Diplomarbeit, 2006
120 Seiten, Note: 2,1
1 Einleitung
1.1 Thema und Zielsetzung
1.2 Relevanz
1.3 Problem und Fragestellung
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Einführung in die Thematik
2.1 Qualitätskriterien eines Messinstrumentes
2.2 Objektivität
2.3 Reliabilität
2.4 Validität
2.4.1 Interne und externe Validität
2.4.2 Inhaltsvalidität
2.4.3 Kriteriumsvalidität
2.4.4 Konstruktvalidität
2.5 Überprüfung der Validität
2.5.1 Mathematische Beschreibung der Validität
3 SaMon
3.1 Die wirtschaftliche Bedeutung der Seilbahnbranche
3.2 Das Unternehmen Mayrhofner Bergbahnen AG
3.2.1 Organigramm
3.2.2 Angebot und Unternehmensziele
3.3 Blueprint der Mayrhofner Bergbahnen AG
3.4 Die SaMon-Teilnehmer
3.4.1 Zielgruppe
3.4.2 Unternehmen
3.5 Stichprobe
3.6 Hintergrund, Ziele und Kernnutzen der Befragung
3.7 SaMon
3.8 Der Fragebogen
3.8.1 Methodik und Studiendesign
3.8.2 Homepagebefragung
3.9 Gewinnspiel
3.10 Nach der Befragung
3.11 Dateneingabe in WebMark
4 Auswertung und Ergebnisse
4.1 Gästestruktur
4.2 Zufriedenheit
4.3 Datenanalyse: Einstellungen, Motive, Stärken und Schwächen
5 Bewertung der Validität des Erhebungsinstrumentes
5.1 Interne Validität
5.1.1 Zeiteffekte und –einflüsse
5.1.2 Selektionseffekte
5.1.3 Instrumentelle Reaktivität
5.1.4 Instrumentelle Validität
5.1.5 Hilfsmittel und Interviewer
5.2 Externe Validität
5.2.1 Reaktive Effekte der Untersuchungssituation
5.2.2 Hawthorne Effekte
5.2.3 Repräsentativität der Stichprobe
5.3 Testverfälschung
5.4 Inhaltsvalidität
5.5 Kriterienbezogene Validität
5.6 Konstruktvalidität
5.6.1 Probleme und Fehlerquellen bei der Eingabe
6 Zusammenfassung der Ergebnisse
6.1 Beurteilung der Validitätsaspekte
6.1.1 Gesamtbeurteilung des SaMon Erhebungsinstrumentes
6.1.2 Hindernisse und Probleme der Prüfung
7 Schlussfolgerungen und Verbesserungsvorschläge
8 Fazit und abschließende Bemerkungen
Ziel der Arbeit ist es, die Qualität und Validität des Erhebungsinstruments "SaMon" (Satisfaction Monitoring) in der österreichischen Seilbahnwirtschaft kritisch zu überprüfen, um Schwachstellen im Messprozess zu identifizieren und Optimierungsvorschläge für eine verbesserte Datenqualität zur Entscheidungsfindung zu erarbeiten.
2.1 Qualitätskriterien eines Messinstrumentes
„Die Qualität eines Tests bzw. eines Fragebogens lässt sich an drei zentralen „Kriterien der Testgüte“ festmachen: Objektivität, Reliabilität und Validität (Bortz & Döring 2002, 193). Testgütekriterien stellen unverzichtbare Bedingungen für die Brauchbarkeit eines Tests dar und sind notwendige Voraussetzungen für die praktische Anwendung eines Tests. Sie können in Haupt- und Nebengütekriterien klassifiziert werden, wobei erstgenannte als unverzichtbar, letztere als „bedingte Forderungen“ (abhängig von Testzielen und Anwendungsinteressen) beschrieben werden (Lienert & Raatz 1994, 7). Lienert und Raatz (ebd.) nennen als Nebengütekriterien Normierung, Vergleichbarkeit, Ökonomie und Nützlichkeit.
