Masterarbeit, 2023
118 Seiten, Note: 1,0
Die Masterarbeit widmet sich der Analyse von Narrativen im Kontext der Ernährungskommunikation, wobei der Fokus auf den Fleischverzicht liegt. Im Zentrum stehen die aktuellen Narrative rund um die Schlüsselbegriffe Fleischverzicht, Ernährungswende und Ernährungskommunikation. Die Arbeit untersucht aus gastrosophischer Perspektive, inwiefern Narrationen von verschiedenen Akteuren wie Politik, Wirtschaft, Verbänden, Landwirtschaft und Ernährungswissenschaft zum Thema Fleischkonsum bzw. -verzicht formuliert werden und welchen Einfluss diese Narrationen auf die Ernährungswende haben. Die Analyse betrachtet auch die Frage, ob und inwieweit die individuellen Ziele der Akteure von ihren Botschaften abweichen und welche Relevanz dies für die Ernährungswende hat. Mittels einer empirischen Untersuchung und theoretischer Grundlage der Public-Choice-Theorie werden Narrative zum Fleischverzicht aus dem Diskurs abgeleitet und belegt.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Fragestellung der Arbeit vor. Es wird eine Definition der Ernährungswende gegeben und die Bedeutung des Themas Fleischverzicht im Kontext der Ernährungswende erläutert. Die Einleitung beleuchtet die Rolle von Narrativen in der Ernährungskommunikation und deren potenziellen Einfluss auf die Ernährungswende. In den darauffolgenden Kapiteln wird der Diskurs zum Fleischverzicht aus gastrosophischer Perspektive analysiert. Es werden verschiedene Akteure und ihre Narrative im Kontext des Fleischverzichtes untersucht. Darüber hinaus wird der Wandel des Diskurses über die Zeit hinweg betrachtet, beginnend mit der frühchristlichen Zeit und endend mit dem aktuellen Diskurs.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themenfeldern Ernährungswende, Fleischverzicht, Ernährungskommunikation, Gastrosophie, Narrative, Diskursanalyse, Public-Choice-Theorie, Akteure, Botschaften und Hedonismus. Die zentralen Aspekte der Untersuchung liegen auf der Rolle von Narrativen in der Ernährungskommunikation, dem Einfluss von Narrationen auf die Ernährungswende und den Zielen und Botschaften verschiedener Akteure im Diskurs zum Fleischverzicht.
Ein Narrativ ist eine sinnstiftende Erzählung, die komplexe Themen (wie Fleischverzicht) vereinfacht und emotional auflädt, um das Verhalten oder die Meinung der Menschen zu beeinflussen.
Die interne Nachricht wurde medial zu einem Narrativ über den "Verlust von Tradition" und "Bevormundung" aufgeblasen, was sogar Politiker wie Gerhard Schröder für den Wahlkampf nutzten.
Es beschreibt den Genuss am Essen, der nicht nur auf Triebbefriedigung basiert, sondern auf Weisheit und Bewusstsein. Es geht darum, verantwortungsvoll zu genießen, ohne den Fleischverzicht nur als schmerzhaften Mangel zu sehen.
Akteure aus Politik und Wirtschaft formulieren oft Botschaften, die ihren eigenen Interessen dienen. Die Arbeit untersucht, ob diese Narrative die Ernährungswende tatsächlich fördern oder eher behindern.
Nein, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das Gelingen im Wesentlichen von jedem Einzelnen als verantwortungsbewusst essendem Menschen abhängt.
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