Diplomarbeit, 2003
71 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP)
2.1 Kaizen
2.1.1 Begriffsbestimmung
2.1.2 Kaizen und Innovation
2.1.3 Grundkonzepte
2.1.4 Systeme
2.2 Das Betriebliche Vorschlagswesen (BVW)
2.2.1 Begriffsbestimmung
2.2.2 Ziele des Betrieblichen Vorschlagswesens
2.2.3 Die BVW-Elemente
2.2.4 Organe des BVW
2.3 Definition des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP)
2.3.1 KVP und Kaizen
2.3.2 Ziele des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses
2.3.3 Methoden und Werkzeuge
2.3.4 Beteiligte des KVP
2.3.5 Barrieren und Fazit des KVP
3 Grundlagen von Total Productive Maintenance (TPM)
3.1 Entwicklung von TPM
3.2 Ziele und Aufgaben
3.2.1 Zielsetzung und Grundgedanken von TPM
3.2.2 Die sechs großen Verlustquellen
3.2.3 Die Gesamtanlageneffektivität als zentrale Kennzahl
3.3 Instrumente zur Zielerreichung
3.3.1 Beseitigung von Schwerpunktproblemen
3.3.2 Autonome Instandhaltung
3.3.3 Geplantes Instandhaltungsprogramm
3.3.4 Instandhaltungs-Prävention
3.3.5 Schulung und Training
3.4 Beurteilung des TPM-Konzepts
4 TPM-Umsetzung in der AMAG rolling GmbH
4.1 Unternehmensdarstellung
4.2 Einführung von TPM
4.2.1 Ausgangssituation des Unternehmens und Einordnung von TPM in den Kontinuierlichen Verbesserungsprozess
4.2.2 Erstellung eines Programms zur TPM-Einführung
4.2.3 Schulung und Training der Führungskräfte und Mitarbeiter
4.2.4 Umsetzung von TPM-Aktivitäten
4.2.5 Bewertung der TPM-Maßnahmen
4.3 Integration der outgesourcten Instandhaltung
4.3.1 Definition und Zielsetzung des Outsourcing
4.3.2 Instandhaltungsorganisation der AMAG
4.3.3 Integration der AMAG service GmbH in den TPM-Prozess
4.3.4 Stördatenerfassung
4.4 Probleme während der Umsetzung von TPM
4.4.1 Organisatorische Trennung von Produktion und Instandhaltung
4.4.2 Fehlende Datenbasis
4.4.3 Lösungsansätze zur Vermeidung von Problemen
4.5 Resümee nach der TPM-Einführung
5 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Instrumentarien KVP und TPM als ganzheitliche Konzepte zur Optimierung der Unternehmenskultur und Effizienzsteigerung in der Fertigung, insbesondere am Beispiel der AMAG rolling GmbH. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie diese Methoden zur Bewältigung von Veränderungen beitragen und welche Rolle die Einbindung der Mitarbeiter bei der Zielerreichung spielt.
3.2.1 Zielsetzung und Grundgedanken von TPM
TPM stellt ein Konzept zur Optimierung der Nutzung von Produktionsanlagen unter Einbeziehung aller Mitarbeiter dar. Ziel von TPM ist es, den Zustand der vorhandenen Anlagen unter Verwendung aller gegebenen Ressourcen fortwährend auf ein höheres Leistungsniveau zu bringen. (vgl. Al-Radhi/Heuer 1995, 11)
Damit das Ziel erreicht werden kann, muss TPM in der gesamten Unternehmensstruktur angewandt werden und sämtliche Mitarbeiter einbeziehen.
Eine vollständige Definition von TPM, veröffentlicht vom Japan Institute of Plant Maintenance, bezieht folgende fünf Punkte mit ein:
Das Ziel von TPM ist die Maximierung der Effektivität der Produktionsanlagen
TPM etabliert ein durchgehendes System der produktiven Instandhaltung für die gesamte Lebensdauer der Anlagen
TPM wird in verschiedenen Bereichen und Abteilungen des Unternehmens, insbesondere Instandhaltung und Produktion, angewandt
TPM schließt jeden einzelnen Beschäftigten ein, vom Werksleiter bis zum Mitarbeiter in der Fertigung
TPM basiert auf der Förderung von produktiver Instandhaltung durch motivierendes Management autonomer Kleingruppenaktivitäten
(vgl. Nakajima 1995, 31f)
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Innovationskraft und Flexibilität für Unternehmen und führt KVP sowie TPM als wirkungsvolle Konzepte zur Optimierung ein.
2 Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP): Dieses Kapitel definiert KVP als Philosophie zur Prozessoptimierung in kleinen Schritten und stellt zentrale Werkzeuge wie das 5S-Programm und das betriebliche Vorschlagswesen vor.
3 Grundlagen von Total Productive Maintenance (TPM): Der theoretische Rahmen von TPM wird erläutert, wobei der Schwerpunkt auf der Anlagenlebenszyklusorientierung, der Identifikation von Verlustquellen und der Gesamtanlageneffektivität liegt.
4 TPM-Umsetzung in der AMAG rolling GmbH: Dieses Kapitel zeigt die praktische Anwendung des TPM-Konzepts im Unternehmen, inklusive der Herausforderungen bei der Integration der Instandhaltung und der Bewertung durch Kennzahlen.
5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Die Arbeit resümiert, dass KVP und TPM als ganzheitliche Führungsstrategien die Unternehmenskultur nachhaltig prägen können, sofern das Management langfristig engagiert bleibt.
KVP, TPM, Kaizen, Gesamtanlageneffektivität, Instandhaltung, Unternehmenskultur, Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement, Mitarbeiterbeteiligung, Anlagenverfügbarkeit, Outsourcing, Produktionsleistung, Effizienzsteigerung, Managementkonzepte, 5S
Die Arbeit analysiert die Managementinstrumente KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) und TPM (Total Productive Maintenance) als Strategien, um die Produktivität und die Unternehmenskultur zu verbessern.
Die Themen umfassen japanische Managementmethoden, die betriebliche Instandhaltung, Mitarbeiterführung in Veränderungsprozessen sowie Methoden zur Steigerung der Anlagenverfügbarkeit.
Ziel ist es, die Wirkungsweise von KVP und TPM zu untersuchen und aufzuzeigen, wie diese Methoden die Leistungsfähigkeit von Produktionsanlagen maximieren können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zu KVP und TPM sowie einer praxisorientierten Fallstudie in der AMAG rolling GmbH.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Erläuterungen der Konzepte und deren praktische Umsetzung, insbesondere die Einführung von TPM, Schulungsmaßnahmen und die Integration von Instandhaltungsbereichen.
KVP, TPM, Gesamtanlageneffektivität (OEE), Instandhaltungsmanagement und Unternehmenskultur sind die zentralen Begriffe.
Zur besseren internen Akzeptanz und zum leichteren Verständnis wurde TPM in der AMAG rolling GmbH in „Technik & Produktion Miteinander“ umbenannt.
Mängelkarten dienen dazu, Anlagenfehler frühzeitig durch Mitarbeiter zu erfassen, zu visualisieren und deren Behebung zu dokumentieren, um so Stillstände zu vermeiden.
Das Element „Total“ beschreibt die drei Säulen des Konzepts: Maximierung der Gesamteffektivität, ein umfassendes Instandhaltungssystem über den gesamten Lebenszyklus und die Beteiligung aller Mitarbeiter.
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