Bachelorarbeit, 2019
104 Seiten, Note: 1,4
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Berufliche Relevanz
1.3 Zielsetzung der Arbeit und Fragestellung
1.4 Theoretischer Hauptteil/Hintergrund
1.4.1 Dr. Moshé Feldenkrais
1.4.2 Die Feldenkrais-Methode®
1.4.3 Chronisches Schmerzerleben
1.4.4 Gesundheitsbezogene Lebensqualität
2 Methodik/Versuchsplanung
2.1 Literaturrecherche zur Forschungslücke und aktueller Artikellage
2.2 Fragebogenentwicklung
2.2.1 Konstruktanalyse
2.2.2 Itemgruppen
2.2.3 Vorläufiger/Endgültiger Fragebogen
2.2.4 Pre-Test
2.3 Probandencharakteristika
2.3.1 Akquirierung und Rekrutierung
2.3.2 Ein- und Ausschlusskriterien
2.4 Setting
2.5 Messinstrumente
2.5.1 UNIPARK-Umfragetool
2.5.2 Deutscher Schmerz-Fragebogen
2.6 Statistische Methoden
2.6.1 BIAS
2.6.2 Datenerfassung und Kodierung
2.6.3 Skalenniveau und Frageformen/-typen
2.6.4 Zentrum- und Streuungsmaße
2.6.5 Interpretationsrahmen der Ergebnisse
3 Ergebnisse
3.1 Fragebogen Feldbericht
3.2 Fragebogen soziodemographisch
3.3 Fragebogen Ergebnisvariablen
4 Diskussion
4.1 Kritische Betrachtung der eigenen Methodik
4.2 Bezug zu Fragestellung
4.3 Übertragbarkeit der Ergebnisse
4.4 Motivation
5 Zusammenfassung und Ausblick
5.1 Wichtige Erkenntnisse
5.2 Handlungsempfehlungen
5.3 Weiterer Forschungsbedarf/Ausblick auf weitere Forschung
Das primäre Ziel der Arbeit ist es, die Auswirkungen der Feldenkrais-Methode® auf das subjektive chronische Schmerzerleben sowie auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Erwachsenen in Gruppenstunden zu untersuchen.
1.4.3.3 Akuter versus chronischer Schmerz
Um ein besseres Verständnis für die Komplexität des chronischen Schmerzes und dessen Behandlung zu gewinnen, werden beide Schmerzphänomene des akuten und chronischen Schmerzes gegenübergestellt. Der Einfachheit halber werden diese zwei Erscheinungsbilder in der Literatur oft unterschieden, jedoch sind beide Symptome durch vielfältige Prozesse der Chronifizierung eng miteinander verbunden.
Das akute Schmerzerleben ist zeitlich begrenzt und dauert wenige Sekunden bis einige Wochen. Verantwortlich dafür werden aversive und schädigende exogene Reize, wie z.B. eine Verletzung bzw. endogene Auslöser in Form einer Entzündung, Tumorgeschehen oder muskuläre Verspannungen gemacht. Im Sinne einer Warn- und Schutzfunktion ist dieser Schmerz wichtig, um die Aufmerksamkeit auf die Verletzung zu lenken, schmerzauslösende Aktivitäten zu vermeiden und ein heilungsförderndes Verhalten einzuleiten. Begleitet wird dies in der Regel (i. d. R.) von autonomen und endokrinen Aktivierungs- und Stressreaktionen, die sich bspw. in einer Zunahme eines Muskeltonus oder Erhöhung des Pulses, zeigen können. Wenn bereits innerhalb eines Zeitraums von 6 Wochen seit Beginn der Schmerzsymptomatik ungünstige Reaktionsmuster auftreten, sollten im Fokus des bio-psycho-sozialen und multimodalen Ansatzes präventive Maßnahmen entgegen der Schmerzchronifizierung getroffen werden.
Der chronische Schmerz ist mittlerweile als eigenständige Erkrankung in die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandten Gesundheitsprobleme, 10. Revision (International Statistical Classification (ICD)-10-German Modification (GM)) aufgenommen worden. Die Zeitdauer umfasst 6 Monate und länger und betrifft immer wiederkehrende und langandauernde Schmerzkasuistiken. Eindeutige Beziehungen zwischen Auslösern, Schädigungsorten und offensichtlichen Beeinträchtigungen können nicht hergestellt werden, und gründen, wie bereits erwähnt, auf komplexen biologischen, psychologischen und sozialen Wechselbeziehungen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel begründet die Relevanz des Themas und erläutert die theoretischen Grundlagen der Feldenkrais-Methode® sowie die Definitionen von chronischem Schmerz und gesundheitsbezogener Lebensqualität.
2 Methodik/Versuchsplanung: Hier wird das Studiendesign einer transversalen beschreibenden Pilotstudie vorgestellt, einschließlich der Fragebogenentwicklung, Probandenauswahl und statistischer Auswertungsmethoden.
3 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Daten aus dem Feldbericht, die soziodemographische Verteilung sowie die Auswertung der Ergebnisvariablen zur Feldenkrais-Anwendung und Lebensqualität.
4 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, eine methodische Reflexion durchgeführt und die praktische Relevanz sowie Übertragbarkeit der Erkenntnisse bewertet.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Forschungsergebnisse zusammen, gibt Handlungsempfehlungen und benennt den weiteren Forschungsbedarf.
Transversal beschreibende Pilotstudie, chronisches Schmerzerleben, gesundheitsbezogene Lebensqualität, Feldenkrais-Methode®, deutscher Schmerz-Fragebogen, Schmerzchronifizierung, Bewegungslernen, Körperwahrnehmung, Schmerzintensität, therapeutische Wirksamkeit, Patientenperspektive, Physiotherapie.
Die Arbeit untersucht die Effekte der Feldenkrais-Methode® bei Erwachsenen im Kontext von Gruppenarbeit, insbesondere im Hinblick auf chronische Schmerzen und Lebensqualität.
Zentrale Felder sind die Anwendung der Feldenkrais-Methode®, Schmerzmanagement, Chronifizierungsmechanismen und die Messung gesundheitsbezogener Lebensqualität.
Forschungsziel ist es zu prüfen, ob die Feldenkrais-Methode® subjektives chronisches Schmerzerleben lindern und die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Teilnehmer steigern kann.
Die Autorin wählte eine transversal beschreibende Pilotstudie mittels einer Online-Befragung, unter Nutzung des validierten deutschen Schmerz-Fragebogens (DSF).
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, methodische Versuchsplanung, deskriptive Ergebnisanalyse und eine kritische Diskussion der Methodik.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Feldenkrais-Methode®, chronische Schmerzen, gesundheitsbezogene Lebensqualität und der deutsche Schmerz-Fragebogen.
Die Methode zielt darauf ab, durch eine verfeinerte Körperwahrnehmung und Aufmerksamkeit neue Bewegungs- und Reaktionsmuster zu entwickeln, die überholte Bewegungsgewohnheiten ersetzen.
Die Studie beleuchtet das Schmerzgeschehen biopsychosozial und zeigt, dass die Teilnehmenden durch die Feldenkrais-Praxis ihre Selbstwirksamkeit stärken können, um Schmerzen aktiv positiv zu beeinflussen.
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