Masterarbeit, 2022
111 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfragen
1.3 Methode
1.4 Hypothese
1.5 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Teil
2.1 Torantriebstechnik und normgerechtes Inverkehrbringen
2.2 Exportmarketing der Antriebskomponenten vor Implementierung
2.2.1 Grundlagen und Forschungsmethoden im Exportmarketing
2.2.2 Rechtskonformität von Produkten und Produktgestaltung
2.2.3 Distribution, Branding, Preispolitik und Kalkulation
2.2.4 Organisation internationaler Marketingabteilungen
2.3 Implementieren der Antriebskomponenten im Investitionsgütermarketing
2.3.1 Definitionen, Begriffserklärungen, Vertragsbereiche, Marktformen
2.3.2 Prozesse und ganzheitliche Prozessorientierung
2.3.3 Strategieansätze und Transaktionstypologie nach Backhaus
2.3.4 Investitionsgütermarkt-, Produkt- und Kundenforschung
2.3.5 Das erweitere Beschaffungsphasenmodell und die Absatzphasen
2.3.6 Die Rollenmodelle des Buying Center und Selling Center
2.3.7 Buying Center und Selling Center im Key-Account-Management
2.3.8 Strategien des Key-Account-Managers entlang der Prozesskette
2.3.9 Kundenbeziehungen im B2B durch Key-Account-Manager
2.3.10 Prozessschritte des Key-Account-Managements im B2B-Bereich
2.3.11 Projektmanagement im B2B Konformitätsprüfung nach Norm
2.3.12 Definition, Merkmale, Gründe und Ziele von Projekten
2.3.13 Risiko-Management, Organisation, Planung, Qualitätssicherung
2.3.14 Zeitmanagement, Controlling, Kommunikation
2.3.15 Verkaufspsychologie im Investitionsgütermarketing
2.3.16 Das menschliche Gehirn und seine Emotionssysteme
2.3.17 Selbsterkenntnis der eigenen Persönlichkeit im Verkauf
2.3.18 Kundentypen erkennen und richtig behandeln
2.3.19 Ansprache des Key-Account-Managers im B2B nach Funktion
2.3.20 Handlungsanweisung des Key-Account-Managers im B2B
2.3.21 Business-Plan des Key-Account-Managers im B2B
3 Empirischer Teil
3.1 Auswahl und Beschreibung der Methode
3.2 Auswahl Expert:innen und Erstellung Leitfaden
3.3 Durchführung und Transkription der Interviews
3.4 Ablaufmodell inhaltlicher Strukturierung
3.5 Beschreibung der Ergebnisse
3.6 Interpretation der Ergebnisse
3.7 Gegenüberstellung „State of the Art“ mit erzielten Ergebnissen
3.8 Überprüfung der Forschungsfragen und Hypothese
3.9 Empfehlungen und Ausblick
3.10 Fazit und Ansätze für weitere Forschung
Die Arbeit untersucht, inwieweit professionelles Key-Account-Management (KAM) als prozessorientierte Vorgehensweise zur Implementierung von Antriebskomponenten bei Außentorherstellern (OEM) in der Torautomation notwendig ist und wie Anbieter ihre Vertriebs- und Marketingstrategien anpassen müssen.
2.3.16 Das menschliche Gehirn und seine Emotionssysteme
Emotionen der fünf Emotionssysteme gemäß Abbildung 19 sind mehr als Gefühle, sie treiben an, motivieren zu Handlungen und bewerten diese. Sie verändern Körperzustände, Gesichtsausdruck, Körperspannung und zeigen sich über Gefühle im Bewusstsein.
Emotionen sind komplette Programme, bieten Schutz, dienen der Zielerreichung und beherrschen Körper und Geist gleichermaßen. Nahrung und Sexualität im Zentrum sind nicht veränderlich, und werden weiter nicht erklärt.
Das Balancesystem als stärkstes System im Gehirn will Risiken und Veränderungen vermeiden. Es hat den Wunsch nach Sicherheit, Ordnung, Stabilität, Gewohnheiten und Ordnungsstruktur. Kunden fragen nach Referenzen, Produktgarantien, Prüfberichten, genaues Überprüfen von Verträgen und Treue zu bestehenden Lieferanten, selbst bei anderweitig besseren Leistungen.
Das Harmoniesystem ist stark mit dem Balancesystem verbunden und besteht aus dem Bindungs- und Fürsorgesystem. Es will Anschluss an Gruppen, Vereinen oder eine Familie gründen. Es sucht nach persönlichem Kontakt, Rat und Betreuung. Im Gegenzug hält es uns die Treue und betrachtet uns als Partner bei Loyalität.
1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Internationalisierung der Torbranche und identifiziert die Notwendigkeit eines prozessorientierten Key-Account-Managements bei der Zusammenarbeit mit Erstausrüstern.
2 Theoretischer Teil: Vermittelt Grundlagen der Torantriebstechnik, des Exportmarketings und der Verkaufspsychologie im Investitionsgütermarketing.
3 Empirischer Teil: Präsentiert die qualitative Forschung mittels Experteninterviews sowie die anschließende Interpretation und Handlungsempfehlungen.
Key-Account-Management, Torautomation, Antriebskomponenten, Investitionsgütermarketing, Erstausrüster (OEM), Servicemanagement, Prozessorientierung, Verkaufspsychologie, Normkonformität, Wettbewerbsfähigkeit, Vertriebssystem, Kundenbeziehung, Projektmanagement, Innovationsprozess, Lieferantenzusammenarbeit.
Die Arbeit analysiert die Etablierung eines prozessorientierten Key-Account-Managements für Komponentenlieferanten in der Torautomationsbranche, um Antriebskomponenten erfolgreich bei Torherstellern zu implementieren.
Neben technischen Grundlagen der Torantriebstechnik stehen Marketingstrategien, psychologische Aspekte der Entscheidungsfindung im B2B-Bereich sowie die Prozessoptimierung zwischen Anbieter und Kunde im Mittelpunkt.
Das Ziel ist herauszufinden, welche Kompetenzen ein Key-Account-Manager benötigt und welche Strategien zur erfolgreichen Implementierung und nachhaltigen Betreuung von Torherstellern als Kunden beitragen.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf einer Kombination aus Literaturstudium (Sekundärforschung) und leitfadengestützten Expert:inneninterviews (Primärforschung) basiert.
Der Hauptteil erstreckt sich von der normgerechten Technik über das Exportmarketing und die Phasenmodelle der Investitionsgüterbeschaffung bis hin zur detaillierten Verkaufspsychologie des Key-Account-Managements.
Wesentliche Begriffe sind Key-Account-Management, Torautomation, OEM, Investitionsgütermarketing, Verkaufspsychologie und normative Konformität.
Da in Fachabteilungen bei Erstausrüstern Entscheidungen durch mehrere Rollen (Technik, Einkauf, Geschäftsleitung) beeinflusst werden, muss das Key-Account-Management diese Rollen verstehen und gezielt adressieren.
Das Verständnis der emotionalen Emotionssysteme (Balance, Harmonie, Stimulanz, Dominanz) erlaubt es dem Key-Account-Manager, seine Argumentation und sein Auftreten individuell auf den jeweiligen Kundentyp abzustimmen.
Normen wie die DIN EN 13241 setzen hohe Standards; eine erfolgreiche gemeinsame Zertifizierung bindet den OEM langfristig an den Lieferanten, da ein Herstellerwechsel technisch und prozessual sehr aufwendig wäre.
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