Bachelorarbeit, 2023
116 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
1.3 Methodisches Vorgehen
2 Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Kommissionierung
2.1.1 Definition und Teilbereiche der Logistik
2.1.2 Materialfluss in der Kommissionierung
2.1.3 Leitmerkmalmethode
2.1.4 Informationsfluss in der Kommissionierung
2.1.5 Kommissioniertechniken
2.1.5.1 Pick-by-Voice
2.1.5.2 Pick-by-Touch
2.1.6 Kommissionierqualität
2.1.7 Kommissionierleistung
2.2 Exoskeletten
2.2.1 Geschichtlicher Hintergrund
2.2.2 Konstruktionsarten von Exoskeletten
2.2.2.1 Passives Exoskelett
2.2.2.1.1 Funktionsweise
2.2.2.1.2 Wirkung des passiven Exoskeletts
2.2.2.1.3 Anwendungsfelder
2.2.2.1.4 Chancen und Risiken
2.2.2.2 Aktives Exoskelett
2.2.2.2.1 Funktionsweise
2.2.2.2.2 Wirkung des aktiven Exoskeletts
2.2.2.2.3 Anwendungsfelder
2.2.2.2.4 Chancen und Risiken
2.3 Multiple Lineare Regression
3 Ist-Analyse
3.1 Vorstellung des Unternehmens
3.1.1 XXX Group
3.1.2 XXX XXX GmbH
3.1.3 XXX Logistik
3.1.4 XXX Logistik XXX – Frisch XXXntrum XXX
3.2 Analyse des aktuellen Kommissioniersystems
3.2.1 Organisation XXX Frisch XXXntrum XXX
3.2.2 Materialflusssystem im Frisch XXXntrum XXX
3.2.3 Verlauf der Kommissionierung
3.2.4 Leitmerkmalmethode in der Kommissionierung
3.2.5 Informationsflusssystem am Frischzentrum XXX
3.2.6 Datenerhebung Kennzahlen
3.3 Regressionsanalyse
3.3.1 Testung Exoskeletten im Frisch XXXntrum XXX
3.3.2 Festlegung der Variablen
3.3.2 Datenauswertung
4 Evaluierung
4.1 Zentrale Ergebnisse
4.2 Kritische Beurteilung
4.3 Mitarbeiterbefragung
4.4 Betriebliches Gesundheitsmanagement
5 Implementierung
5.1 Investitionsbedarf und laufende Kosten
5.2 Amortisationsdauer
5.3 Nicht-monetäre Aspekte
5.4 Implementierung
6 Handlungsempfehlungen
7 Fazit und Ausblick in die Zukunft
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einsatz von passiven Exoskeletten in der Kommissionierung, um die physische Belastung der Mitarbeiter im Bereich Obst und Gemüse zu reduzieren und gleichzeitig die Prozessleistung zu erhalten. Mithilfe einer multiplen linearen Regressionsanalyse und Expertenbefragungen wird evaluiert, ob sich eine solche Investition unter monetären Aspekten sowie unter Berücksichtigung ergonomischer Faktoren für das Unternehmen lohnt.
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
Die aktuellen XXXbedingungen stellen einen vor komplexe und steigende Herausforderungen der ökologischen, ökonomischen, technologischen und sozialpolitischen Bedingungen entlang der Lieferkette. Im Rahmen der Globalisierung und des technischen Fortschritts entstehen verschiedene Innovationen, die unsere bisherigen Methoden, aber auch Arbeitsmittel ändern. Darunter fällt das Exoskelett.
Die XXX-Logistik sichert die Versorgung der ca. 4.400 Super- und Verbrauchermärkte. Einer der Kernprozesse der XXX-Logistik ist die Kommissionierung. Diese Abteilung ist für die rechtzeitige Bereitstellung der Kundenaufträge, nach Vorgabe des Rahmentourenplans, mit der Zielsetzung bestellte Artikel und Aktionsmengen mit maximaler Produktivität termingerecht zu kommissionieren, verantwortlich.
