Bachelorarbeit, 2016
192 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Einführung in das Forschungsthema
1.2 Aktueller Forschungsstand und theoretische Konzepte
2. Methode und Daten
2.1 Auswahl der Fallgruppe
2.2 Auswahl der Forschungsteilnehmer
2.3 Durchführung
2.3.1 Erste Erhebungsrunde
2.3.2 Zweite Erhebungsrunde
2.3.3 Dritte Erhebungsrunde
3. Analyse und Auswertung
3.1 Forschungsteilnehmer X1
3.2 Forschungsteilnehmer X2
3.3 Forschungsteilnehmer X3
3.4 Forschungsteilnehmer Y1
3.5 Forschungsteilnehmer Y2
3.6 Forschungsteilnehmer Y3
3.7 Vergleich der Kategorien
3.8 Fazit
4. Reflektion der eigenen Forschung und Ausblick
5. Literaturverzeichnis
6. Anhang
6.A – Leitfragen der ersten Erhebungsrunde
6.B – Tagebuch-Anweisung der zweiten Erhebungsrunde
6.C – Leitfragen der dritten Erhebungsrunde
6.D – Transkript, X1, 1. Interview
6.E – Transkript, X1, Tagebuch
6.F – Transkript, X1, 2. Interview
6.G – Transkript, X2, 1. Interview
6.H – Transkript, X2, Tagebuch
6.I – Transkript, X2, 2. Interview
6.J – Transkript, X3, 1. Interview
6.K – Transkript, X3, Tagebuch
6.L – Transkript, X3, 2. Interview
6.M – Transkript, Y1, 1. Interview
6.N – Transkript, Y1, Tagebuch
6.O – Transkript, Y1, 2. Interview
6.P – Transkript, Y2, 1. Interview
6.Q – Transkript, Y2, Tagebuch
6.R – Transkript, Y2, 2. Interview
6.S – Transkript, Y3, 1. Interview
6.T – Transkript, Y3, Tagebuch
6.U – Transkript, Y3, 2. Interview
Die vorliegende Arbeit untersucht anhand eines explorativen qualitativen Experiments die Veränderung der Bedeutung von Smartphones sowie deren heutige Rolle in Gesellschaft und Alltag, indem sechs Probanden einen zeitlich begrenzten, begleiteten Digital Detox vollziehen.
1. Einleitung
„Smombie“ – Das Jugendwort des Jahres 2015. Jährlich wird vom Langenscheidt-Verlag dieser Titel vergeben. „Smombie“ setzt sich aus den Wörtern Smartphone und Zombie zusammen und beschreibt jemanden, der von seiner Umwelt nichts mehr wahrnimmt, weil er nur noch auf sein Smartphone fixiert ist (vgl. Becker, 2015). In den letzten Jahren hat sich das Smartphone-Nutzungsverhalten der Menschen rasant verändert und ist nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Privat wie auch beruflich spielt das Gerät, das eine kompakte Verbindung aus Mobiltelefon, Laptop, Terminkalender, Kamera, MP3-Player, Taschenrechner, Uhr, Navigationsgerät, Spielekonsole und vielem mehr darstellt, eine wichtige Rolle in der heutigen Gesellschaft. Es erleichtert in vielerlei Hinsicht den Menschen das Leben, seien es Arbeitsprozesse, Kommunikationswege oder alltägliche kleine Hilfsmittel.
Durchschnittlich 88 Mal am Tag wird dabei der Bildschirm eingeschaltet und somit werden circa alle 18 Minuten die alltäglichen Beschäftigungen unterbrochen, um sich dem Smartphone zu widmen (vgl. ebd.). Die ständige Erreichbarkeit wird vielerorts schon vorausgesetzt, weshalb sich ein Gefühl der Verpflichtung bei den Nutzern entwickelt. Aufgrund der permanenten Nutzung von Smartphones und anderen technischen Geräten machen sich negative Auswirkungen in Form von Erschöpfungsanzeichen bemerkbar. Aus diesem Grund praktizieren viele Betroffene bereits eine Art Entgiftungskur, auch ‚Digital Detox‘ genannt, um dem ganzen Stress für eine gewisse Zeit zu entkommen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der allgegenwärtigen Smartphone-Nutzung ein, definiert den Begriff und umreißt die Hintergründe zum explorativen Experiment.
2. Methode und Daten: Hier wird das Untersuchungsdesign des explorativen qualitativen Experiments nach Kleining detailliert beschrieben, einschließlich der Auswahl der Probanden und der drei Erhebungsphasen.
3. Analyse und Auswertung: Die erhobenen Daten werden mittels qualitativer Inhaltsanalyse in Nutzerprofilen aufgearbeitet und die Ergebnisse hinsichtlich verschiedener Kategorien verglichen.
4. Reflektion der eigenen Forschung und Ausblick: Der Forschungsprozess wird kritisch hinterfragt, Schwierigkeiten der Umsetzung werden dargelegt und Anknüpfungspunkte für zukünftige Studien formuliert.
5. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen.
6. Anhang: Enthält die Leitfäden der Erhebungsrunden, Tagebuchanweisungen und die vollständigen Transkripte der Interviews.
Smartphone, Digital Detox, Internetnutzung, Digital Natives, Alltag, Kommunikation, Informationssuche, Mediennutzung, Konzentrationsfähigkeit, qualitative Forschung, soziale Erreichbarkeit, Nutzungspraktiken, Smartphone-Abhängigkeit, Online-Kommunikation, Medienkompetenz.
Die Arbeit untersucht, welche Rolle das Smartphone im modernen Alltag einnimmt und inwieweit Nutzer von diesen Geräten abhängig sind, indem ein kontrollierter Entzug (Digital Detox) thematisiert wird.
Im Fokus stehen das veränderte Nutzungsverhalten junger Erwachsener, die Bedeutung ständiger Erreichbarkeit sowie die Auswirkungen der Smartphone-Nutzung auf zwischenmenschliche Interaktionen und kognitive Prozesse.
Das Ziel ist es, durch ein exploratives Experiment zu ergründen, wie essenziell Smartphones für die Probanden geworden sind und welche psychologischen sowie habituellen Barrieren bei einem Verzicht auftreten.
Es wird das Design des explorativen qualitativen Experiments nach Kleining angewandt, welches durch Interviews und Tagebuchaufzeichnungen ergänzt wird.
Der Hauptteil widmet sich der individuellen Fallanalyse der Forschungsteilnehmer, der Kategorisierung ihres Nutzungsverhaltens und einem vergleichenden Fazit zu deren Nutzertypen.
Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Digital Detox, Smartphone-Nutzung, Digital Natives und qualitative Sozialforschung definieren.
Die Teilnehmer äußerten die Befürchtung, ohne die ständige Verfügbarkeit über Messenger-Dienste wie WhatsApp soziale Kontakte zu verlieren oder innerhalb ihres Freundeskreises ausgegrenzt zu werden.
Nein. Obwohl einige Teilnehmer ihr Vorgehen durch das Experiment bewusster reflektierten, fielen die meisten nach kurzer Zeit in ihre alten, habitualisierten Nutzungsmuster zurück.
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