Bachelorarbeit, 2020
82 Seiten
1 Einleitung
2 Die Ausbildung pädagogischen Fachkräfte in Deutschland und ihre historische Entwicklung
2.1 Pädagogische Fachkräfte in Baden-Württemberg
2.2 Erzieher*innen
2.2.1 Die Ausbildung der Erzieher*innen in BaWü
2.2.2 Die Lehrpläne der Fachschule für Sozialpädagogik in BaWü
2.2.3 Die konventionelle Erzieher*innen-Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik Berufskolleg BaWü
2.2.4 Die Erzieher*innen-Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik praxisintegriert BaWü
2.3 Die Ausbildung zur staatlich anerkannten Kinderpfleger*in
2.4 Kindheitspädagog*innen
2.4.1 Kindheitspädagog*innen in BaWü
3 Die Qualität von Praxisausbildung -Ausbildung braucht Standards
3.1 Das Ausbildungsdreieck
3.2 Der Lernort Schule
3.3 Der Lernort Praxis
3.4 Die Auszubildende zwischen Praxis und Schule
3.5 Die Vernetzung der Lernorte-Lernortkooperation
4 Die Qualität von Praxisanleitung
4.1 Die Aufgaben der Praxisanleitung
4.2 Die Rolle der Anleiterin und des Anleiters
4.3 Die Rolle des*der Auszubildenden
4.4 Vom Umgang mit Konflikte
5 Ein Konzept für eine gute qualifizierte Praxisanleitung
5.1 Rahmenbedingungen für die Praxisanleitung
5.2 Der erste Tag
5.3 Einen Ausbildungsplan erstellen
5.4 Das Phasenmodell- die methodische Landkarte der Anleitung
5.4.1 Die einzelnen Phasen
5.5 Besuch der Praxislehrkraft
5.6 Gesprächsformen der Anleitung
5.7 Konfliktlösungsmodelle
6 Fazit
Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit der Qualitätssicherung in der Ausbildung pädagogischer Fachkräfte und beleuchtet die Rolle der Kindertageseinrichtung als zentralen Lernort der Praxis. Das primäre Ziel besteht darin, aufzuzeigen, wie durch eine fundierte Praxisanleitung sowie eine enge Verzahnung zwischen den Lernorten Schule und Praxis eine hohe Ausbildungsqualität erreicht werden kann.
3.1 Das Ausbildungsdreieck
Der wechselseitige Bezug der Lernorte Praxis und Schule erfordert ein hohes Maß an Kooperationsarbeit und ist integraler Bestandteil der Ausbildung von pädagogischen Fachkräften. (vgl. KMK 2011, S.7) Die beiden Lernorte stellen in engem Zusammenwirken, eine effektive Verzahnung von schulischem Unterricht und dessen praktischer Umsetzung in der Kindertageseinrichtung sicher. Die praktische Ausbildung ist nur in einer engen Zusammenarbeit der beiden Lernorte möglich. Inhalte dieser Zusammenarbeit können je nach Ausbildungsgang unter anderem sein, die Vermittlung von Kompetenzen, Verständigung über die Konzeption der Einrichtung und über den Ausbildungsauftrag, Abstimmung über die inhaltliche und organisatorische Durchführung des Ausbildungsprogramms, Erläuterung der Beurteilungskriterien, Austausch über den Entwicklungsstand der einzelnen Auszubildenden und die daraus resultierenden Handlungsschritte, Beurteilungskriterien und die im Zusammenhang mit dem Praktikumsbericht realisierenden Angebote der einzelnen Auszubildenden. (KM-BW 2012, S.2f) Da die angehenden pädagogischen Fachkräfte zukünftig fähig sein sollen, die Praxis in einer Kindertageseinrichtung selbst zu gestalten, brauchen sie Lernerfahrungen aus dem Lernort Schule sowie dem Lernort Praxis. Die Kompetenzen, die sie dafür benötigen, können keineswegs nur in der schulischen Ausbildung erlangt werden. Folglich sind die Lernorte Praxis und Schule für angehende pädagogische Fachkräfte unabdingbar. (vgl. Schmidt-Nitsche 2002, S.119)
1 Einleitung: Beleuchtung der Relevanz frühkindlicher Bildung und des daraus resultierenden Fachkräftebedarfs, der zur Weiterentwicklung politischer und struktureller Rahmenbedingungen führt.
