Examensarbeit, 2020
48 Seiten
Die Arbeit untersucht die Einschränkungen der Versammlungsfreiheit während der Corona-Pandemie im Lichte der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK). Ziel ist es, die Auswirkungen der Pandemie auf dieses Grundrecht in Deutschland und Schweden zu analysieren, die Rechtfertigung der Beschränkungen im Lichte der EMRK zu prüfen und die Rechtsschutzmöglichkeiten zu beleuchten.
Das erste Kapitel der Arbeit befasst sich mit der Einleitung und dem Forschungsstand zur Einschränkung der Versammlungsfreiheit im Kontext der Corona-Pandemie. Kapitel zwei beleuchtet die Grundlagen der EMRK und ihre Bedeutung im europäischen Mehrebensystem des Grund- und Menschenrechtsschutzes. Der dritte Teil der Arbeit analysiert die Auswirkungen der Pandemie auf die Versammlungsfreiheit im Geltungsbereich der EMRK, insbesondere in Deutschland und Schweden. Im Fokus stehen dabei die Rechtfertigung der Beschränkungen im Lichte der EMRK.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Versammlungsfreiheit, Corona-Pandemie, Europäische Menschenrechtskonvention, Grundrechte, Rechtsschutz, Deutschland, Schweden, Einschränkungen, Rechtfertigung, Proportionalität, Notwendigkeitsgrundsatz.
Die Europäische Menschenrechtskonvention garantiert in Artikel 11 das Recht, sich friedlich mit anderen zu versammeln, wobei Einschränkungen nur unter engen Voraussetzungen zulässig sind.
Ja, zum Schutz der Gesundheit sind Einschränkungen möglich, sofern sie gesetzlich vorgesehen, notwendig und verhältnismäßig sind.
Die Arbeit vergleicht die eher restriktiven Maßnahmen in Deutschland mit dem schwedischen Ansatz, der stärker auf Freiwilligkeit und Empfehlungen setzte.
Betroffene können auf nationaler Ebene vor Verwaltungsgerichten klagen und nach Ausschöpfung des Rechtswegs den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anrufen.
Eine Maßnahme muss einen legitimen Zweck verfolgen, geeignet, erforderlich und angemessen sein, um das angestrebte Ziel (hier: Infektionsschutz) zu erreichen.
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