Diplomarbeit, 2003
44 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziele und Vorgehensweise der Untersuchung
2. Begriffsdefinitionen, Hintergründe und Sichtweisen
2.1. Definition und Abgrenzung von Handelsmarken
2.2. Definition und Abgrenzung von Kennzahlen
2.3. Positionierung im Sinne der Handelsunternehmen
3. Kennzahlengestützte Positionierung von Handelsmarken
3.1. Einordnung, Funktion und Anwendung von Kennzahlen innerhalb der strategischen Ziele des Handelsunternehmens und den operativen Zielen des Handelsmarkenmanagements
3.2. Diskussion einzelner Kennzahlen für die Positionierung von Handelsmarken
3.2.1. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen und Analysesysteme
3.2.2. Kundenorientierte Kennzahlen und Analysesysteme
3.2.3. Wettbewerbsorientierte Kennzahlen und Analysesysteme
3.2.4. Unternehmensinterne Kennzahlen und Analysesysteme
3.3. Eine Handelsmarken Balanced Scorecard
4. Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit untersucht den Einsatz und die Grenzen von Kennzahlen zur effektiven Positionierung von Handelsmarken. Im Fokus steht die Frage, wie Handelsunternehmen durch gezielte quantitative Analysen ihre Marktposition festigen, Wettbewerbsvorteile gegenüber Herstellermarken erzielen und eine strategische Steuerung ihres Markenportfolios optimieren können.
3.1. Einordnung, Funktion und Anwendung von Kennzahlen innerhalb der strategischen Ziele des Handelsunternehmens und den operativen Zielen des Handelsmarkenmanagements
Der fortschreitende Konzentrationsprozess im Handel hat das Management grundlegend geändert. In den Aufgaben des oberen, mittleren und unteren Managements sind die bis dahin hierarchischen Zuordnungen einem starken Wandel unterworfen worden. Gruppen aus unterschiedlichsten Managementebenen planen, organisieren, entscheiden und kontrollieren neuerdings die Unternehmen im Sinne der Zukunftssicherung. Dahinter steht die Idee der ganzheitlichen Ausrichtung der Handelsunternehmen durch vernetztes, unternehmerisches und prozessorientiertes Handeln, die Unternehmensressourcen optimal auf die Kundenwünsche auszurichten.
Jeder Mitarbeiter soll denken und handeln wie ein Unternehmer im Unternehmen, um das Primärziel, die Überlebensfähigkeit, zu sichern. Aus diesem vorrangigen Überlebensziel ergeben sich die notwendigen Subziele eines Handelsunternehmens, wie die Erhöhung der Gewinne, der Unabhängigkeit und der Kundenzufriedenheit.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Handelsmarken im deutschen Lebensmitteleinzelhandel und benennt die Notwendigkeit einer professionellen, kennzahlengestützten Steuerung.
2. Begriffsdefinitionen, Hintergründe und Sichtweisen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe "Handelsmarke" und "Kennzahl" und grenzt diese voneinander ab, um eine einheitliche Basis für die weitere Analyse zu schaffen.
3. Kennzahlengestützte Positionierung von Handelsmarken: Das Hauptkapitel diskutiert detailliert verschiedene Kennzahlensysteme und zeigt deren Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Finanzen, Kundenzufriedenheit und Wettbewerbsanalyse auf.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil resümiert die Ergebnisse der Arbeit und bewertet das Potenzial sowie die Grenzen der vorgestellten Kennzahleninstrumente für die Praxis.
Handelsmarken, Kennzahlen, Handelsmanagement, Positionierung, Direkte Produktrentabilität, DPR, Kundenzufriedenheit, Balanced Scorecard, Markenportfoliomanagement, Wettbewerbsanalyse, Kennzahlensysteme, Handelscontrolling, Sortimentspolitik, Unternehmenssteuerung, Markenbindung
Die Arbeit analysiert die Rolle von Kennzahlen als Instrument zur Steuerung und Positionierung von Handelsmarken im Lebensmitteleinzelhandel.
Die zentralen Felder sind das Handelsmarkenmanagement, das Handelscontrolling sowie die Verknüpfung von operativen Unternehmenszielen mit strategischen Kennzahlensystemen.
Ziel ist es, die Nutzenpotenziale und Grenzen verschiedener Kennzahlen aufzuzeigen, um eine bessere Grundlage für strategische Entscheidungen im Handelsmarkenmanagement zu schaffen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse betriebswirtschaftlicher Theorien, die durch praxisorientierte Ansätze wie die DPR-Analyse und die Balanced Scorecard ergänzt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Diskussion finanzwirtschaftlicher, kundenorientierter, wettbewerbsorientierter und unternehmensinterner Kennzahlen sowie deren praktische Anwendung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Handelsmarken, Kennzahlensysteme, Positionierung, Balanced Scorecard und Kundenwert definiert.
Oftmals sind klassische Kennzahlen zu vergangenheitsorientiert oder isoliert betrachtet, wodurch die komplexen Wechselwirkungen im Handelsmanagement vernachlässigt werden.
Sie ermöglicht eine ganzheitliche Steuerung, indem sie finanzielle Ziele mit Kunden-, Prozess- sowie Mitarbeiter- und Lernperspektiven in einem gemeinsamen System verbindet.
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