2 Die Ausbildung pädagogischen Fachkräfte in Deutschland und ihre historische Entwicklung: Historischer Rückblick auf die Entwicklung des Gouvernantenwesens hin zur staatlich geprüften Erzieherin sowie Analyse der aktuellen Ausbildungslinien in Baden-Württemberg.
3 Die Qualität von Praxisausbildung -Ausbildung braucht Standards: Untersuchung der notwendigen Qualitätsstandards und der zentralen Rolle der Lernortkooperation sowie des Ausbildungsdreiecks als Fundament der Ausbildung.
4 Die Qualität von Praxisanleitung: Definition des Kompetenzprofils der Praxisanleitung, deren Aufgabenbereiche im Alltag sowie die kritische Reflexion des Rollenverhältnisses zwischen Anleiter und Auszubildendem.
5 Ein Konzept für eine gute qualifizierte Praxisanleitung: Darstellung, wie ein strukturiertes Ausbildungskonzept, inklusive Phasenmodellen und Konfliktlösungsstrategien, zur Professionalisierung der Praxisausbildung beiträgt.
6 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Ausbildungssituation, die unterstreicht, dass Ausbildungsqualität eine gemeinschaftliche und nachhaltige Aufgabe von Schule und Praxis ist.
Kindertageseinrichtung, Ausbildungsqualität, Auszubildende, Lernorte, Baden-Württemberg, Praxisanleitung, Ausbildungskonzept, Erzieher, Kinderpfleger, Kindheitspädagogik, Lernortkooperation, Berufspraxis, Theorie-Praxis-Transfer, Konfliktmanagement, Soziale Arbeit
Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit der Qualitätssicherung in der Ausbildung angehender pädagogischer Fachkräfte vor dem Hintergrund zunehmender Anforderungen an Kindertageseinrichtungen.
Zentrale Themen sind die Ausbildungssysteme in Baden-Württemberg, die Verknüpfung der Lernorte Praxis und Schule sowie die professionelle Gestaltung von Praxisanleitung und Konfliktmanagement.
Das Hauptziel ist es zu klären, wie Ausbildungsqualität im Lernort Kindertageseinrichtung gesichert werden kann und wie angehende Fachkräfte durch eine qualifizierte Begleitung optimal auf ihre berufliche Rolle vorbereitet werden.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten theoretischen Auseinandersetzung mit aktuellen Bildungsplänen, Handreichungen des Kultusministeriums sowie einschlägiger Fachliteratur und Studien zum Thema Praxisanleitung.
Im Hauptteil werden historische Entwicklungen aufgearbeitet, verschiedene Ausbildungsgänge verglichen, das Modell des Ausbildungsdreiecks analysiert und konkrete Konzepte für eine qualifizierte Praxisanleitung sowie Konfliktlöseverfahren vorgestellt.
Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Ausbildungsqualität, Praxisanleitung, Lernortkooperation, Ausbildungskonzept und Professionalisierung geprägt.
Die praxisintegrierte Ausbildung zeichnet sich insbesondere durch eine Vergütung ab dem ersten Tag und eine engere Verzahnung von Theorie und Praxis während der dreijährigen Gesamtdauer aus, während die konventionelle Ausbildung meist zwei Jahre Schule und ein darauffolgendes einjähriges Berufspraktikum umfasst.
Gemäß der Arbeit sind Konflikte ein unvermeidbarer Teil des Ausbildungsprozesses und bieten bei konstruktiver Bearbeitung – etwa durch spezifische Konfliktlösungsmodelle – eine Chance zur persönlichen und professionellen Weiterentwicklung aller Beteiligten.
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