Diplomarbeit, 2003
67 Seiten, Note: 1,7
Einleitung
1. Die Rolle des Mobile Marketing
1.1 Wandel des Marketing
1.2 Abgrenzung und Definition des Begriffs „Mobile Marketing“
2. Besonderheiten aus Marketingsicht
2.1 Mobile Business
2.2 Mobile Marketing als Marketinginstrument
2.3 Zusammenfassung und Zukunftsaussichten
3. Rahmenbedingungen für Mobile Marketing
3.1 Technologische Voraussetzungen
3.2 Übertragungstechnologien
3.2.1 GSM
3.2.2 GPRS
3.2.3 EDGE
3.2.4 UMTS
3.3 Endgeräteabhängige Funktionalitäten
3.3.1 SMS
3.3.2 Cell Broadcast
3.3.3 EMS
3.3.4 MMS
3.3.5 WAP
3.4 Endgeräteunabhängige Funktionalitäten
3.4.1 LBS
3.4.2 VBA
3.5 Lokalisierung
3.5.1 GPS
3.5.2 Bluetooth
3.6 Zusammenfassung und Zukunftsaussichten
4. Formen des Mobile Marketing
4.1 Mobilität und Erreichbarkeit
4.2 Push- und Pull-basierte Botschaftsübermittlung
4.3 Erscheinungsformen des Mobile Marketing
4.4 Zusammenfassung und Zukunftsaussichten
5. Mobile Marketing in der Praxis
5.1 12snap
5.2 MindMatics
5.3 wap3 Technologies
5.4 Nestlé
5.5 Lenscare AG
5.6 Strategievergleich der Unternehmen
6. Ausblick
6.1 Zukunftsaussichten
6.2 Nutzerzahlen
6.3Umsatzentwicklung
6.4 Entwicklungsszenarien
7. Fazit
Diese Arbeit untersucht den aktuellen Status und die zukünftige Entwicklung des Mobile Marketing. Das primäre Ziel ist es, den Begriff Mobile Marketing wissenschaftlich einzuordnen, die technologischen Rahmenbedingungen zu analysieren und anhand von Praxisbeispielen aufzuzeigen, wie Unternehmen mobile Endgeräte effizient als Kommunikations- und Vertriebskanal nutzen können.
3.2.1 GSM
GSM (Global System for Mobile Communication) ist der gegenwärtige Mobilfunkstandard in Europa und in großen Teilen Asiens. Im Gegensatz zur USA, wo sich durch eine Vielzahl verschiedener Standards die Verbreitung von Mobilfunk langsamer entwickelt hat, ist die Zahl der GSM- Nutzer in Europa groß genug, dass sich die Entwicklung innovativer Anwendungen und Leistungen ökonomisch rechnet. GSM ist aus diesem Grund einer der Faktoren, weshalb der Entwicklungsstand bezüglich mobiler Anwendungsmöglichkeiten in Deutschland und Europa dem der USA um einige Monate voraus ist. Da GMS bisher nur eine sehr geringe Bandbreite aufweist, ist die Übertragung von Daten sehr langsam. (siehe Abb. 3) Hierbei wird unter Bandbreite die Menge an Daten verstanden, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums einen Übertragungskanal passieren kann.
1. Die Rolle des Mobile Marketing: Analysiert den Paradigmenwechsel vom Transaktionsdenken hin zum Relationship Marketing und definiert Mobile Marketing als Instrument im Kommunikationsmix.
2. Besonderheiten aus Marketingsicht: Unterscheidet zwischen Mobile Business als Geschäftsprozess und Mobile Marketing als Instrument zur operativen Umsetzung von Marketingzielen.
3. Rahmenbedingungen für Mobile Marketing: Behandelt die technologischen Grundlagen, von Übertragungstechnologien (GSM, UMTS) bis hin zu endgeräteabhängigen und -unabhängigen Funktionalitäten.
4. Formen des Mobile Marketing: Kategorisiert Marketingmaßnahmen nach ihrer technischen Übermittlungsart (Push vs. Pull) und inhaltlichen Ausrichtung.
5. Mobile Marketing in der Praxis: Beleuchtet die Wertschöpfungskette und stellt erfolgreiche Dienstleister wie 12snap, MindMatics und wap3 sowie Anwendungsbeispiele vor.
6. Ausblick: Skizziert zukünftige Szenarien, analysiert Marktentwicklungen und prognostiziert die Verbreitung von mobilen Endgeräten sowie Umsatzpotenziale im M-Commerce.
7. Fazit: Fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung von Permission-Marketing-Prinzipien für den langfristigen Erfolg im Mobile Marketing.
Mobile Marketing, Mobiltelefon, GSM, UMTS, SMS, WAP, Location Based Services, LBS, Push-Modell, Pull-Modell, M-Commerce, Zielgruppenansprache, Relationship Marketing, Technologische Infrastruktur, Permission Marketing
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Status quo und der künftigen Entwicklung von Mobile Marketing als einem zentralen Instrument der modernen, zielgruppenorientierten Unternehmenskommunikation.
Die Schwerpunkte liegen auf den technologischen Grundlagen der Mobilfunkstandards, der Einordnung des Mobile Marketing in die Marketing-Konzeption, der Differenzierung von Kommunikationsformen und der Betrachtung realer Praxisbeispiele.
Ziel ist es zu untersuchen, wie Mobile Marketing trotz technologischer Einschränkungen und brancheninterner Herausforderungen effektiv zur zielgruppengerechten Kundenansprache genutzt werden kann.
Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Marketing-Konzepte sowie auf eine fallstudienbasierte Untersuchung von führenden Mobile Marketing-Dienstleistern und deren Strategien.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Rahmenbedingungen (Netzstandards, Endgerätefunktionalitäten), die Formen des Mobile Marketings (Push/Pull) und eine umfangreiche Analyse der Wertschöpfungskette in der Praxis.
Die zentralen Begriffe sind Mobile Marketing, Mobilfunkstandards (wie GSM/UMTS), Standortbezogene Dienste (LBS), Personalisierung und der strategische Einsatz von Kurzmitteilungen (SMS).
Mobile Business bezeichnet die Gesamtheit über mobile Endgeräte abgewickelter Geschäftsprozesse, während Mobile Marketing explizit die Nutzung des Handys als Instrument zur Planung und Durchführung von Marketingaktivitäten definiert.
Die Personalisierung gilt als wesentlicher Erfolgsfaktor, da sie es ermöglicht, Streuverluste zu minimieren und Botschaften basierend auf Nutzerprofilen und dem aktuellen Aufenthaltsort exakt zuzuschneiden.
Weil der Autor aufzeigt, dass Akzeptanz und Einwilligung der Nutzer für den Erfolg entscheidend sind, da unerwünschte Werbe-SMS rechtlich und ethisch problematisch sind und die Reputation eines Unternehmens gefährden können.
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