Bachelorarbeit, 2022
63 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Ziel
1.3 Methode
1.4 Literaturlage
1.5 Aufbau der Bachelorthesis
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Digitalisierung im Mittelstand – Stand heute
2.2 Industrie 4.0
2.2.1 Begriffsherkunft und Definition
2.2.2 Einfluss der Industrie 4.0 auf den Einkauf 4.0
2.3 Definition Einkauf 4.0
2.4 Reifegradmodell der Weg zum Einkauf 4.0
2.5 Einfluss der Digitalisierung auf den Einkauf
3 Vom klassischen operativen Einkauf zum Einkauf 4.0
3.1 Der klassische operative Einkauf
3.2 Begriffserklärung Purchase-to-Pay
4 Die unternehmerischen Voraussetzungen
4.1 Priorität Kernprozess Einkauf
4.2 Datenqualität
4.3 Datensicherheit
4.4 Einkaufsabteilung vorbereiten
4.5 Stammdaten
4.6 Standardisierung und Optimierung bei der Anzahl der Materialien
4.7 Optimierung der Anzahl der Lieferanten
5 Digitalisierung umsetzen
5.1 Optimierung Purchase-to-pay Prozess
5.2 Purchase-to-Pay Prozess Automatisieren
5.2.1 Digitalisierung durch Lagerklassen
5.2.2 Digitalisierung durch automatische Bestellungen mit SAP
5.2.3 Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)
6 Der Werkzeugkasten der Digitalisierung im Einkauf
6.1 Robot Process Mining
6.2 Cloudbasierte Einkaufsmöglichkeit
6.3 Artificial Intelligence (AI)
6.3.1 Data Mining
6.3.2 Machine Learning (ML)
6.3.3 Blockchain – Technologie und „Smart Contracts“
7 Potentiale des Einkaufs 4.0
8 Hürden und Herausforderungen für Einkauf 4.0
9 Konkrete Ansätze für Einkauf 4.0
9.1 Computergestützte Bedarfsanalyse
9.2 Automatischer Beschaffungsprozess
9.3 Lieferketten- und Lieferantenmanagement
10 Der schnelle Umsetzungsplan
11 Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) durch die digitale Transformation ihren operativen Beschaffungsprozess (Purchase-to-Pay) in den Einkauf 4.0 überführen können, um Effizienz zu steigern und Wettbewerbsvorteile zu generieren.
6.3.3 Blockchain – Technologie und „Smart Contracts“
Unter Blockchain wird ein dezentral angeordnetes Netzwerk verstanden, welches auf unterschiedlichen Rechnern verteilt ist. Durch die Hilfe von „Open-Source-Technologien“ werden beide Parteien miteinander verknüpft. Dabei wird jegliche Transaktion in chronologischen Blöcken in einer Art digitalem Register gespeichert. Diese Blöcke sind nach Erstellung nicht mehr veränderbar und somit manipulations- und fälschungssicher. Sämtliche Informationen können durch alle Netzwerkmitglieder transparent nachvollzogen oder verifiziert werden. Aus diesen Gründen wird keine dritte Instanz benötigt, um die Echtzeit zu bestätigt. Als Schlussfolgerung daraus entsteht auch eine höhere Datensicherheit, da sie nicht mit einer dritten Partei geteilt werden muss. Eine Blockchain erweist sich entweder dann als sinnvoll, wenn Transparenz und Vertrauen höchste Priorität haben oder wenn Prozesse aus einer Vielzahl von manuellen Arbeitsschritten bestehen. Ein weiterer Vorteil bezüglich der Datensicherheit ist ein solider Schutz vor Hackerangriffen, da dies auf eine ganze Kette von unterschiedlichen Rechnern kaum möglich ist.
1 Einleitung: Vorstellung der Motivation für die Arbeit sowie der Zielsetzung, den Purchase-to-Pay Prozess in KMU digital zu transformieren.
2 Theoretische Grundlagen: Definition des Stands der Digitalisierung im Mittelstand sowie wissenschaftliche Einordnung von Industrie 4.0 und Einkauf 4.0.
