Masterarbeit, 2023
258 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Digital Literacy
2.1 Begriffe, Definitionen & Modelle
2.2 Digital Divide: Unterschiede in Zugang, Kompetenz & Nutzung
3. Digitaler Wandel in der Bildung
3.1 Institutionelle Einbindung digitaler Medien in der Schule
3.2 Faktoren und Prädiktoren für den Medieneinsatz von Lehrkräften
3.3 Mediennutzungsverhalten & Digital Divide in Schulen
3.4 Zwischenfazit
4. Qualitative Interviews mit Lehrkräften zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen in der Corona-Pandemie
4.1 Methode
4.2 Analyse und Diskussion der Ergebnisse
4.2.1 Digital Literacy der Lehrkräfte
4.2.2 Digital Divide an Schulen
4.2.3 Forderungen der Lehrkräfte
5. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Einfluss der Corona-Pandemie auf die Entwicklung digitaler Kompetenzen bei Lehrkräften und analysiert, inwiefern die Pandemie bestehende Ungleichheiten im Schulsystem (Digital Divide) verstärkt hat. Durch die qualitative Auswertung von Experteninterviews wird der Wandel der Unterrichtspraxis und die Rolle technologischer Rahmenbedingungen kritisch beleuchtet.
Digital Literacy – Herkunft und Verwendung
The ability to understand and use information in multiple formats from a wide range of sources when it is presented via computers. The concept of literacy goes beyond simply being able to read; it has always meant the ability to read with meaning, and to understand. It is the fundamental act of cognition. Digital literacy likewise extends the boundaries of definition. It is cognition of what you see on the computer screen when you use the networked medium. It places demands upon you that were always present, though less visible, in the analog media of newspaper and TV. At the same time, it conjures up a new set of challenges that require you to approach networked computers without preconceptions. Not only must you acquire the skill of finding things, you must also acquire the ability to use these things in your life.
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den durch die Pandemie forcierten Digitalisierungsschub an Schulen und führt die Forschungsfragen zu Digital Literacy von Lehrkräften und dem Digital Divide ein.
2. Digital Literacy: Dieses Kapitel definiert theoretische Grundlagen und Modelle zur digitalen Kompetenz und grenzt diese von verwandten Begriffen ab.
3. Digitaler Wandel in der Bildung: Das Kapitel untersucht die institutionelle Einbindung digitaler Medien sowie spezifische Einflussfaktoren und den Forschungsstand zum Mediennutzungsverhalten.
4. Qualitative Interviews mit Lehrkräften zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen in der Corona-Pandemie: Hier wird die Methodik der qualitativen Interviews dargelegt und die Analyse der Ergebnisse in Bezug auf Digital Literacy, dem Digital Divide und Forderungen der Lehrkräfte vorgenommen.
5. Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Entwicklungen im Bildungssystem.
Digital Literacy, Digital Divide, Corona-Pandemie, Lehrkräfte, Distanzunterricht, Medienkompetenz, Bildungswesen, Schulentwicklung, digitale Endgeräte, TPACK-Modell, DPCK-Modell, Bildungsbenachteiligung, qualitative Inhaltsanalyse, Mediennutzung.
Die Arbeit analysiert, wie sich die Corona-Pandemie auf die digitale Souveränität von Lehrkräften und die digitale Kluft an deutschen Schulen ausgewirkt hat.
Die zentralen Themen sind Digital Literacy, die Digitalisierungsprozesse im Schulwesen und die Entstehung oder Vertiefung sozialer Ungleichheiten durch digitale Barrieren.
Ziel ist es, den Einfluss der Pandemie auf die Mediennutzungskompetenz von Lehrkräften zu verstehen und Rückschlüsse für eine strategische Medienintegration zu ziehen.
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Forschungsmethode, namentlich inhaltlich-strukturierenden Experteninterviews, die nach Kuckartz ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Konzeptualisierungen, die Analyse schulischer Rahmenbedingungen und die detaillierte Auswertung geführter Interviews mit Lehrkräften.
Schlüsselbegriffe sind Digital Literacy, Digital Divide, Distanzunterricht, Medienkompetenz und schulische Ungleichheit.
Die Interviews zeigen, dass die Lehrkräfte stark durch Eigenmotivation und informelle Lernprozesse geprägt sind, da es an strukturierten Fortbildungen mangelte.
Die Arbeit verdeutlicht, dass eine funktionierende technische Infrastruktur und professionelle Unterstützung durch die Schulleitung essenziell sind, um eine Überforderung der Lehrkräfte zu vermeiden.
Es zeigt sich, dass fehlende digitale Endgeräte und mangelnde Unterstützung im Elternhaus maßgeblich dazu führen, dass Lernrückstände verstärkt wurden und die Bildungsschere weiter auseinandergeht.
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