Bachelorarbeit, 2023
122 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Repräsentation von Geschlechtern in der Lexik der deutschen Sprache, insbesondere im Kontext der Personenbezeichnungen. Ziel der Arbeit ist es, die Genusverteilung bei Personenbezeichnungen über verschiedene Epochen des Deutschen anhand einer Wörterbuchanalyse zu untersuchen. Die Analyse soll Aufschluss darüber geben, wie sich die Genera von Personenbezeichnungen des Deutschen im Laufe der Zeit gebildet und entwickelt haben. Des Weiteren soll die Entstehung der femininen Form auf -in untersucht und ihre Bedeutung für die Gleichstellung der Geschlechter in der Sprache beleuchtet werden.
Die Einleitung führt in die Thematik der Repräsentation von Geschlechtern in der Sprache ein und stellt die Forschungsfrage sowie die Zielsetzung der Arbeit vor. Sie beleuchtet die verschiedenen Facetten des Geschlechtsbegriffs (Genus, Sexus, Gender) und die Problematik der Geschlechtergerechtigkeit in der Sprache.
Das Kapitel "Forschungsstand" gibt einen Überblick über die bisherige Forschung zu den Themen Genus und Sexus, Geschlechterkonnotationen in der deutschen Sprache, der femininen Form auf -in und dem Thema Gendern im Allgemeinen. Es werden wichtige Forschungsarbeiten und Autorinnen und Autoren vorgestellt, die sich mit diesen Themen auseinandergesetzt haben.
Das Kapitel "Genusverteilung bei personenbezeichnenden Substantiven" untersucht die Verteilung der Genera bei Personenbezeichnungen in verschiedenen Wörterbüchern des Althochdeutschen, Mittelhochdeutschen und Standarddeutschen. Es werden Asymmetrien und Auffälligkeiten in der Genusverteilung dargestellt und analysiert.
Das Kapitel "Feminine Personenbezeichnungen" widmet sich der Entstehung und Entwicklung der femininen Form auf -in im Deutschen. Es beleuchtet die verschiedenen Bildungsmöglichkeiten im Althochdeutschen, die Entwicklung im Mittel-, Früh- und Neuhochdeutschen sowie die Rolle der fehlenden Kasusmarkierungen.
Personenbezeichnungen, Genus, Sexus, Gender, Geschlechtergerechte Sprache, Feminine Form auf -in, Wörterbuchanalyse, Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Neuhochdeutsch, Gender Studies, Emanzipation, Kulturgeschichte.
Das Ziel der Arbeit ist es, die Darstellung der Geschlechter in der deutschen Lexik linguistisch und historisch einzuordnen, insbesondere im Hinblick auf die feminine Form auf -in.
Die Arbeit analysiert die Beziehung zwischen dem grammatischen Geschlecht (Genus) und dem biologischen Geschlecht (Sexus) über verschiedene Epochen der deutschen Sprache hinweg.
Die Untersuchung beleuchtet die Entstehung, Entwicklung und Durchsetzung der femininen Personenbezeichnung auf -in als Mittel der Sichtbarkeit von Frauen in der Sprache.
Die Analyse umfasst Wörterbuchuntersuchungen vom Althochdeutschen über das Mittelhochdeutsche bis hin zum Neuhochdeutschen (Duden, PONS, Grimm).
Die Arbeit vertritt die These, dass sich kulturgeschichtliche Entwicklungen wie der Feminismus in der Sprache widerspiegeln und eine geschlechtergerechte Sprache zur Inklusion beiträgt.
Das generische Maskulinum wird als Exkurs thematisiert, um die Problematik der sprachlichen Unterdrückung von Frauen als "Schein-Minderheit" zu verdeutlichen.
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