Bachelorarbeit, 2023
67 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung:
2. Hauptteil:
2.1. Theoretischer Hintergrund:
2.1.1 Definition der Nachhaltigkeit:
2.1.2 Einordnung von Nachhaltigkeitsberichten:
2.1.3 Inhalt eines Nachhaltigkeitsberichtes:
2.1.4 Funktion eines Nachhaltigkeitsberichtes:
2.1.5 Einordnung einer Informationsinfrastruktur:
2.1.6 Informationssysteme im Zuge der Informationsinfrastruktur:
2.2. Literarische Analyse:
2.3. Empirische Analyse:
2.3.1 Anwendung der Methodik:
2.3.2 Darstellung der Ergebnisse:
2.3.3 Diskussion der Ergebnisse:
3. Fazit:
3.1. Zusammenfassung der Ergebnisse:
3.2. Ausblick:
Die Arbeit untersucht den Einfluss der internen Informationsinfrastruktur eines Unternehmens auf die Qualität und Vollständigkeit seiner Nachhaltigkeitsberichterstattung, insbesondere im Hinblick auf das Reporting von Treibhausgasemissionen bei den DAX-40-Unternehmen.
2.1.5 Einordnung einer Informationsinfrastruktur:
Die Informationsinfrastruktur bildet einen Bestandteil der Unternehmensstruktur und stellt sowohl die Grundlage für die Informationsgewinnung im Unternehmen als auch die Unternehmenskommunikation dar (vgl. Heinrich et. al. 2011: 19). Informationsinfrastrukturen fungieren im Unternehmen als Schnittstelle, da sie Verknüpfungen zwischen den jeweils implementierten Informationssystemen bilden. Primäre Funktion der im Unternehmen implementierten Informationssysteme und damit der Informationsinfrastruktur ist die Datenerhebung und -analyse sowie die anschließende Informationsbereitstellung über alle Unternehmensprozesse hinweg (vgl. Kollmann 2020: 1270).
Hierdurch wird somit eine Gesamtmenge von Informationssystemen dargestellt. Informationsinfrastrukturen basieren stets auf bereits implementierten Informationssystemen und durchlaufen auf Basis dieser einen kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess durch das Hinzufügen neuer Informationssysteme und damit zusätzlicher Funktionen (vgl. ebd.). Hierzu gehört zudem Hardware wie bspw. Computer und Server, die für die Systemanwendung unerlässlich sind, sowie eine passende Systemumgebung, die mit ausreichender Energieversorgung ausgestattet ist und den Hardwarebetrieb ermöglicht.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Nachhaltigkeitsberichterstattung ein, definiert die Problemstellung sowie die methodische Vorgehensweise und steckt den Untersuchungshorizont (DAX-40) ab.
2. Hauptteil: Der Hauptteil umfasst den theoretischen Rahmen, eine literarische Analyse des bisherigen Forschungsstandes sowie eine umfassende quantitativ-empirische Analyse der Informationsinfrastruktur von DAX-40-Unternehmen.
3. Fazit: Das Fazit fasst die empirischen Ergebnisse zusammen, welche verdeutlichen, dass insbesondere Datensysteme und Berichtssysteme einen maßgeblichen Einfluss auf ein vollständiges Emissionsreporting haben, während eine rein höhere Anzahl implementierter Systeme nicht zwingend zu besseren Ergebnissen führt.
Nachhaltigkeitsberichterstattung, Informationsinfrastruktur, DASS-40, Treibhausgasemissionen, Datensysteme, Berichtssysteme, ERP-Systeme, ESG-Kriterien, Unternehmenskommunikation, Sustainability Reporting, IT-Systeme, Compliance, Prozessautomatisierung, Nachhaltigkeitsmanagement, Datenverarbeitung.
Die Arbeit untersucht, wie sich die IT-Landschaft und verschiedene Informationssysteme innerhalb von DAX-40-Unternehmen auf die Qualität und Vollständigkeit der Nachhaltigkeitsberichterstattung auswirken.
Die Arbeit verknüpft die Bereiche Unternehmensnachhaltigkeit, Informationsinfrastruktur und Nachhaltigkeitsreporting (insbesondere THG-Emissionen).
Das Ziel ist es, den Beitrag einzelner Informationssystemgruppen zu einem erfolgreichen Nachhaltigkeitsbericht zu identifizieren und zu erfahren, welche Systeme für ein vollständiges Emissionsreporting entscheidend sind.
Die Autor verwendet eine Kombination aus systematischer literarischer Analyse und einer quantitativen empirischen Analyse auf Basis von Sekundärdaten der DAX-40-Unternehmen unter Verwendung der Statistiksoftware STATA.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Literaturrecherche zu bestehenden Ansätzen und eine empirische Datenauswertung, die Informationssysteme in verschiedene Dummy-Variable-Kategorien einteilt.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Nachhaltigkeitsberichterstattung, DAX-40, Informationsinfrastruktur, Treibhausgasemissionen sowie diverse Kategorien von Unternehmenssoftware wie ERP, SCM und ESG-Systeme.
Überraschenderweise zeigte sich, dass Unternehmen auch ohne dezidierte ESG-Systeme ein vollständiges Reporting erreichen können, sofern sie Datensysteme und Berichtssysteme im Verbund nutzen.
Nein, es konnte kein linearer Zusammenhang festgestellt werden; Unternehmen mit einer schlanken Informationsinfrastruktur (Datensysteme plus Berichtssysteme) erzielten in den untersuchten Ratings teilweise sogar bessere Ergebnisse als Unternehmen mit sehr vielen implementierten Systemgruppen.
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