Die Kommissionierung im Sortiment Obst- und Gemüse ist hierbei ein besonders sensibler Bereich. Aufgrund der kurzen Haltbarkeit der Produkte und der großen Sortimentsvielfalt im Vollsortiment, ist es notwendig, dass die Kunden grundsätzlich täglich beliefert werden.
Die XXX Logistik XXX nutzt in der Obst Kommissionierung das Mann-zur-Ware-Prinzip. Hierbei wird die Ware statisch und d XXXntral bereitgestellt. Die Fortbewegung des Kommissionierers erfolgt nur teilweise mechanisiert. Dies und die Gewichte einzelner Produkte im Sortiment, führen zu einer hohen körperlichen Belastung für den Kommissionierer.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation, das Problem der hohen physischen Belastung bei der Kommissionierung sowie das Ziel der Arbeit, den Einsatz von Exoskeletten zu evaluieren.
2 Konzeptionelle Grundlagen: Erläutert die theoretischen Fundamente zur Kommissionierung, zu Exoskeletten sowie die mathematischen Voraussetzungen für die statistische Regressionsanalyse.
3 Ist-Analyse: Detaillierte Untersuchung der Unternehmensstruktur, des aktuellen Kommissioniersystems, der Abläufe und der Vorbereitung des Datensatzes für die Regressionsanalyse.
4 Evaluierung: Analysiert die Ergebnisse des Praxistests, einschließlich der Mitarbeiterbefragung und der Auswirkungen auf das betriebliche Gesundheitsmanagement.
5 Implementierung: Betrachtet die Investitionskosten sowie die notwendigen Rahmenbedingungen für die praktische Einführung von Exoskeletten im Lagerbetrieb.
6 Handlungsempfehlungen: Gibt basierend auf den Analyseergebnissen konkrete Empfehlungen für das Unternehmen zur Verbesserung der ergonomischen Bedingungen.
7 Fazit und Ausblick in die Zukunft: Fasst die Erkenntnisse zusammen und empfiehlt, aufgrund der hohen Kosten und Leistungsverluste, von einer flächendeckenden Einführung passiver Exoskelette abzusehen und künftig aktive Systeme zu prüfen.
Exoskelett, Kommissionierung, Logistik, Ergonomie, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Regressionsanalyse, Mann-zur-Ware-Prinzip, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Prozessoptimierung, Pickzeit, Gewicht, Belastungsanalyse, Arbeitsschutz, Lagerlogistik
Die Arbeit untersucht, ob der Einsatz passiver Exoskelette bei der Kommissionierung im Sortiment Obst und Gemüse die körperliche Belastung der Mitarbeiter senkt, ohne die Kommissionierleistung negativ zu beeinflussen.
Die Arbeit behandelt Themen wie moderne Intralogistik, ergonomische Arbeitsschutzmaßnahmen, statistische Datenanalyse mittels Regressionsmodell und die organisatorische Herausforderung des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Das Ziel ist die Ermittlung eines monetären und betrieblichen Nutzens durch Exoskelette sowie eine fundierte Entscheidungsgrundlage für das Unternehmen zu liefern.
Die Arbeit nutzt eine quantitative statistische Methode, die multiple lineare Regression, um Einflüsse auf die Pickzeit zu messen, ergänzt durch eine qualitative Mitarbeiterbefragung und Leitmerkmalanalysen.
Im Hauptteil erfolgen die Ist-Analyse der komplexen Lagerprozesse, die Durchführung von Tests mit passiven Exoskeletten und die anschließende statistische Auswertung dieser Daten.
Die Arbeit ist charakterisiert durch Schlagworte wie Exoskelett, Kommissionierung, Logistik-Performance, Ergonomie und betriebliches Gesundheitsmanagement.
Passive Exoskelette nutzen rein mechanische Federn oder Seilzüge zur Entlastung des Trägers, während aktive Systeme Sensoren und Elektromotoren verwenden, um Bewegungen aktiv zu unterstützen.
Aufgrund der hohen Kosten, der Rüstzeiten und des gemessenen Leistungsverlusts bei der Testanwendung empfiehlt der Autor, von einer flächendeckenden Einführung passiver Exoskelette aktuell Abstand zu nehmen.
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