Masterarbeit, 2021
117 Seiten, Note: 1,3
1 Die Problematik der Professionalisierung angehender Lehrkräfte
2 Theoretische Grundlagen zur Kompetenzförderung
2.1 Curriculare kompetenzorientierte Lehrkräfteausbildung
2.2 Professionelle Handlungskompetenz
2.2.1 Kompetenzverständnis
2.2.2 Zur professionellen Handlungskompetenz
2.2.3 Kompetenzmodellierung und -orientierung
2.2.4 Kompetenzmessung
2.2.5 Problematik der Förderung professioneller Handlungskompetenzen
2.3 Allgemeinpädagogische und fachdidaktische Aspekte
2.3.1 Allgemeinpädagogische Aspekte hinsichtlich beruflicher Anforderungen
2.3.2 Fachdidaktische Aspekte zur Kompetenzförderung
2.4 Personalwirtschaft
2.4.1 Allgemeine Bedeutung und Relevanz der Personalwirtschaft
2.4.2 Aufgaben der Personalwirtschaft
2.4.3 Personalwirtschaft im kaufmännisch-verwaltenden Bereich
2.5 Digitale Lehre
2.5.1 Digitalisierung in der Hochschullehre
2.5.2 Chancen und Herausforderungen in der digitalen Lehre
2.5.3 Microsoft Teams als Lehr- und Lernplattform
2.5.4 Digitale Aufbereitung von Lehr- und Lernmaterialien
3 Digitale Medienpakete zur Förderung professioneller Handlungskompetenz
3.1 Darstellung der methodischen Vorgehensweise
3.2 Methodische Ausgestaltung digitaler Medienpakete
3.3 Leitfaden und Inhaltsbereiche zur Erstellung digitaler Medienpakete
3.4 Sichtung und Auswahl geeigneter Lehr- und Lernmaterialien
3.5 Praktische Erstellung digitaler Medienpakete
3.6 Beispielhaftes Medienpaket zur Impulsgebung
3.7 Implementierung der Medienpakete in das Hochschulseminar
4 Zusammenführung der Ergebnisse
5 Limitationen und der Beitrag zur Kompetenzförderung
6 Ausblick zur Professionalisierung angehender Lehrkräfte
Die Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung digitaler Medienpakete, um die professionellen Handlungskompetenzen von Lehramtsstudierenden im Bereich der Personalwirtschaft gezielt zu fördern. Dabei wird untersucht, wie theoretisches Fachwissen durch problemorientierte, situative Lernsettings in praktisches, handlungsorientiertes Unterrichtswissen transformiert werden kann, um den sogenannten „Praxisschock“ beim Berufseinstieg zu minimieren.
Die Problematik der Professionalisierung angehender Lehrkräfte
Die Transition vom Studium in das Berufsleben stellt die Lernenden aufgrund der Fülle von vermitteltem Wissen vor eine Herausforderung in der späteren dezidierten Anwendung dieses Wissens (Steinhausen & Robaszkiewicz, 2018, S. 28; Reinmann & Mandl, 2006, S. 615). Vor allem die Lehrkräfte (LK) im Bereich Wirtschaft an berufsbildenden Schulen müssen sich den andauernden Neuerungen des Wirtschaftssystems einerseits und den Veränderungen im Anforderungsprofil der Ausbildungsberufe andererseits anpassen. Sie tragen als wichtige Akteure im Bildungswesen eine umfangreiche Verantwortung für die berufliche Bildung, da sie die Aufgabe haben, die nachfolgenden Generationen professionell in unterschiedlichen beruflichen Fachrichtungen, zu unterrichten (Baumert & Kunter, 2011, S. 29; Mohr, 2013, S. 1-6).