3 Vom klassischen operativen Einkauf zum Einkauf 4.0: Detaillierte Darstellung traditioneller Beschaffungsprozesse und Abgrenzung zum Purchase-to-Pay Prozess.
4 Die unternehmerischen Voraussetzungen: Identifikation essenzieller Anforderungen wie Datenqualität, Stammdatenmanagement und die Vorbereitung der Einkaufsabteilung.
5 Digitalisierung umsetzen: Entwicklung eines Stufenmodells zur Implementierung sowie Optimierungsmethoden für bestehende Einkaufsprozesse.
6 Der Werkzeugkasten der Digitalisierung im Einkauf: Erläuterung moderner Technologien wie RPA, Cloud-Plattformen, AI und Blockchain zur Unterstützung der Beschaffung.
7 Potentiale des Einkaufs 4.0: Zusammenstellung der Effizienzgewinne und Leistungssteigerungen, die durch Digitalisierung erzielt werden können.
8 Hürden und Herausforderungen für Einkauf 4.0: Analyse von Hindernissen wie Datenschutzbedenken, mangelnde Qualifikation und kulturelle Widerstände.
9 Konkrete Ansätze für Einkauf 4.0: Vorstellung praxisnaher digitaler Ansätze zur Bedarfsanalyse und Automatisierung.
10 Der schnelle Umsetzungsplan: Ein strukturierter Leitfaden, der Unternehmen schrittweise als Orientierung für die Implementierung dient.
11 Ausblick: Zusammenfassende Einschätzung der zukünftigen Entwicklung autonomer Bestellsysteme und strategischer Neuausrichtung durch Digitalisierung.
Einkauf 4.0, KMU, Digitale Transformation, Purchase-to-Pay, Beschaffung, Industrie 4.0, Prozessautomatisierung, Datenqualität, Stammdaten, Smart Contracts, Blockchain, Künstliche Intelligenz, Effizienz, Lieferantenmanagement, Umsetzungsleitfaden.
Die Arbeit analysiert, wie kleine und mittelständische Unternehmen ihre operativen Beschaffungsprozesse durch den Einsatz moderner digitaler Technologien im Sinne von "Einkauf 4.0" transformieren und optimieren können.
Zu den Kernfeldern gehören die theoretischen Grundlagen der Industrie 4.0, die Analyse des Purchase-to-Pay Prozesses, die Schaffung unternehmerischer Voraussetzungen, die Vorstellung digitaler Werkzeuge sowie die Entwicklung eines praktischen Umsetzungsplans.
Ziel ist es, KMU einen praxisnahen Einblick zu geben, wie sie den Purchase-to-Pay Prozess digital transformieren können, welche Herausforderungen dabei entstehen und wie ein strukturierter Umsetzungsplan dabei helfen kann.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, bei der das Thema systematisch anhand vorhandener wissenschaftlicher Quellen untersucht, Anwendungsbeispiele gegenübergestellt und die Potenziale sowie Herausforderungen abgeleitet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Vorbereitung betrieblicher Voraussetzungen (Stammdaten, Datenqualität), die Vorstellung technologischer Werkzeuge (RPA, AI, Cloud, Blockchain) sowie konkrete Ansätze zur Prozessoptimierung.
Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Einkauf 4.0, KMU, Digitalisierung, Purchase-to-Pay Prozess, Automatisierung und Stammdatenmanagement geprägt.
Während E-Procurement hauptsächlich als IT-gestützte Unterstützung manueller Prozesse fungiert, umfasst Einkauf 4.0 zusätzlich die intelligente, autonome Entscheidungsfindung und eine weitreichende horizontale und vertikale Integration von Systemen.
Integrierte Digitalisierungslösungen setzen saubere und aktuelle Daten voraus; fehlerhafte oder unvollständige Stammdaten führen bei automatisierten Prozessen zu massiven Störungen und mindern den Effizienznutzen erheblich.
Sie dient als dezentrales Register zur manipulationssicheren Abwicklung von Transaktionen und ermöglicht mittels "Smart Contracts" die Automatisierung von Vertragserfüllungen ohne manuelle Eingriffe durch eine dritte Instanz.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

