Diplomarbeit, 2009
166 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau dieser Arbeit und methodisches Vorgehen
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition des Marketingbegriffs
2.2 Marketing-Konzeption
2.2.1 Wesen und Aufgabe einer Marketing-Konzeption
2.2.2 Phasen der Marketingkonzeption
2.2.3 Die Stellung der Messe im Marketing-Mix
2.3 Messemarketing
2.3.1 Bedeutung des Messemarketings
2.3.2 Konzeption des Messemarketings
3 Analyse
3.1 Interne Analyse
3.1.1 Analyse des Leistungsangebots (Eigenbild)
3.1.1.1 Leistungspolitik
3.1.1.2 Kommunikationspolitik
3.1.1.3 Logistik
3.1.1.4 Preispolitik
3.1.2 Analyse der Leistungswahrnehmung (Fremdbild)
3.2 Externe Analyse
3.2.1 Marktsituation
3.2.1.1 Marktstruktur
3.2.1.2 Marktvolumen
3.2.1.3 Branchenentwicklung
3.2.1.4 Marktabschnitt
3.2.2 Markteilnehmer
3.2.2.1 Kundensituation
3.2.2.2 Medien
3.2.2.3 Wettbewerbssituation
3.2.2.4 Marktabgrenzung
3.3 SWOT-Analyse
3.3.1 Stärken
3.3.2 Schwächen
3.3.3 Chancen
3.3.4 Risiken
3.3.5 SWOT-Matrix
4 Marketingstrategie
4.1 Ziele
4.1.1 Ziele der Messe
4.1.1.1 Quantitative
4.1.1.2 Qualitative
4.1.2 Ziele des Messemarketings
4.1.2.1 Quantitative
4.1.2.2 Qualitative
4.2 Zielmarkt
4.3 Marktbearbeitung
4.3.1 Aussteller
4.3.1.1 Marktfeldstrategie
4.3.1.2 Marktstimulierungsstrategie
4.3.2 Besucher
4.3.2.1 Marktfeldstrategie
4.3.2.2 Marktparzellierungsstrategie
4.3.2.3 Marktarealstrategie
4.4 Zielsegmentierung
4.4.1 Aussteller
4.4.1.1 Segmentierung der potenziellen Aussteller
4.4.1.2 Motivanalyse
4.4.2 Besucher
4.4.2.1 Segmentierung der potenziellen Messebesucher
4.4.2.2 Motivanalyse
4.4.2.3 Priorisierung der potenziellen Messebesucher
4.4.2.4 SWOT-Analyse der Besucher-Zielgruppen
4.4.2.5 Messe-Nutzungsverhalten
4.4.2.6 Mediennutzungsverhalten der Besucher
4.5 Positionierung
4.5.1 Ausstellergerichtete Positionierung
4.5.2 Besuchergerichtete Positionierung
4.6 Differenzierung
5 Marketing-Mix
5.1 Leistungspolitik
5.1.1 Produktdefinition „Messe“
5.1.2 Messegestaltung
5.1.2.1 Veranstaltungsort
5.1.2.2 Veranstaltungszeitpunkt
5.1.2.3 Dekoration
5.1.2.4 Catering
5.1.2.5 Raumkonzept
5.1.2.6 Rahmenprogramm
5.1.2.7 Service
5.2 Kommunikationspolitik
5.2.1 Kommunikationsprozess
5.2.2 Kommunikationsbotschaft
5.2.3 Wechselbeziehung zwischen Aussteller- und Besucherakquisition
5.2.4 Kundenakquisition
5.2.4.1 Corporate Identity
5.2.4.2 Besucherakquisition
5.2.4.3 Ausstellerakquisition
5.2.4.4 Maßnahmenplan
5.3 Preispolitik
5.3.1 Preisdefinition im Messewesen
5.3.2 Ausstellerorientierte Preisgestaltung
5.3.2.1 Preisbestimmung
5.3.2.2 Preisstrategie
5.3.2.3 Sonderkonditionen
5.3.3 Besucherorientierte Preisgestaltung
5.3.3.1 Preisbestimmung
5.3.3.2 Preisstrategie
5.3.3.3 Sonderkonditionen
5.3.4 Preisgestaltung der Verpflegung
5.3.5 Konditionenpolitik
5.4 Logistik
5.4.1 Definition der Logistik im Messewesen
5.4.1.1 Materialflüsse
5.4.1.2 Informationsflüsse
5.4.1.3 Personenflüsse
5.5 Prozessmanagement
5.5.1 Vorbereitungsphase
5.5.2 Durchführungsphase
5.5.3 Nachbereitungsphase
