Diplomarbeit, 2006
97 Seiten, Note: 1,1
Einleitung
1. Kulturgeschichtlicher Überblick über Schönheits- und Körperideale im Wandel der Zeit
1.1. Definitionsansätze der Schönheit des Gesichtes
1.2. Der attraktive Körper und sein Versprechen
1.3. Schönheitsideale des Körper im Wandel der Zeit
1.3.1 Von der Altsteinzeit bis ins 20. Jahrhundert
1.3.2 Das 20. Jahrhundert
1.3.3 Das aktuelle Schönheitsideal
1.4. Resümee
2. Mädchen und ihr Körper in der Adoleszenz
2.1 Definition und Verlauf der Adoleszenz
2.2 Physische und Psychische Entwicklung der Mädchen in der Adoleszenz
2.2.1 Physische Entwicklung
2.2.2 Psychische Entwicklung
2.2.3 Die Bedeutung des Körpers in der Adoleszenz
2.3 Körperidentität, Körperbewusstsein und Körpergefühl junger Mädchen
2.4 Schönheit als Waffe gegen die Emanzipation
2.5 Der Einfluss der Medien, Werbung, Models und von Hollywood auf das Schönheitsempfinden von Frauen
2.6 Schönheitsideale und Gesundheitsvorstellungen – Hunger nach Schönheit und Anerkennung
2.7 Resümee
3. Körper, Schönheit und Gesundheit – ein ambivalentes Verhältnis
3.1 Der Körper, die Seele und die Gesundheit – Borderline, eine Reaktion auf das Leben
3.2 Gesundheitliche Gefahren – Erscheinungsformen von Essstörungen
3.2.1 Wann ist ein Essverhalten normal und wann ist man essgestört
3.2.2 Anorexia Nervosa – Magersucht
3.2.3 Bulimia Nervosa – Essbrechsucht
3.2.4 Adipositas – Esssucht
3.2.5 Orthorexia Nervosa – Richtiger Appetit
3.3 Körperliche und medizinische Folgen von Essstörungen
3.4 Resümee
4. Mädchenarbeit
4.1 Mädchenarbeit allgemein
4.1.1 Geschichtlicher Umriss der Mädchenarbeit – Die Entstehung und Entwicklung der Mädchenarbeit
4.1.2 Mädchenarbeit unter Kritik
4.1.3 Die Maxime der Mädchenarbeit
4.2 Möglichkeiten der körperorientierten Projektarbeit mit Mädchen in der Adoleszenz
4.2.1 Aufgaben der Mädchenarbeit in Bezug auf Körper, Schönheit und Essstörungen
4.2.2 Aufgaben der körperbezogenen Mädchenarbeit
4.2.3 Mädchen-Wellness-Workshop
4.2.4 Resümee
5. Resümee
Die Diplomarbeit untersucht den tiefgreifenden Einfluss gesellschaftlicher Schönheitsideale auf junge Mädchen während der Adoleszenz und analysiert die daraus resultierenden psychischen Belastungen sowie die Entwicklung von Essstörungen. Ziel der Arbeit ist es, die Rolle der Mädchenarbeit in diesem Kontext zu beleuchten und sozialpädagogische Handlungsoptionen zu entwickeln, die Mädchen dabei unterstützen, eine positive Körperidentität jenseits normierter Schönheitsideale aufzubauen.
1.3. Schönheitsideale des Körper im Wandel der Zeit
Um einen Überblick über die Schönheitsideale der Geschichte zu erhalten, ist es notwendig sich der Kunst und der Aktzeichnung der jeweiligen Epochen zuzuwenden. Aus jedem Jahrhundert existieren Abbildungen, welche die Frau und die Ansichten über Schönheit jener Zeit reflektieren. Die Kennzeichen über die Gebärfähigkeit und Jugendlichkeit, die ich vorhin anhand des Gesichtes beschrieben habe, möchte ich nun mit den Ausführungen über den Körper erweitern und ergänzen. In der Geschichte der Menschheit wurden schon sehr früh Frauenkörper künstlerisch dargestellt. Eine bekannte Skulptur ist die Venus von Willendorf.
Die Skulptur Venus von Willendorf entstand um 25.000 v. Chr. und wurde 1908 bei Bauarbeiten der Donauuferbahn in Willendorf in der Wachau gefunden.
Wenn wir annehmen, dass die Venus von Willendorf den Schönheitsvorstellungen der damaligen Zeit entsprach, dann hatten die Menschen der Steinzeit eine Schwäche für stattliche Beine, Bäuche, Hinterteile und große, hängende Brüste.
1. Kulturgeschichtlicher Überblick über Schönheits- und Körperideale im Wandel der Zeit: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung von Schönheitsidealen nach und zeigt auf, dass diese keine konstanten Werte sind, sondern sich stetig verändern.
2. Mädchen und ihr Körper in der Adoleszenz: Hier werden die physischen und psychischen Entwicklungsprozesse in der Pubertät und Adoleszenz analysiert sowie der Einfluss gesellschaftlicher Normen und Medien auf das Körperbild junger Mädchen untersucht.
3. Körper, Schönheit und Gesundheit – ein ambivalentes Verhältnis: Dieses Kapitel befasst sich mit den gesundheitlichen Gefahren und Erscheinungsformen von Essstörungen sowie Borderline als Reaktion auf den immensen Leistungs- und Schönheitsdruck.
4. Mädchenarbeit: Im letzten Hauptkapitel werden geschichtliche Hintergründe der Mädchenarbeit sowie Möglichkeiten der körperorientierten Projektarbeit, inklusive eigener praktischer Erfahrungen mit einem Wellness-Workshop, vorgestellt.
Adoleszenz, Mädchenarbeit, Körperbild, Schönheitsideal, Essstörungen, Sozialpädagogik, Körperbewusstsein, Identitätsfindung, Medienwirkung, Magersucht, Bulimie, Adipositas, Körperkult, Pubertät, Körperidentität.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld zwischen dem medial propagierten Schönheitswahn und den realen Problemen junger Mädchen, die in dieser Lebensphase eine kritische Identitätsfindung durchlaufen.
Die zentralen Felder sind die historische Betrachtung von Körperidealen, die psychologische und physische Entwicklung in der Adoleszenz, die Entstehung von Essstörungen sowie die Möglichkeiten der sozialpädagogischen Mädchenarbeit.
Das Ziel ist es, den enormen Druck aufzuzeigen, dem Mädchen durch gesellschaftliche Normen ausgesetzt sind, und pädagogische Wege zu finden, um die Selbstbestimmung und Körperakzeptanz dieser Mädchen zu fördern.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse sowie der Reflexion von Praxiserfahrungen aus der eigenen konzipierten Projektarbeit (Mädchen-Wellness-Workshop).
Der Hauptteil analysiert die historischen Wandlungen von Körperbildern, die Entwicklung der Adoleszenz, die Psychodynamik von Essstörungen sowie konkrete Methoden der Mädchenarbeit, die durch praktische Projektbeispiele ergänzt werden.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Adoleszenz, Körperbild, Essstörungen, Mädchenarbeit, Medienwirkung und Identitätsfindung charakterisiert.
Das Kindchenschema wird als biologisch verwurzeltes Schönheitsmuster eingeführt, das die Attraktivitätsbewertung beeinflusst, aber im Kontext der heutigen "mageren" Ideale zu einer surrealen und teils gefährlichen Übersteigerung führt.
Der Workshop diente als praktisches Beispiel, wie Mädchen in einem geschützten Raum spielerisch und kritisch mit den Themen Körper, Ernährung und Schönheit arbeiten können, um ihre Selbstbehauptung zu stärken.
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