Bachelorarbeit, 2023
114 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Soziale Medien
2.2 Heuristisch Systematisches Modell
2.3 Theorie des sozialen Vergleichs
2.4 Körperbild
2.5 Beziehungsqualität
2.5.1 Allgemeines
2.5.2 Beziehungsqualität digital
2.5.3 Bewertung der Beziehung
2.6 Eifersucht
3. Forschungsstand
3.1 Der Einfluss von Social Media
3.1.1 Körperbild
3.1.2 Beziehungsqualität
3.1.3 Körperbild und Beziehungsqualität
3.2 Beziehung und Körperbild
3.3 Der Einfluss der Persönlichkeit
3.3.1 Social Media
3.3.2 Beziehungsqualität
3.3.3 Körper
4. Methode
4.1 Studiendesign
4.2 Untersuchungsablauf
4.3 Messinstrumente
4.4 Datenanalysemethoden
5. Ergebnisse
5.1 Stichprobenbeschreibung
5.2 Korrelationsanalyse
5.3 Hypothesenprüfung
6. Diskussion
6.1 Interpretation der Ergebnisse
6.2 Limitationen
6.3 Implikationen
6.3 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Nutzung von Social Media auf das Körperbild und die Qualität romantischer Beziehungen, um Erkenntnisse über negative Auswirkungen und potenzielle Interventionsmöglichkeiten zu gewinnen. Die zentrale Forschungsfrage lautet: "Inwieweit nimmt Social Media Einfluss auf das Körperbild und die Beziehungsqualität?"
2.1 Soziale Medien
„Unter Social Media werden alle digitalen Medien verstanden, die den Nutzern den Austausch von Informationen und medialer Inhalte einzeln oder in einer Gemeinschaft (soziales Netzwerk) ermöglichen.“ (Meffert et al. 2018: S.42).
Der Inhalt der auszutauschenden Information kann sehr verschieden und individuell sein. So ist es zum Beispiel möglich, dass Tiervideos, Fitness-Übungen oder auch Fotos hin und her gesendet werden. Somit können Menschen innerhalb weniger Sekunden in direkten Kontakt treten. Dabei kann es sich um bekannte oder fremde Menschen handeln. Es ist nicht notwendig bzw. zwingend wichtig, dass fremde Menschen sich kennenlernen. Vielmehr geht es um den Aspekt der gemeinsamen Interessen. Dadurch können Nutzer sich in das gesellschaftliche Leben involvieren und besitzen die Möglichkeit es mitzugestalten (vgl. Schneider & Toyka-Seid 2023).
Die Differenzierung von „klassischen“ Massenmedien erfolgt aufgrund der Funktionsweise (benutzen lediglich das Internet). Des Weiteren sind sie meistens kostenlos im Gegensatz zum Rundfunk oder der Zeitung. Oft genügen einige Klicks und die Angebote werden zugänglich sowie verwendbar. Obwohl die Nutzer kein Geld ausgeben, müssen sie dennoch bezahlen, und zwar mit ihren persönlichen Daten. Mit diesen Daten werden Gelder eingenommen, indem sie für Werbezwecke verkauft werden. Dadurch werden den Nutzern personalisierte Werbeanzeigen angezeigt (vgl. ebd.).
1. Einleitung: Stellt das Thema des Einflusses von Social Media auf das Körperbild und die Beziehungsqualität vor und definiert die Forschungsfrage sowie die Relevanz der Studie.
2. Theoretischer Hintergrund: Bietet einen grundlegenden Überblick über Soziale Medien, das Heuristisch Systematische Modell, die Theorie des sozialen Vergleichs sowie Konzepte zu Körperbild und Beziehungsqualität.
3. Forschungsstand: fasst aktuelle und frühere Studienergebnisse zum Themenkomplex Social Media, Körperbild, Beziehungsqualität und deren Wechselwirkungen sowie Persönlichkeitseinflüsse zusammen.
4. Methode: Beschreibt das quantitative Studiendesign, den Untersuchungsablauf inklusive der verwendeten Online-Fragebögen sowie die angewandten statistischen Datenanalysemethoden.
5. Ergebnisse: Präsentiert die deskriptiven Daten der Stichprobe, die Ergebnisse der Korrelationsanalysen und die Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
6. Diskussion: Integriert die Ergebnisse der Studie in den wissenschaftlichen Kontext, reflektiert die Limitationen und leitet Implikationen für die psychologische Forschung und Praxis ab.
Social Media, Körperbild, Beziehungsqualität, Neurotizismus, Offenheit für Erfahrungen, Heuristisch Systematisches Modell, Soziale Vergleichstheorie, Online-Fragebogen, Quantitative Studie, Körperzufriedenheit, Digitalisierung, Prävention
Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien und deren Auswirkungen auf die psychologische Wahrnehmung des eigenen Körpers sowie die Qualität romantischer Partnerschaften.
Im Fokus stehen Social-Media-Nutzung, Körperbild, Beziehungsqualität, Eifersucht und Persönlichkeitsmerkmale wie Neurotizismus und Offenheit für Erfahrungen.
Das Ziel ist es, in einer quantitativen Studie zu klären, wie Social Media das Körperbild und die Beziehungsqualität beeinflusst, um daraus Ansätze zur Steigerung der Lebensqualität abzuleiten.
Es wurde eine explanative, nicht-experimentelle quantitative Querschnittsstudie in Form einer Online-Befragung mit 55 auswertbaren Datensätzen durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Fundierung, einen detaillierten Überblick über den aktuellen Forschungsstand, die methodische Vorgehensweise sowie die statistische Auswertung und Diskussion der gefundenen Ergebnisse.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Körperbild, Social Media, Beziehungsqualität, Heuristisch-Systematisches Modell, Korrelationsanalyse und Persönlichkeitspsychologie.
Die Arbeit untersucht, ob Merkmale wie Neurotizismus und Offenheit bei der Nutzung von Social Media moderierend auf das Körperbild und die Beziehungsqualität wirken.
Das HSM dient dazu, zu erklären, wie Menschen online Informationen verarbeiten – entweder oberflächlich (heuristisch) oder tiefgründig (systematisch) – und wie dies ihre Wahrnehmung beeinflusst.
In der vorliegenden Studie konnte für die untersuchten Teilnehmer kein signifikanter negativer Einfluss von Social-Media-Nutzung auf die Beziehungsqualität festgestellt werden.
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