6 Marketingcontrolling
6.1 Bedeutung & Möglichkeiten des Messecontrollings
6.1.1 Im Allgemeinen
6.1.2 Im Rahmen der Messe „Arbeitsplatz Nordoberpfalz“
6.2 Projektcontrolling im Messemanagement
6.2.1 Termin
6.2.2 Kosten
6.2.3 Qualität (Ergebnis)
6.3 Erfolgskontrolle mittels Balance Scorecard
6.4 Benchmarking als Vorbereitung für die Messeveranstaltung 2012
6.4.1 Messeinternes Benchmarking
6.4.2 Messeexternes Benchmarking
7 Umsetzungskonzept für die Messe „Arbeitsplatz Nordoberpfalz 2010“
7.1 Standortmarketing als Voraussetzung für die regionale Firmenmesse
7.2 Ziele
7.3 Maßnahmen
7.4 Empfehlungen und Konsequenzen für die Umsetzung
7.4.1 Umsetzungsplan
7.4.2 Budgetierung
7.4.3 Werbeagentur
7.4.4 Organisation
8 Zusammenfassung und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Diplomarbeit besteht darin, ein professionelles Marketing- und Kommunikationskonzept für die überregionale Messe „Arbeitsplatz Nordoberpfalz“ zu entwickeln. Angesichts der Erfahrungen der ersten Messeveranstaltung, bei der die Zielgruppe der Facharbeitskräfte nur unzureichend erreicht wurde, konzentriert sich die Arbeit auf die strategische Neupositionierung der Messe. Hierbei wird ein Orientierungsrahmen erstellt, der Problemfelder identifiziert und konkrete Schritte zur effizienteren Aussteller- und Besucherakquisition aufzeigt, um die regionale Wirtschaft nachhaltig zu stärken.
Die Bedeutung der Marketing-Konzeption
„Eine Marketing-Konzeption kann aufgefasst werden als ein schlüssiger, ganzheitlicher Handlungsplan, der sich an angestrebten Zielen orientiert, für ihre Realisierung geeignete Strategien wählt und auf ihrer Grundlage die adäquaten Marketinginstrumente festlegt“, so definiert Jochen Becker die Bedeutung der Marketing-Konzeption. Hinter dieser Definition verbirgt sich ein Planungskonzept mit seinen wesentlichen Planphasen (s. Kap. 2.2.2).
Ein solcher konzeptioneller Handlungsprozess dient der marktorientierten Unternehmenssteuerung. Der Bedarf einer strategischen und zielfundierten Marketing-Konzeption ist angesichts der hohen Markt- und Unternehmenskomplexität sowie der erheblichen Veränderungsdynamik auf dem Markt sehr bedeutend. Doch viele Unternehmen erstellen nur Teillösungen anstelle eines ganzheitlichen Konzepts. Diese Bruchstücke passen später nicht zusammen oder sind nicht einheitlich zielführend und verursachen damit einen hohen Korrekturaufwand.
Die Hauptaufgabe der Marketing-Konzeption ist es, als grundlegender Leitplan des gesamten Unternehmens alle markt- und kundenrelevanten Maßnahmen zu planen, zu gestalten und umzusetzen. Sie gibt der Markt- und Unternehmensausrichtung mithilfe von Planungs- und Entscheidungsschritten eine exakte Struktur, um einen ganzheitlich orientierten Marketingprozess zu gewährleisten und nachträgliche Korrekturen auszuschließen.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation in der Nordoberpfalz und das Ziel, durch eine spezifische Arbeitsplatz-Messe Facharbeitskräfte zu akquirieren und die regionale Wirtschaft zu stärken.
