Bachelorarbeit, 2008
60 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 CHANGE MANAGEMENT
2.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG
2.2 GRÜNDE UND URSACHEN FÜR DEN WANDEL
2.3 GRUNDLEGENDE VORAUSSETZUNGEN FÜR DAS VERÄNDERUNGSMANAGEMENT
2.4 PHASEN DES CHANGE MANAGEMENTS
2.4.1 Drei-Phasen-Modell nach Lewin
2.4.2 Sieben-Phasen-Modell nach Streich
2.5 ZWISCHENFAZIT
3 HINDERNISSE IM CHANGE MANAGEMENT
3.1 PSYCHOLOGISCHE HINDERNISSE
3.1.1 Eisberg-Modell
3.1.2 Das Drei-Zonen-Modell
3.1.3 Psychologischer Widerstand
3.1.3.1 Ursachen für den psychologischen Widerstand
3.1.3.2 Erscheinungsformen des Widerstands
3.1.3.3 Widerstandstypen
3.1.4 Zwischenfazit
3.2 ORGANISATIONALE HINDERNISSE
3.2.1 Begriff der Organisationsstruktur
3.2.2 Mögliche Widerstände durch die Organisationsstruktur
3.2.3 Zwischenfazit
3.3 DAS GESAMTE UNTERNEHMEN ALS HINDERNIS
3.4 ZWISCHENFAZIT
4 KOMMUNIKATION IM VERÄNDERUNGSPROZESS
4.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG KOMMUNIKATION
4.2 KOMMUNIKATION IM SOZIALEN SYSTEM „UNTERNEHMEN“
4.3 ERFOLGSFAKTOR KOMMUNIKATION ÜBER KOMMUNIKATION
4.4 METHODEN DER REENTRY-KOMMUNIKATION
4.4.1 Die Frage
4.4.2 Der Kommunikations-Tacho
4.4.3 Das Kommunikations-Radar
4.4.4 Dynamic Facilitation
4.5 ZWISCHENFAZIT
5 FAZIT DER ARBEIT
Ziel dieser Arbeit ist es, die Zusammenhänge zwischen Change Management und Kommunikation zu untersuchen und aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Kommunikationsstrategie Widerstände in Veränderungsprozessen erfolgreich überwunden werden können.
3.1.1 Eisberg-Modell
Das Eisberg-Modell, basierend auf den Theorien von Psychoanalytiker Sigmund Freud (1923), ist ein Persönlichkeitsmodell, das das menschliche Bewusstsein mit einem im Meer treibenden Eisberg vergleicht. Freud verfolgt die Annahme, dass bewusstes und rationales Handeln und Denken gerade nur ein Fünftel des gesamten menschlichen Handelns ausmacht. Dieses Fünftel bildet somit die Spitze des Eisbergs, die oberhalb der Wasseroberfläche liegt, während die restlichen vier Fünftel, das Unterbewusstsein mit seinen Ängsten, Konflikten, Instinkten etc., unterhalb der Wasseroberfläche verborgen bleiben. Aber gerade das verborgene Unbewusste hat einen enormen und bestimmenden Einfluss auf das, was sich über dem Wasser abspielt. Das Modell ist auch auf die Betriebswirtschaftslehre übertragbar. So wie sich die Handlungen eines Menschen nach Freuds Auffassungen in bewusste und unbewusste Handlungen unterteilen (vgl. Arndt 2005, o. S.), so zergliedern sich auch die multiplen Einflüsse eines Unternehmens in harte und weiche Faktoren (siehe Abb. 3) (vgl. Kaune 2004, S. 28).
Nach Doppler & Lauterburg (2005) besteht ein Unternehmen „genauso wie ein Datenverarbeitungssystem nicht nur aus ‚Hardware’ sondern auch aus ‚Software’ [...]“ (Doppler & Lauterburg 2005, S. 61). Es zeichnet sich nicht nur durch die harten Faktoren, wie technische und administrative Strukturen und Abläufe aus, sondern auch durch weiche Faktoren, wie z. B. Emotionen, Einstellungen, Verhaltensweisen, Sympathien, Motivationen und Ängste, die tragende Elemente einer Organisation sind (vgl. Kaune 2004, S. 28).
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Change Management angesichts globaler wirtschaftlicher Herausforderungen und stellt die Relevanz der Kommunikation als Erfolgsfaktor heraus.
2 CHANGE MANAGEMENT: Dieses Kapitel definiert den Begriff Change Management, erläutert Ursachen für den Wandel und strukturiert den Prozess in Phasenmodelle.
3 HINDERNISSE IM CHANGE MANAGEMENT: Es werden die verschiedenen Barrieren (psychologisch, organisational und systemisch) analysiert, die den Erfolg von Veränderungsprozessen gefährden können.
4 KOMMUNIKATION IM VERÄNDERUNGSPROZESS: Der Fokus liegt auf der Rolle der Kommunikation als Nervensystem des Unternehmens und der Vorstellung moderner Methoden zur gezielten Steuerung und Reflexion von Kommunikationsprozessen.
5 FAZIT DER ARBEIT: Das Fazit fasst zusammen, dass Unternehmen komplexe Systeme sind, in denen eine ganzheitliche Kommunikation notwendig ist, um Widerstände abzubauen und den Wandel nachhaltig zu sichern.
Change Management, Kommunikation, Widerstand, Unternehmensorganisation, Systemtheorie, Reentry-Kommunikation, Psychologische Hindernisse, Organisationsstruktur, Eisberg-Modell, Drei-Zonen-Modell, Führung, Mitarbeiterbindung, Unternehmenskultur, Change-Prozess, Veränderungsprozesse.
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen der Kommunikation im Rahmen von Change-Management-Prozessen in Unternehmen.
Die zentralen Themen sind das Verständnis von Change Management, die Analyse von Hindernissen (Widerständen) bei Veränderungen sowie die Anwendung systemischer Kommunikationsinstrumente.
Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Change Management und Kommunikation zu klären und darzulegen, wie Kommunikation dazu beitragen kann, Widerstände erfolgreich zu überwinden.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Anwendung systemtheoretischer Ansätze (z.B. von Niklas Luhmann) basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Change Managements, die Untersuchung von psychologischen und organisationalen Hindernissen sowie die Darstellung von Methoden zur Gestaltung der Unternehmenskommunikation.
Wichtige Schlagworte sind Change Management, Kommunikation, Widerstand, Systemtheorie, Organisationsstruktur und Reentry-Kommunikation.
Das Modell verdeutlicht, dass nur ein kleiner Teil eines Unternehmens (harte Faktoren wie Strukturen) sichtbar ist, während der Großteil (weiche Faktoren wie Emotionen und Ängste) im Verborgenen wirkt und oft über den Erfolg von Wandel entscheidet.
Es ist eine Moderationsmethode, die Eigendynamik in der Kommunikation zulässt, um unbewusstes, kollektives Wissen im Unternehmen sichtbar zu machen und kreative Lösungen für Widerstände zu finden.
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