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Bedeutung der Messung von Kundenzufriedenheit in Dienstleistungssektoren und begründet die Notwendigkeit einer Validitätsprüfung von Erhebungsinstrumenten zur Sicherung der Datenqualität.
2 Einführung in die Thematik: Es werden die wissenschaftstheoretischen Grundlagen zu Testgütekriterien wie Objektivität, Reliabilität und Validität dargelegt sowie deren hierarchische Abhängigkeit untereinander erläutert.
3 SaMon: Das Instrument SaMon wird als strategisches Mess- und Benchmarking-Tool der Seilbahnwirtschaft vorgestellt, inklusive der methodischen Vorgehensweise bei der Datenerhebung im Bereich der Mayrhofner Bergbahnen AG.
4 Auswertung und Ergebnisse: Dieser Abschnitt fasst die erhobenen Daten zur Gästestruktur und Kundenzufriedenheit zusammen, die als Grundlage für die anschließende kritische Validitätsprüfung dienen.
5 Bewertung der Validität des Erhebungsinstrumentes: Eine detaillierte Untersuchung der internen und externen Validität erfolgt, wobei Störfaktoren wie Zeiteffekte, Selektionseffekte und Hawthorne-Effekte kritisch analysiert werden.
6 Zusammenfassung der Ergebnisse: Die Ergebnisse der Validitätsprüfung werden zusammengeführt, wobei betont wird, dass kein finales Urteil über die Gesamtvalidität möglich ist, sondern eine differenzierte Betrachtung der Teilaspekte erforderlich bleibt.
7 Schlussfolgerungen und Verbesserungsvorschläge: Auf Basis der identifizierten Schwächen werden praktische Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Fragebogens und der Datenerhebungsmethodik gegeben.
8 Fazit und abschließende Bemerkungen: Die Arbeit schließt mit einer Würdigung der Bedeutung von Validitätsforschung für die langfristige Qualitätssicherung von kommerziellen Erhebungsinstrumenten ab.
SaMon, Kundenzufriedenheit, Validität, Reliabilität, Objektivität, Messinstrument, Seilbahnwirtschaft, Mayrhofner Bergbahnen AG, Datenerhebung, Fragebogen, Dienstleistungsqualität, Testgütekriterien, Stichprobe, Benchmarking, Störfaktoren.
Die Arbeit befasst sich mit der wissenschaftlichen Validitätsprüfung des Erhebungsinstruments "SaMon", das in der österreichischen Seilbahnwirtschaft zur Messung der Kundenzufriedenheit eingesetzt wird.
Im Zentrum stehen die Testtheorie, die Qualitätssicherung bei Dienstleistungen, die Methodik der Datenerhebung sowie die kritische Analyse von Störfaktoren, die das Messergebnis beeinflussen können.
Das Ziel ist es, die Eignung und Gültigkeit von SaMon als Messinstrument zu bewerten und konkrete Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten, um die Qualität der für strategische Entscheidungen genutzten Daten zu maximieren.
Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zu Testgütekriterien und einer empirischen Überprüfung der SaMon-Daten, ergänzt um eine prozessorientierte Blueprinting-Analyse des Skibetriebs.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Validität, die Vorstellung des Unternehmens Mayrhofner Bergbahnen AG, die Darstellung der SaMon-Struktur sowie eine tiefgreifende Prüfung verschiedener Validitätsformen (intern, extern, inhaltlich, Konstruktvalidität).
Wesentliche Begriffe sind Kundenzufriedenheit, Validität, SaMon, Seilbahnwirtschaft, Testgütekriterien, Stichprobenrepräsentativität und Datenqualität.
Der Autor zeigt auf, dass Faktoren wie das Wetter, die Auswahl des Befragungsortes (vorwiegend Gastronomie) und saisonale Schwankungen die Kundenzufriedenheitsurteile verzerren können und somit die interne Validität einschränken.
Zu den Vorschlägen zählen unter anderem die stärkere Standardisierung der Befragungszeiten, eine breitere räumliche Verteilung der Intervieworte, die Aufnahme zusätzlicher Sprachversionen und eine verbesserte Schulung der Interviewer zur Reduktion von Selektionseffekten.
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