Examensarbeit, 2006
103 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Fragestellung und Zielsetzung
1.2. Obligatorische Fachinhalte laut Lehrplan Biologie der Sekundarstufe II in Nordrhein-Westfalen
1.3. Wozu Biologie in der Schule?
1.4. Gang der Untersuchung
1.4.1. Methoden
1.4.2. Fragebogen
1.4.3. Fragebogenstruktur
1.4.3.1. Frage 1: Einschätzung der einzelnen Themenbereiche
1.4.3.2. Frage 2: Möglichkeit zur freien Ergänzung zur Frage 1
1.4.3.3. Frage 3: Angaben zu fehlenden Inhalten in der Biologie
1.4.3.4. Soziodemografische Angaben
2. Erläuterung der 10 Begriffe
2.1. Einleitung und Einordnung der Begriffe in übergeordnete Themenbereiche
2.2. Zuordnung der einzelnen Themenkreise zu fachspezifischen Zielen
2.2.1. Typische Vertreter der heimischen Flora und Fauna
2.2.2. Allgemeine Erscheinungen und Gesetzmäßigkeiten des Lebens
2.2.3. Beziehungen des Menschen zu seiner belebten Umwelt, Bedeutung des Umweltschutzes, umweltgerechtes Verhalten und Handeln
2.2.4. Kenntnisse über den menschlichen Körper, Gesunderhaltung und Sexualität
2.3. Erläuterung der in Frage 1 zu bewertenden Begriffe
2.3.1. Schulgarten
2.3.2. Tierhaltung
2.3.3. Kenntnisse zur Systematik
2.3.4. Experimentieren
2.3.5. Kenntnisse zur Vererbung
2.3.6. Krankheiten
2.3.7. Sexualkunde
2.3.8. Praktisches Arbeiten
2.3.9. Physiologische Kenntnisse zu Pflanzen und Tieren
2.3.10. Molekulare Genetik
3. Ergebnisse der Befragung
3.1. Statistische Daten
3.1.1. Altersverteilung
3.1.2. Geschlecht der befragten Personen
3.1.3. Bildungsstand der befragten Personen
3.1.4. Studiensemester
3.2. Angaben der Studierenden zu Frage 1: „Welche der angegebenen Inhalte aus der Biologie halten Sie für Basiswissen, das in der Schule bis zum Abitur erworben werden müsste?“
3.2.1. Schulgarten
3.2.2. Tierhaltung
3.2.3. Kenntnisse zur Systematik
3.2.4. Experimentieren
3.2.5. Kenntnisse zur Vererbung
3.2.6. Krankheiten
3.2.7. Sexualkunde
3.2.8. Praktisches Arbeiten
3.2.9. Physiologische Kenntnisse zu Pflanzen und Tieren
3.2.10. Molekulare Genetik
3.2.11. Zusammenfassung
3.3. Angaben der Befragten zu Frage 2: „Welche weiteren (bisher nicht genannten) drei Inhalte aus der Biologie halten Sie für Basiswissen, das in der Schule bis zum Abitur erworben werden müsste?“
3.3.1. Einleitung und allgemeine Einschätzung
3.3.2. Aufstellung eines übergeordneten Schemas
3.3.3. Von den Befragten angegebene Inhalte
3.4. Angaben der Befragten zu Frage 3: „Welche Inhalte fehlen Ihrer Meinung nach im Biologieunterricht der weiterführenden Schulen oder werden nur unzureichend berücksichtigt?“
3.4.1. Einleitung und allgemeine Einschätzung
3.4.2. Aufstellung eines übergeordneten Schemas
3.4.3. Von den Befragten angegebene Inhalte
4. Fazit und Zusammenfassung
5. Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Verständnis von biologischem Basiswissen bei Studienanfängern der Fachrichtungen Jura und Psychologie zu untersuchen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, welche fachlichen Inhalte aus der Biologie nach Meinung dieser Zielgruppen als essenziell für die gymnasiale Oberstufe angesehen werden, um eine fundierte wissenschaftliche Grundbildung zu gewährleisten.
