischen Anordnung der Gebäude.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie digitale Malerei, isometrische Konstruktion, Architekturmalerei und erweiterter Kunstbegriff charakterisiert.
Aufgrund seiner kontroversen Architektur der 1970er Jahre und seiner zentralen Bedeutung für das Stadtbild und die Verwaltung bot das Rathaus eine besondere „Spannung“ zur Reflexion des Wandels.
Er dient als theoretische Rechtfertigung, um die digitalen 3D-Renderings als eine neue Form der Malerei zu definieren, die über das klassische Medium (Leinwand, Pinsel) hinausgeht und das kreative Potenzial des Künstlers betont.
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