Masterarbeit, 2022
122 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung der Arbeit
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffe und Definitionen zur Ausgangssituation
2.1.1 Corona-Pandemie
2.1.2 Homeoffice
2.2 Gesundheit
2.2.1 Definition Gesundheit
2.2.2 Bestandteile und Modelle
2.2.3 Gesundheit am Arbeitsplatz
2.3 Psychische Gesundheit
2.3.1 Definition und Modelle
2.3.2 Rechtliche Rahmenbedingungen
2.3.3 Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz
3 Ist-Analyse
3.1 Methodisches Vorgehen
3.1.1 Begrifflichkeiten und Definitionen
3.1.2 Thema, Ziel und Grundgesamtheit der Befragung
3.1.3 Fragenreihenfolge, Frageninhalt und Layout des Fragebogens
3.1.4 Pretest, Zeitraum der Befragung und Umfragetool
3.2 Ergebnisdarstellung und Auswertung
3.2.1 Stichprobe der Befragung
3.2.2 Quantitative Betrachtung der Ergebnisse
3.2.2.1 Hypothese eins: Die körperliche und psychische Gesundheit leidet unter Homeoffice
3.2.2.2 Hypothese zwei: Homeoffice führt zu verstärkter Isolation
3.2.2.3 Hypothese drei: „Die Vorteile des Homeoffice überwiegen die Nachteile“
3.2.2.4 Hypothese vier: „Das Homeoffice beeinträchtigt das allgemeine Wohlbefinden und führt vermehrt zu psychischen Belastungen.“
3.2.2.5 Zukunftsgedanken der Teilnehmenden zum Homeoffice
3.2.3 Korrelationsanalyse
3.2.3.1 Frage 2.3.1 mit Fragenblock 4 und 7
3.2.3.2 Frage 2.4 mit Fragenblock 4 und 7
3.2.3.3 Frage 3.3 mit Frage 6.6
3.2.3.4 Frage 6.7 mit Frage 7.8
3.2.3.5 Frage 8.1.1 mit Frage 3.5 und Frage 6.6
3.2.3.6 Frage 8.2 mit Fragenblock 4 und 7
3.2.3.7 Frage 8.4 mit Fragenblock 4 und 7
3.2.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
4 Handlungsempfehlung auf Basis der Ergebnisse
4.1 Handlungsempfehlung für Mitarbeitende
4.1.1 Regelmäßiger Ausgleich durch Bewegung
4.1.2 Feste Arbeitszeiten und geeignete Arbeitsplätze
4.1.3 Unterstützung durch professionelle Hilfe
4.2 Handlungsempfehlung für Unternehmen und Führungskräfte
4.2.1 Technische und ergonomische Arbeitsplatzausstattung
4.2.2 Förderung der innerbetrieblichen Kommunikation und Wertschätzung
4.2.3 Gefährdungsbeurteilung mit Blick auf psychische Gesundheit
5 Kritische Reflexion
5.1 Kritische Reflexion der Ergebnisse
5.2 Kritische Reflexion der Literatur
6 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die psychischen Auswirkungen des Arbeitens im Homeoffice auf Erwerbstätige, insbesondere im Kontext der durch die Corona-Pandemie forcierten Arbeitsplatzverlagerung. Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Homeoffice und psychischer Gesundheit theoretisch zu fundieren, durch eine empirische Befragung zu analysieren und daraus praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Mitarbeitende abzuleiten.
