Diplomarbeit, 2009
108 Seiten, Note: 2
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 FORSCHUNGSFRAGEN
1.3 ZIELSETZUNG
1.4 WISSENSCHAFTLICHE METHODIK UND AUFBAU DER ARBEIT
2 CONTROLLING
2.1 DEFINITION
2.2 AUFGABEN DES CONTROLLINGS
2.2.1 Koordinationsaufgaben
2.2.2 Planungsaufgaben
2.2.3 Informationsaufgaben
2.2.4 Steuerungsaufgaben
2.2.5 Analyse- / Kontrollaufgaben
2.3 ORGANISATORISCHE EINGLIEDERUNG DES CONTROLLINGS
2.3.1 Controlling als Linie
2.3.2 Controlling als Stabstelle
2.3.3 Kombination von zentralem und dezentralem Controlling
2.3.4 Dotted line Controlling
2.4 STRATEGISCHES CONTROLLING VS. OPERATIVES CONTROLLING
3 STRATEGISCHES CONTROLLING
3.1.1 Aufgaben des strategischen Controllings
3.1.2 Werkzeuge für strategisches Controlling
4 OPERATIVES CONTROLLING
4.1 EINLEITUNG
4.1.1 Aufgaben des operativen Controllings
4.2 CONTROLLING BEDARF
4.3 CONTROLLINGBARRIEREN
5 BALANCED SCORECARD
5.1 ALLGEMEINES
5.2 EXKURS: DEFINITION SMART ZIELE
5.3 DIE 4 PERSPEKTIVEN EINER BSC
5.3.1 Finanzperspektive
5.3.2 Prozessperspektive
5.3.3 Kundenperspektive
5.3.4 Mitarbeiterperspektive
5.4 AUFBAU EINES BALANCED SCORECARDSYSTEMS
5.4.1 Phase 1: Rahmenbedingungen schaffen
5.4.2 Phase 2: Strategie abklären
5.4.3 Phase 3: Balanced Scorecard entwickeln
5.4.4 Phase 4: Unternehmen anhand der Strategie ausrichten
5.4.5 Phase 5: Regelmäßiger Einsatz der BSC
5.5 BALANCED SCORECARD VS. BESTEHENDE INSTRUMENTE
5.6 BALANCED SCORECARD BARRIEREN
6 OPERATIVES CONTROLLING IN KFZ-WERKSTÄTTEN
6.1 DIE EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
6.2 STICHPROBENBESCHREIBUNG
6.3 ERGEBNISSE
6.3.1 Controllingaufgaben
6.3.2 Controlling Definitionen
6.3.3 Werkzeuge in Anwendung
6.3.4 Erhebung der Kennzahlen
6.3.5 Kriterien zur Bearbeitung der Kennzahlen
6.3.6 Erfolgsfaktoren
6.4 ERLÄUTERUNG DER AUSWERTUNG
6.4.1 Korrelation
6.4.2 Varianzanalyse
6.4.3 Chi2-Test
6.4.4 Clusteranalyse
6.4.5 Diskriminanzanalyse
7 ENTWICKLUNG UND UMSETZUNG EINES CONTROLLINGMODELLS FÜR KFZ-BETRIEBE
7.1 ANWENDUNG DER BALANCED SCORECARD
7.2 ENTWICKLUNG DER BALANCED SCORECARD
7.2.1 Ermittlung des Stundenpotenzials pro Mechaniker
7.2.2 Finanzperspektive
7.2.3 Kundenperspektive
7.2.4 Mitarbeiterperspektive
7.2.5 Prozessperspektive
7.2.6 Balanced Scorecard auf einen Blick
7.3 ERFOLGSFAKTOREN DER IMPLEMENTIERUNG EINER BALANCED SCORECARD
8 ZUSAMMENFASSENDE ÜBERLEGUNGEN ZUR NOTWENDIGKEIT VON CONTROLLING IN KFZ-WERKSTÄTTEN
8.1 AUSWERTUNG DER HYPOTHESEN
8.2 ZUSAMMENFASSUNG
8.3 KRITISCHE REFLEXION
Die vorliegende Diplomarbeit hat zum Ziel, den Aufgabenbereich des operativen Controllings in österreichischen Kfz-Werkstätten wissenschaftlich fundiert aufzuarbeiten und ein praktikables Controllingmodell auf Basis einer Balanced Scorecard zu entwickeln, das speziell auf die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen dieser Klein- und Mittelbetriebe zugeschnitten ist.
2.1 Definition
Für den Begriff Controlling gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Definitionen in der deutschsprachigen Literatur. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass es keinen deutschen Begriff gibt, welcher auf den Ursprung des Begriffes „to control“ zurückzuführen ist. Einer der Ersten, der versucht hat den Begriff zu definieren war Jackson (1949, S. 25):
„[...] the basic function of the controller is to take accounting out of its strait jacket so that it can be used by practical management".
