Masterarbeit, 2020
132 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Ausgangslage & Motivation
1.2. Fragestellung & Zielsetzung
1.3. Inhaltliches & methodisches Vorgehen
1.4 Abgrenzungen & Erweiterungen
2. Scenography
2.1. Definition & Begriffsklärung
2.1.1. Allgemeine Begriffsklärung
2.1.1.1. Ursprung & Wandel
2.1.1.2. Definitionsdiskurs
2.1.2. Persönliche Begriffsklärung
2.2. Wirkung & Auswirkung
2.2.1. Wahrnehmung, Wirkung & Wirklichkeit
2.2.2. Möglichkeiten, Auswirkungen & Risiken
2.3. Selbstoffenbarung & Positionierung
2.3.1. Szenografen & kreative Selbstoffenbarungen
2.3.2. Szenografie & gesellschaftliche Positionierung
3. Social Transformation
3.1. Grundlagen der heutigen Gesellschaft
3.1.1. Gesellschaft als soziales Konstrukt
3.1.2. Charakteristika der heutigen Gesellschaft
3.1.3. Themen, Probleme & Werte der Gesellschaft 2020
3.2. Soziale Transformation zwischen Gegenwart & Utopie
3.2.1. Soziale Transformation
3.2.2. Gesellschaftlicher & individueller Wandel
3.2.3. Gesellschaftliche Utopie der Zukunft
3.3. Haltung & Verantwortung in der Gesellschaft
3.3.1. Haltung
3.3.2. Verantwortung
3.3.3. Zwischen Pflicht, Macht & Legitimation
4. Social Scenography Transformation
4.1. Ansätze & Vorbilder in der Gestaltung
4.1.1. Ursprünge der interdisziplinären Gestaltungskritik
4.1.2. Gesellschaftsdesign nach Friedrich von Borries
4.1.3. Social Design als Vorreiter & Vorbild
4.1.4. Soziale Szenographie nach Beat Hächler
4.2. Dimensionen von Social Scenography
4.2.1. Integrative Ausstellung & Stapferhaus Lenzburg
4.2.1.1. Stapferhaus Lenzburg - Ausstellung als Selbsterfahrung
4.2.1.2. Ausstellung „Fake. Die ganze Wahrheit”
4.2.2. Dokumentarisches Theater & Rimini Protokoll
4.2.2.1. Soziale Bühnen für politische Themen
4.2.2.2. Theaterstück „Prometheus in Athen“
4.2.3. Klimawandelprotest & Extinction Rebellion
4.2.3.1. Szenografie für den Planeten
4.2.3.2. International Rebellion
4.2.4. Hybribe Bewegung & Black Lives Matter Movement
4.2.4.1. Black Lives Matter Movement
4.2.4.2. Von digitalem Protest zur analogen Bewegung
4.2.5. Politische Inszenierung & Nordkorea
4.2.5.1. Das Leben in Korea als inszenierte Realität
4.2.5.1. Dokumentarfilm “Im Strahl der Sonne”
4.3. Social Scenography als Perspektive
4.3.1. Eigener Definitionsansatz
4.3.2. Richtlinien & Methoden für die Praxis
4.3.3. Wege der Implementierung
4.3.4. Risiken, Hürden & Chancen
5. Social Scenography in der Praxis als Kampagne „GO DO GOOD”
5.1. Ausgangssituation & Anforderungen
5.1.1. Persönlicher & gesellschaftlicher Kontext
5.1.2. Von der Utopie zur Grundidee
5.1.3 Von Herausforderungen zu Anforderungen
5.2. Identität & Kampagne
5.2.1. Corporate Identity der Bewegung „GO DO GOOD”
5.2.1.1. Corporate Culture
5.2.1.2. Corporate Communication
5.2.1.3. Corporate Design
5.2.2. Kampagne „THE GOOD CHALLENGE”
5.2.2.1. Verortung
5.2.2.2. Dramaturgie
5.2.2.3. Inszenierung
5.3. Dokumentation & Auswertung
5.3.1. Projektbezogene Evaluierung
5.3.2. Social Scenography Evaluierung
5.3.3. Reflexion
6. Fazit & Diskussion
6.1 Zusammenfassende Erkenntnisse
6.2 Kritische Reflexion
6.3 Ausblick in die Zukunft
6.4 Abschließende Beurteilung
Die Arbeit erforscht das Potenzial der Szenografie zur gesellschaftlichen Transformation im Kontext von Haltung und Verantwortung. Das Ziel ist es, den Begriff „Social Scenography“ theoretisch zu fundieren, Richtlinien für die Praxis zu definieren und diese experimentell durch das Projekt „GO DO GOOD“ anwendbar zu machen.