1.1 Problemstellung der Arbeit
Die Corona-Pandemie beeinträchtigt weltweit das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben. Um die Ansteckungen mit dem Virus möglichst gering zu halten und die Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen, sind Unternehmen dazu aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, die zu einer sozialen Distanzierung beitragen. Dazu gehört unter anderem das Angebot, die Arbeit zuhause zu verrichten. Während der Pandemie bestand zeitweise eine sog. Homeoffice-Pflicht. Arbeitgeber müssen in dieser Zeit den Arbeitnehmern das Arbeiten im Homeoffice1 ermöglichen, sofern keine dringenden betrieblichen Gründe diesem entgegenstehen.2 Der Anteil, der im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten in Deutschland, ist von 4 % vor der Pandemie auf 24 % im Januar 2021 angestiegen.3 Es ist davon auszugehen, dass es sich bei dem Thema Homeoffice nicht um einen Trend handelt, der nach der Pandemie wieder verschwindet, sondern, dass das Arbeiten im Büro auch in Zukunft vermehrt durch das Arbeiten von zu Hause ersetzt werden wird.4
Das Arbeiten von zuhause hat Auswirkungen auf verschiedene Bereiche eines Unternehmens und deren Mitarbeitenden. Ein Blick auf die Nachhaltigkeit, welche sich zunächst hinsichtlich des Wegfalls der Arbeitswege positiv darstellt oder die Corporate Governance, welche mit Blick auf den Datenschutz kritisch zu betrachten ist, zeigt dies deutlich. Auf psychologischer Ebene spielt die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden eine wichtige Rolle. Durch die Verschiebung des Arbeitsplatzes und das Nichtvorhandensein sozialer Kontakte ist vermehrt mit psychischen Belastungen zu rechnen. Die psychische Gesundheit der Menschen rückt in vielen Lebensbereichen in den Vordergrund. Die Zahl der psychischen Erkrankungen in Deutschland ist in den letzten Jahren stark gestiegen. 33,3 % der Bevölkerung weisen jährlich klinisch bedeutsame Symptome für psychische Erkrankungen auf.5 Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten und kostenintensivsten Erkrankungen für Unternehmen und bedürfen daher besonderer Berücksichtigung.6
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beschreibt die Problemstellung während der Corona-Pandemie und legt das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit dar.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe wie Corona-Pandemie, Homeoffice, Gesundheit und psychische Gesundheit definiert, abgegrenzt und in theoretische Modelle eingebettet.
3 Ist-Analyse: Dieser Hauptteil beschreibt das methodische Vorgehen bei der Erstellung und Durchführung der Befragung sowie die detaillierte Auswertung und Analyse der gewonnenen Daten.
4 Handlungsempfehlung auf Basis der Ergebnisse: Basierend auf der Analyse werden konkrete Maßnahmen zur psychischen Gesundheitsförderung im Homeoffice für Mitarbeitende sowie Unternehmen und Führungskräfte entwickelt.
5 Kritische Reflexion: In diesem Teil werden sowohl die erzielten Untersuchungsergebnisse als auch die selektierte Literatur kritisch hinterfragt und reflektiert.
6 Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz des Themas.
Homeoffice, psychische Gesundheit, Corona-Pandemie, soziale Isolation, Arbeitswelt, Gesundheitsförderung, Stress, Belastung, Beanspruchung, Mitarbeiterzufriedenheit, Work-Life-Balance, Gefährdungsbeurteilung, Online-Befragung, Arbeitsplatzgestaltung, Führungskräfte.
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der Auswirkungen von Homeoffice auf die psychische Gesundheit von erwerbstätigen Personen, insbesondere unter dem Einfluss der durch die Corona-Pandemie veränderten Arbeitsbedingungen.
Zentrale Schwerpunkte sind die Definitionen und Modelle von Gesundheit und psychischer Belastung, die Auswirkungen von Homeoffice auf das körperliche und seelische Wohlbefinden sowie die Rolle der Arbeitsorganisation und Führung im Homeoffice.
Das Ziel ist die Erforschung der psychischen Belastung im Homeoffice, um basierend auf den gewonnenen Daten Handlungsempfehlungen zur präventiven Gesundheitsförderung für Unternehmen und Angestellte zu entwickeln.
Für die Analyse wird eine quantitative empirische Untersuchung mittels eines standardisierten Online-Fragebogens durchgeführt, ergänzt durch eine Korrelationsanalyse der erhobenen Daten.
Der Hauptteil umfasst eine Ist-Analyse, in der das methodische Vorgehen (Fragebogenerstellung, Stichprobenbeschreibung) sowie die detaillierte Auswertung der Umfrageergebnisse inklusive der Überprüfung verschiedener Hypothesen beschrieben wird.
Die Untersuchung wird maßgeblich durch Begriffe wie Homeoffice, psychische Gesundheit, Belastung, soziale Isolation, Arbeitsplatzgestaltung und Gesundheitsförderung geprägt.
Die Stichprobe wurde durch eine Teilerhebung unter Erwerbstätigen gewonnen, die während der Corona-Pandemie im Homeoffice tätig waren, wobei das Ziel bestand, mindestens 384 vollständig ausgefüllte Fragebögen für eine repräsentative Aussage zu erhalten.
Die Analysen untersuchen Zusammenhänge zwischen Variablen, beispielsweise zwischen der Arbeitsmenge im Homeoffice und der Schwierigkeit bei der Trennung von Privat- und Berufsleben, um statistisch fundierte Erkenntnisse zu gewinnen.
Laut den Ergebnissen spielt das Führungsverhalten eine entscheidende Rolle für die psychische Gesundheit, wobei Defizite in der Unterstützung und Kommunikation als potenzieller Handlungsbedarf identifiziert wurden.
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