2 Theoretische Grundlagen: Definiert zentrale Begriffe wie Marketing, Marketing-Konzeption und Messemarketing als Basis für die weitere Analyse.
3 Analyse: Führt eine fundierte Situationsanalyse der vergangenen Messe durch, bewertet Stärken und Schwächen und liefert Ergebnisse für die anschließende SWOT-Matrix.
4 Marketingstrategie: Leitet aus der Analysephase konkrete Ziele, Zielmärkte und Strategien ab, um die Messe „Arbeitsplatz Nordoberpfalz“ optimal zu segmentieren und zu positionieren.
5 Marketing-Mix: Detailliert die praktische Anwendung der Marketinginstrumente wie Leistungspolitik, Kommunikation, Preisgestaltung und Logistik für eine erfolgreiche Messeveranstaltung.
6 Marketingcontrolling: Stellt Instrumente zur systematischen Planung, Steuerung und Erfolgskontrolle des Messeprojekts vor, darunter Projektcontrolling und die Balance Scorecard.
7 Umsetzungskonzept für die Messe „Arbeitsplatz Nordoberpfalz 2010“: Bündelt die erarbeiteten Empfehlungen zu konkreten Maßnahmen für das nächste Messejahr, inklusive Budgetierung und organisatorischer Aspekte.
8 Zusammenfassung und Ausblick: Reflektiert die Ergebnisse der Diplomarbeit und unterstreicht die Notwendigkeit einer klaren Messeidentität für den langfristigen Erfolg.
Marketing, Messemarketing, Arbeitsplatzmesse, Facharbeitskräfte, Nordoberpfalz, Positionierung, Marketing-Konzeption, SWOT-Analyse, Kundenakquisition, Marketingcontrolling, Dienstleistungsmarketing, Standortmarketing, Messemanagement, Zielsegmentierung, Erfolgskontrolle.
Die Arbeit entwickelt ein ganzheitliches Marketing- und Kommunikationskonzept für die Messe „Arbeitsplatz Nordoberpfalz“, um diese als effektives Instrument zur Gewinnung von Facharbeitskräften für die Region zu etablieren.
Die zentralen Themen sind die strategische Konzeption von Messen, die Analyse der Kundenbedürfnisse von Ausstellern und Besuchern, sowie das spezifische Marketing-Controlling zur Messung des Messeerfolgs.
Ziel ist es, den Veranstaltern einen strategischen Leitfaden an die Hand zu geben, um die Positionierung der Messe zu verbessern, die Bekanntheit zu steigern und gezielt hochqualifizierte Facharbeitskräfte für die Region Nordoberpfalz zu gewinnen.
Die Arbeit basiert auf einer Situationsanalyse, die primäre (Befragungen von Ausstellern) und sekundäre Daten (Literaturstudien, Branchenberichte) kombiniert, gefolgt von einer SWOT-Analyse und der Ableitung strategischer Marketingmaßnahmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Ist-Situation, die Ableitung einer zielgruppengerechten Strategie, die operative Ausgestaltung des Marketing-Mixes sowie die Implementierung von Controlling-Instrumenten zur Erfolgsüberwachung.
Wesentliche Begriffe sind Messemarketing, Fachkräfteakquise, Regionalmarketing, Positionierungsstrategie und Messe-Controlling.
Die Region steht vor der Herausforderung, Facharbeitskräfte zu binden, um den Wohlstand zu sichern. Die Arbeit adressiert das negative Selbstbild und die mangelnde Sichtbarkeit der Region durch gezieltes Standortmarketing und die Neuausrichtung der Firmenmesse.
Die SWOT-Analyse dient dazu, interne Stärken und Schwächen sowie externe Marktchancen und Risiken gegenüberzustellen, um daraus konkrete Strategien für die künftige Ausrichtung und die Vermarktung der Arbeitsplatz-Messe abzuleiten.
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