2.3.4 Experimentieren
Das Experiment wird als „eine der wichtigsten (...) Methoden zum Gewinnen von Erkenntnissen und zur Überprüfung von Theorien“ verstanden. Im Experiment erfolgt die willkürliche Herstellung einer Beziehung zwischen Merkmalen, was der Beobachtung des Zusammenhangs zwischen den Merkmalen dient. „Willkürlichkeit, Wiederholbarkeit und Variierbarkeit“ gehören zu den wichtigsten Merkmalen eines Experiments. Das Experimentieren in der Biologie dient der Erkenntnisgewinnung und gehört zu den Kompetenzen, die ein Schüler nach dem mittleren Schulabschluss beherrschen muss. Es gehört zu den wesentlichen Grundlagen des Biologieunterrichts, den Schülern praktische Erfahrungen zu ermöglichen. Da das Verstehen biologischer Erkenntnisse Einsichten in den Weg der Erkenntnisgewinnung erfordert, ist die Kenntnis und die Fähigkeit zur Anwendung fachgemäßer Arbeitsweisen ein wichtiges Unterrichtsziel.
Es gibt verschiedene Begründungen für das Experimentieren im Schulunterricht: Ein Experiment verdeutlicht Sachverhalte, kann Inhalte vermitteln, dient der direkten Anschauung und verstärkt den Lerneffekt. Die Schüler werden direkt in den Unterricht eingebunden, gleichzeitig wird ihre Eigentätigkeit gefordert und gefördert, was positive Effekte auf die Sozialisation hat. Die Beobachtungsgabe wird geschult. Der Schüler kann die formale Struktur einer naturwissenschaftlichen Erkenntnismethode erkennen, Fachtypische Arbeitsweisen werden vermittelt, damit können dann selbständig neue Probleme gelöst werden. Der Schüler wird in eine reale Forschersituation versetzt, was einen hohen Motivationsgehalt hat. Der Umgang mit realen Objekten bietet die Möglichkeit, ein auf konkrete Anschauung und praktische Erfahrung gründendes Verständnis zu entwickeln.
1. Einleitung: Dieses Kapitel begründet die Notwendigkeit von Unterrichtsstandards und führt in die Thematik der Basiskompetenzen im Biologieunterricht ein.
2. Erläuterung der 10 Begriffe: Hier werden die zehn im Fragebogen verwendeten Themengebiete, wie Schulgarten, Vererbung oder Genetik, fachdidaktisch hergeleitet und definiert.
3. Ergebnisse der Befragung: Dieser umfangreiche Abschnitt wertet die erhobenen Daten der Studierenden statistisch aus und analysiert die Einschätzungen zu den verschiedenen biologischen Themenfeldern.
4. Fazit und Zusammenfassung: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und auf ihre Bedeutung für die heutige Gestaltung des Biologieunterrichts hin bewertet.
5. Schlussbetrachtung und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse in einen größeren Kontext gestellt und Ansätze für zukünftige Untersuchungen aufgezeigt.
Biologieunterricht, Basiswissen, Fachkompetenz, Oberstufe, empirische Befragung, Humanbiologie, Gentechnik, Ökologie, Didaktik, Bildungsstandards, Lernziel, Lehrplan, Studienanfänger, Schülerexperimente, Sexualerziehung.
Die Arbeit untersucht, welche biologischen Inhalte von Jura- und Psychologiestudierenden als unverzichtbares Basiswissen für das Abitur eingestuft werden.
Die Untersuchung deckt zehn Bereiche ab, darunter Schulgartenarbeit, Tierhaltung, Systematik, Experimentieren, Vererbung, Krankheiten, Sexualkunde, praktisches Arbeiten, Physiologie sowie molekulare Genetik.
Das Ziel ist es, einen Minimalkonsens für biologisches Basiswissen zu identifizieren, das Schüler bis zum Abitur erworben haben sollten, und diesen mit bestehenden Lehrplänen zu vergleichen.
Es wurde eine schriftliche empirische Befragung mittels eines strukturierten Fragebogens bei insgesamt 136 Studierenden der Universität Münster durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die genannten Themengebiete und eine detaillierte quantitative Auswertung der Befragungsdaten.
Wichtige Begriffe sind Biologiedidaktik, Fachkompetenz, naturwissenschaftliche Grundbildung, empirische Sozialforschung und schulische Kerncurricula.
Die Sexualkunde wird von den Befragten als besonders wichtiges Basiswissen eingestuft und erreicht durchgehend sehr hohe Zustimmungswerte auf der Bewertungsskala.
Die Themenbereiche „Schulgarten“ und „Tierhaltung“ wurden von den Studierenden im Vergleich zu anderen biologischen Themen als deutlich weniger relevant für die gymnasiale Oberstufe bewertet.
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