Ziel des Studiums der Wirtschaftspädagogik an der JGU ist eine anwendungsorientierte, methodische und schulpraktische sowie fachwissenschaftliche und fachdidaktische Vorbereitung auf das Referendariat (GSME, 2020). Der lehramtsbezogene Masterstudiengang bereitet die Studierenden auf vielfältige Tätigkeiten in schulischen und betrieblichen Kontexten vor und bietet eine Reihe von praxisorientierten Seminaren und Praktika an. Dennoch klagen die Studierenden über mangelnden Praxisbezug und eine Fülle von zusammenhanglosem „trägem“ Wissen (Renkl, 1996, S. 78-79; Gruber et al., 1999, S. 139-140; Stender et al., 2015, S. 123; Reinmann & Mandl, 2006, S. 615; Schaper, 2007, S. 44; Anderson et al., 2001, S. 41-42). Lehrkräfte fühlen sich besonders zu Berufsbeginn nicht ausreichend vorbereitet (Menke, 2019; Boeger, 2016; Bromme & Tillema, 1995, S. 261; Stender et al., 2015, S. 122, Keller-Schneider, 2008, S. 7-8). Goddard et al. (2006, S. 2, 12) sprechen in diesem Zusammenhang von einem „Praxisschock“.
1 Die Problematik der Professionalisierung angehender Lehrkräfte: Dieses Kapitel erläutert die Herausforderungen beim Übergang vom Studium in den Lehrerberuf und beschreibt den sogenannten „Praxisschock“ sowie die Diskrepanz zwischen universitärem Fachwissen und der komplexen schulischen Praxis.
2 Theoretische Grundlagen zur Kompetenzförderung: Hier werden zentrale Begriffe wie professionelle Handlungskompetenz definiert und die Relevanz der Personalwirtschaft sowie der digitalen Lehre für die Lehrkräftebildung theoretisch fundiert.
3 Digitale Medienpakete zur Förderung professioneller Handlungskompetenz: Dieses Kernkapitel beschreibt die methodische Entwicklung, den Aufbau und die Implementierung digitaler Medienpakete am Beispiel der Personalbeschaffung.
4 Zusammenführung der Ergebnisse: Hier werden die Erkenntnisse zur Gestaltung digitaler Medienpakete reflektiert und deren Beitrag zur Kompetenzentwicklung der Studierenden zusammengefasst.
5 Limitationen und der Beitrag zur Kompetenzförderung: In diesem Kapitel werden kritische Grenzen des Modells diskutiert sowie der konkrete Mehrwert für die Lehre an Hochschulen hervorgehoben.
6 Ausblick zur Professionalisierung angehender Lehrkräfte: Das abschließende Kapitel formuliert Perspektiven für die weitere Forschung und die Implementierung digitaler Lehr-Lernformate in der universitären Ausbildung.
Personalwirtschaft, professionelle Handlungskompetenz, Medienpakete, Lehrkräftebildung, Wirtschaftspädagogik, Videovignetten, digitales Lehren, Kompetenzorientierung, Constructive Alignment, berufsbezogener Unterricht, Handlungsorientierung, Hochschullehre.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Professionalisierung angehender Wirtschaftspädagogik-Lehrkräfte und der gezielten Förderung ihrer Handlungskompetenz durch den Einsatz digitaler Medienpakete.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle von Theorie und Praxis in der Lehrerbildung, der Didaktik der Personalwirtschaft sowie der Gestaltung und Implementierung digitaler Lernformate.
Das Ziel ist die Entwicklung und Erprobung von digitalen Medienpaketen, die Studierende befähigen, fachdidaktische Prinzipien situationsadäquat auf komplexe Unterrichtsprobleme anzuwenden.
Es wird ein designorientierter Ansatz gewählt, der auf der Curricularen-Instruction-Assessment-Triade und dem Constructive-Alignment-Konzept basiert, um handlungsorientierte Lernarrangements zu strukturieren.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Kompetenzmodelle, die detaillierte Analyse der Personalwirtschaft als Lernfeld sowie die methodische Ausgestaltung und Implementierung der digitalen Medienpakete im Hochschulseminar.
Die wichtigsten Schlagworte sind Professionalisierung, Handlungskompetenz, Personalwirtschaft, Videovignetten, digitale Lehre und Kompetenzorientierung.
Die Impulsgebung fungiert als zentrales didaktisches Instrument, um Studierende dazu anzuregen, Unterrichtssituationen professionell zu analysieren und eigenständig Handlungsmöglichkeiten für komplexe Probleme in der Personalwirtschaft zu entwickeln.
Durch den Einsatz von authentischen Videovignetten und die Bearbeitung realitätsnaher Fallbeispiele zur Personalbeschaffung wird das theoretische Wissen der Studierenden aktiviert und direkt auf konkrete Handlungssituationen in der Schule bezogen.
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