Bachelorarbeit, 2022
113 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Der digitale Wandel
1.2. Zielsetzung und methodischer Ansatz
2. Definitorische Grundlagen
2.1. Datenanalytik
2.2. Data Mining
2.2.1. Data Mining Prozess (CRISP-DM)
2.2.2. Methoden und Techniken im Data Mining
2.3. Business Development
2.3.1. Unternehmensführung
2.3.2. Business Development in der Digitalisierung
3. Anwendungsfälle der Data-Mining-Technologie
3.1. Marketing
3.1.1. Warenkorbanalyse
3.1.2. Kundenklassifikation
3.2. Controlling
3.2.1. Prognoseerstellung
3.2.2. Scorecard-Kennzahlenermittlung
3.3. Produktion
3.3.1. Unterstützung im Einkauf
3.3.2. Condition Monitoring und Predictive Maintenance
4. Kritische Betrachtung des Data Minings
4.1. Voraussetzungen und entscheidende Faktoren des Data Minings
4.2. Maschinenbau
4.3. Experteninterviews mit einem anonymen Maschinenbauunternehmen
4.3.1. Marketing: Experteninterview
4.3.2. Controlling: Experteninterview
4.3.3. Produktion: Experteninterview
4.4. Ergebnisevaluation
5. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht kritisch, inwieweit Anwendungsfälle der Data-Mining-Technologie zur datengetriebenen Optimierung von Fachbereichen wie Marketing, Controlling und Produktion in einem Maschinenbauunternehmen beitragen können. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, ob diese Methoden in der Praxis eines traditionellen Industrieunternehmens auf Akzeptanz stoßen, operativ umsetzbar sind und welche Barrieren sowie Erfolgspotenziale dabei existieren.
3.3.2. Condition Monitoring und Predictive Maintenance
Innerhalb der Produktionsprozesse der neuen Generation ist zu sehen, dass pro Sekunde Unmengen an Informationen entstehen. Durch das sogenannte Internet of Things (IoT) ist es möglich, über Sensoren, die Geschwindigkeit und Qualität der Fertigung sowie Temperatur, Druck und weitere produktionsrelevante Messdaten über den Zustand von Maschinen und Anlagen zu messen. Durch prädiktive Analysen können Daten in gestützten Data-Mining-Erkenntnisse gestellt werden, die Entscheidungen untermauern oder sogar Grundlage für automatisierte Handlungen und Optimierungen ermöglichen (Otte, Wippermann und Otte, 2020, S. 394 f.).
Vor allem die Industrie 4.0 und Digitalisierung bieten ausgiebig Potenzial, Produktionsanlagen beispielsweise durch das sogenannte Condition Monitoring und die Predictive Maintenance effizient und kostenoptimierend auszuführen. Die Optimierung der Effektivität der Anlage beruht unter anderem auf zwei Maßnahmen. Zum einen die Minimierung von Ausfallszeiten und zum anderen das Maximieren der Verfügbarkeit. Hierbei ist zu beachten, dass reaktive Wartungen aufgrund von zufällig vorkommenden Fehlerzuständen schwierig zu planen sind und beim Auftreten längere Wartungszeiten aufkommen. Wenn aber das Ausfallrisiko durch regelmäßige Wartungsintervalle gesenkt werden soll, spiegelt sich das allerdings auf die Kosten der produktiven Arbeitszeit einer Maschine wider.
Hierbei kann Condition Monitoring und Predictive Maintenance ansetzen. Das Condition Monitoring hilft dabei, kritische Ereignisse zu erfassen und Betriebszustände mit starkem Potenzial für einen Verschleiß zu erkennen. Anschließend werden diese Erkenntnisse klassifiziert und bewertet. Indem schnell reagiert wird, können diese kritischen Ereignisse oder nicht geplanten Betriebszustände unmittelbar gelöst werden. Somit können kostenreiche Folgen vermieden werden. Weiter können dadurch Ausfallzeiten gesenkt werden, da Techniker, Ersatzteile und die Logistik durch Diagnosen genau geplant und vorbereitet werden können. Predictive Maintenance kann Risiken für vom Unternehmen nicht geplante Betriebszustände und Ereignisse prognostizieren, welche auf den im Condition Monitoring erlangten Erkenntnissen basieren.
1. Einleitung: Beleuchtet den disruptiven Wandel durch die Digitalisierung und definiert die Forschungsfrage der Arbeit.
2. Definitorische Grundlagen: Erläutert die Basisbegriffe Datenanalytik, Data Mining, einschließlich des CRISP-DM-Prozesses, sowie das Feld Business Development.
3. Anwendungsfälle der Data-Mining-Technologie: Detailliert praxisnahe Einsatzszenarien für Data Mining in den Abteilungen Marketing, Controlling und Produktion.
4. Kritische Betrachtung des Data Minings: Analysiert die theoretischen Voraussetzungen und präsentiert die Ergebnisse qualitativer Experteninterviews in einem Maschinenbauunternehmen.
5. Schlussbetrachtung: Führt die Erkenntnisse zusammen und resümiert über die Anwendbarkeit und Zukunftsperspektiven des Data Mining im klassischen Maschinenbau.
Data Mining, Digitalisierung, Maschinenbau, Predictive Maintenance, Business Development, Datenanalytik, Controlling, Marketing, Produktion, Condition Monitoring, Experteninterviews, Prozessoptimierung, Datengestützte Entscheidungsfindung, CRISP-DM, Wertschöpfung
Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von Data-Mining-Technologien zur Optimierung betrieblicher Fachbereiche durch Business Development in einem Unternehmen der Maschinenbaubranche.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Datenanalytik, Data-Mining-Methoden sowie deren Anwendungsmöglichkeiten im Marketing, Controlling und der Produktion.
Das Ziel ist zu untersuchen, ob Anwendungsfälle von Data Mining im Maschinenbau praxistauglich sind und wie Fachbereiche durch datengestützte Analysen die Unternehmenssteuerung optimieren können.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung sowie ein qualitatives Forschungsdesign, bestehend aus semistrukturierten Experteninterviews in einem Maschinenbauunternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine definitorische Basis, die Vorstellung konkreter Anwendungsfälle der Technologie sowie eine kritische Analyse und Evaluation dieser Ansätze anhand der durchgeführten Interviews.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Data Mining, Digitalisierung, Maschinenbau, Prozessoptimierung und Predictive Maintenance charakterisiert.
Business Development fungiert als zentraler Akteur, der datenbasierte Optimierungspotenziale in Fachabteilungen identifiziert und die datengetriebene Strategieentwicklung im Unternehmen vorantreibt.
Die befragten Experten zeigen großes Interesse und sehen signifikante Potenziale, nennen aber gleichzeitig Herausforderungen wie mangelnde Datenqualität und -einheitlichkeit als Hindernisse.
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