1.1. Ausgangssituation & Motivation
Szenografie wird in der heutigen spätmodernen Gesellschaft immer omnipräsenter und weitet ihre Bühne verstärkt in die Öffentlichkeit aus. Als visuelle Gestaltungsdisziplin mit wachsender alltäglicher Präsenz trägt sie damit aktiv zur Formung gesellschaftlicher Strukturen und Werte durch inszenierte Lebensbereiche bei (Buether: 2019; Von Borries 2009). Die Digitalisierung und Globalisierung potenzieren ihren Wirkungskreis auch über ihre räumlichen und ephemeren Grenzen hinweg. Gleichzeitig fühlt sich die zerschlagene (Welt-)Gesellschaft mit einer Reihe von Krisen auf ökonomischer, ökologischer und politischer Ebene konfrontiert, welche auf einen Wandel hindrängen und Aktion einfordern. Die Gemeinschaft fragt hierbei nach dem verlorenen Zusammenhalt, um eine gemeinsame Bewältigung der anstehenden Herausforderungen zu gewährleisten (Krause/Gegné 2019).
An dieser Schnittstelle von Szenografie und Gesellschaft entsteht die Ausgangsfrage, wie Szenografie der Gesellschaft helfen und einen Beitrag für ihren erfolgreichen Wandel leisten könnte. Kann Szenografie ihre weitreichende Wirkung bewusst für das Anstoßen gesellschaftlicher Transformationsprozesse nutzen? Welche Rolle spielt Haltung und Verantwortung? Dabei lässt sich zum jetzigen Stand noch kein reger Diskurs zum sozialen.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung ein, ob Szenografie gesellschaftliche Wandlungsprozesse durch Haltung und Verantwortung aktiv unterstützen kann, und legt das methodische Vorgehen dar.
2. Scenography: Dieses Kapitel analysiert den Begriff der Szenografie transdisziplinär und beleuchtet ihre Wirkung sowie die Rolle des Szenografen im gesellschaftlichen Gefüge.
3. Social Transformation: Es werden die Grundlagen der heutigen Gesellschaft analysiert, Transformationsprozesse hinterfragt und die Bedeutung von Verantwortung und Haltung innerhalb dieser Strukturen definiert.
4. Social Scenography Transformation: Hier werden Ansätze aus Design und Soziologie verknüpft, um den Begriff „Social Scenography“ zu formen, Richtlinien zu entwickeln und an Fallbeispielen zu illustrieren.
5. Social Scenography in der Praxis als Kampagne „GO DO GOOD”: Dieses Kapitel dokumentiert die experimentelle Anwendung der Richtlinien anhand des Projektes „GO DO GOOD“, inklusive Evaluierung und Reflexion.
6. Fazit & Diskussion: Abschließend werden die Erkenntnisse zusammengefasst, der theoretische Rahmen kritisch reflektiert und ein Ausblick auf die zukünftige Relevanz von Social Scenography gegeben.
Szenografie, Social Scenography, Gesellschaftliche Transformation, Verantwortung, Haltung, Soziale Transformation, Gestaltung, Interdisziplinarität, Partizipation, Sozialer Wandel, Design, Theorie der Szenografie, Praxisanwendung, Ethik in der Gestaltung, GO DO GOOD.
Die Arbeit untersucht das bisher kaum theoretisch erfasste Potenzial der Disziplin Szenografie, aktiv zur positiven gesellschaftlichen Transformation beizutragen, indem sie Haltung und Verantwortung in den Mittelpunkt des gestalterischen Handelns stellt.
Die Arbeit verknüpft Szenografie mit Soziologie, Designtheorie und Psychologie. Kernbereiche sind soziale Wandlungsprozesse, die Rolle von Gestaltung in der modernen Gesellschaft und das Konzept der verantwortungsbewussten Praxis.
Das Ziel ist es, den Begriff „Social Scenography“ wissenschaftlich zu definieren, Richtlinien für die Anwendung zu entwickeln und durch ein Praxisprojekt direkt zu erproben, wie Szenografie als Werkzeug für sozialen Wandel fungieren kann.
Die Arbeit nutzt eine interdisziplinäre Literaturanalyse (Szenografie-, Design- und Sozialtheorien) in Kombination mit einer praxisorientierten experimentellen Methode durch ein eigenes Projekt („GO DO GOOD“), um Theorie und Praxis zu verknüpfen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Szenografie und Gesellschaft, die Herleitung von „Social Scenography“ mittels bestehender Gestaltungskritik (z.B. nach Von Borries oder Hächler) und die Vorstellung sowie Auswertung eines eigenen Kampagnenprojektes.
Die zentralen Schlüsselbegriffe sind „Social Scenography“, „gesellschaftliches Transformationspotenzial“, „Verantwortung in der Gestaltung“, „Haltung“ und „partizipative Szenografie“.
Der Begriff wird als eine holistische, engagierte Praxismethode verstanden, die interdisziplinäre Werkzeuge nutzt, um gesellschaftliche Probleme in den Fokus zu rücken und durch Dialog und Partizipation Lösungen sowie Reflexionsräume zu schaffen.
„GO DO GOOD“ dient als praktisches Experiment, um die in der Theorie aufgestellten Richtlinien (z.B. Partizipation, soziale Ausrichtung, niedrigschwellige Interaktion) im digitalen Raum zu verifizieren und ihre Wirksamkeit zu evaluieren.
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