Es gibt aber auch ältere Synonyme wie z.B. ‚Comptroller’. Die französischen Wörter ‚compte’ (Rechnung) bzw. ‚compter’ (rechnen, zählen) und ‚controleur’ (Kontrolleur, Prüfer) verschmolzen zum ‚Comptroller’ (Rechnungsüberprüfer, Controller). Wichtig ist jedoch, dass man den Begriff Controlling nicht nur einfach als Kontrolleur übersetzt. So ist der Controller vielmehr auch ein Lenker, Steuerer, Planer und Regler. Weiters ist zu beachten, dass die Position des Controllings als eine Hilfsstelle für die Geschäftsführung fungiert, als so genannte Stabstelle. Es müssen exakte Ziele festgelegt worden sein, die in der operativen Planung ihren Niederschlag finden. Mit der Kontrolle der Planabweichungen durch Ermittlung und Analyse schafft man die Grundlage für nunmehr zu treffende Entscheidungen über einzuleitende Korrekturmaßnahmen.
1 EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung in der Automobilbranche und der Notwendigkeit eines Controllings in KMUs zur Sicherung von Liquidität und Profitabilität.
2 CONTROLLING: Definition des Controllings als Subsystem der Führung, Abgrenzung der verschiedenen Aufgabenfelder und Erläuterung organisatorischer Einordnungsmöglichkeiten.
3 STRATEGISCHES CONTROLLING: Fokus auf die langfristige Existenzsicherung eines Unternehmens durch das Erkennen von Chancen, Risiken sowie den Aufbau von Erfolgspotenzialen.
4 OPERATIVES CONTROLLING: Erläuterung der operativen Aufgaben zur Steuerung kurzfristiger Unternehmensziele und Analyse des Controllingbedarfs in Betrieben.
5 BALANCED SCORECARD: Einführung der Balanced Scorecard als Instrument zur Umsetzung von Strategien durch die Integration finanzieller und nicht-finanzieller Kennzahlen in vier Perspektiven.
6 OPERATIVES CONTROLLING IN KFZ-WERKSTÄTTEN: Detaillierte Auswertung einer empirischen Studie zum Einsatz von Controllinginstrumenten in österreichischen Kfz-Betrieben.
7 ENTWICKLUNG UND UMSETZUNG EINES CONTROLLINGMODELLS FÜR KFZ-BETRIEBE: Entwicklung einer spezifischen Balanced Scorecard für Werkstätten inklusive Kennzahlen für Finanzen, Kunden, Mitarbeiter und Prozesse.
8 ZUSAMMENFASSENDE ÜBERLEGUNGEN ZUR NOTWENDIGKEIT VON CONTROLLING IN KFZ-WERKSTÄTTEN: Überprüfung der aufgestellten Hypothesen sowie kritische Reflexion und Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse.
Controlling, Kfz-Werkstätten, Balanced Scorecard, operatives Controlling, strategisches Controlling, Kennzahlen, KMU, Kundenzufriedenheit, Unternehmensführung, Liquidität, Profitabilität, Prozessoptimierung, Erfolgsfaktoren, Personalfluktuation, Deckungsbeitrag.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines operativen Controllingmodells, das speziell für klein- und mittelständische Betriebe in der Kfz-Branche konzipiert ist.
Die zentralen Felder umfassen Controlling-Grundlagen, die Balanced Scorecard als strategisches und operatives Steuerungsinstrument sowie eine empirische Bestandsaufnahme in Kfz-Werkstätten.
Das Ziel ist es, den Verantwortlichen in Werkstätten ein wissenschaftlich fundiertes und gleichzeitig praxisnahes Instrumentarium an die Hand zu geben, um den Betrieb effizienter zu führen.
Die Untersuchung basiert auf einer quantitativen Online-Umfrage unter Ford-Vertragswerkstätten in Österreich, deren Ergebnisse mittels SPSS ausgewertet wurden, sowie einer umfangreichen Literaturrecherche.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Auswertung der empirischen Daten zur aktuellen Controlling-Praxis und die praktische Entwicklung einer maßgeschneiderten Balanced Scorecard.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Controlling, Kfz-Werkstätten, Balanced Scorecard, Kennzahlenmanagement, Liquidität und strategische Unternehmensführung beschreiben.
Viele Werkstätten haben flache Hierarchien und oft fehlt es den Betreibern an Zeit oder betriebswirtschaftlichem Hintergrund, um komplexe Controllingsysteme ohne Leitfaden zu implementieren.
Sie dient als Binde- und Steuerungsinstrument, das verschiedene Unternehmensperspektiven (Finanzen, Kunden, Prozesse, Mitarbeiter) integriert und messbar macht, um den langfristigen Erfolg zu sichern.
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