Bachelorarbeit, 2023
72 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen der Immobilienvermietung und Gegenstand der Investitionsrechnung
2.1 Begriffsklärung und Definitionen
2.2 Theorie der Vermögensanlage in Wohnimmobilien
2.2.1 Magisches Dreieck der Vermögensanlage
2.2.2 Anforderungen, Ziele und Strategien der Kapitalanleger
2.2.3 Vermietungsmodelle von Wohnimmobilien
2.3 Gegenstand der Investitionsrechnung
2.3.1 Aufgaben und Ziele der Investitionsrechnung
2.3.2 Methoden der Investitionsrechnung
2.3.2.1 Statische Investitionsrechenverfahren
2.3.2.1.1 Kostenvergleichsrechnung
2.3.2.1.2 Gewinnvergleichsrechnung
2.3.2.2 Dynamische Investitionsrechenverfahren
2.3.2.2.1 Kapitalwertmethode
2.3.2.2.2 Interne-Zinsfuß-Methode
2.3.2.2.3 Annuitätenmethode
2.3.3 Auswahlscheidung
2.4 Zwischenfazit
3 Vergleich von Dauermietverhältnissen und der Vermietung an Monteure in der Praxis
3.1 Unternehmensvorstellung und Problemstellung
3.2 Juristische Rahmenbedingungen bei Dauermietverhältnissen und der Vermietung an Monteure
3.2.1 Mietrecht
3.2.2 Baurecht
3.3 Berechnung der Rentabilität bei Dauermietverhältnissen und der Vermietung an Monteure
3.3.1 Grundlagen für die Berechnung der Rentabilitäten
3.3.2 Rentabilität bei Dauermietverhältnissen
3.3.2.1 Herleitung der Erlöse bei Dauermietverhältnissen
3.3.2.2 Herleitung der Kosten bei Dauermietverhältnissen
3.3.3 Rentabilität bei der Vermietung an Monteure
3.3.3.1 Herleitung der Erlöse bei der Vermietung an Monteure
3.3.3.2 Herleitung der Kosten bei der Vermietung an Monteure
3.4 Gegenüberstellung von Dauermietverhältnissen und der Vermietung an Monteure
4 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die wirtschaftliche Rentabilität verschiedener Vermietungsmodelle von Wohnimmobilien unter Berücksichtigung aktueller Marktentwicklungen wie gestiegener Zinsen und Baukosten. Das primäre Ziel ist es, für eine Beispielunternehmung zu klären, ob die Vermietung von Bestandsimmobilien an Monteure als Alternative zum klassischen Dauermietverhältnis eine strategisch vorteilhafte Einnahmequelle darstellt.
2.1 Begriffsklärung und Definitionen
Das Wort „Investition“ kann sowohl als Handlung (eine Investition tätigen) als auch als Objekt (Ergebnis des Investierens) interpretiert werden. Zwar sind beide Interpretationen möglich, jedoch ist es für diese Arbeit sinnvoll, die Investition als eine Handlung anzusehen. Ist in dieser Arbeit von „Investitionen“ die Rede, handelt es sich also um Handlungsalternativen. In der Literatur werden im Wesentlichen zwei Investitionsbegriffe unterschieden: Der güterwirtschaftliche Investitionsbegriff und der finanzwirtschaftliche Investitionsbegriff. Im güterwirtschaftlichen Investitionsbegriff wird der Fokus auf die Güterströme im betrieblichen Wertschöpfungsprozess gelegt. Im finanzwirtschaftlichen Investitionsbegriff hingegen liegt der Fokus primär auf den Zahlungsströmen, die durch eine Investition ausgelöst werden. Eine Investition stellt hier also einen Zahlungsstrom von Ein- und Auszahlungen dar.
In der betriebswirtschaftlichen Literatur hat sich dieser Investitionsbegriff durchgesetzt und ist auch für diese Arbeit sinnvoll, da in der späteren Investitionsrechnung der Vermietungsmodelle genau diese Zahlungsströme wesentlichen Bestandteil der Untersuchungen darstellen. Eine Investition wird also definiert als ein Zahlungsstrom, der mit einer oder mehreren Auszahlungen beginnt und zu späteren Zeitpunkten Einzahlungen (und Auszahlungen) erwarten lässt. Demnach werden alle Auszahlungen, welche die Einkommenserzielung für das Unternehmen zum Ziel haben, als Investition bezeichnet. Diese Definition umfasst damit beispielsweise Auszahlungen für Maschinen und Anlagen am Kapitalmarkt, aber auch Auszahlungen für Gehälter und Mieten. Damit ist diese Definition für diese Arbeit noch zu ungenau. Daher empfiehlt es sich, den Investitionsbegriff näher einzugrenzen, indem zusätzlich der Anlagezeitraum eingeschränkt wird, unter dem eine Anlage als Investition zählt. Als Investition wird demnach der zielgerichtete Einsatz von finanziellen Mitteln bezeichnet, welche zur Beschaffung von langlebigen Vermögensgegenständen verwendet werden.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Marktsituation mit ihren finanziellen Herausforderungen und leitet die Forschungsfrage bezüglich lohnender Vermietungsalternativen ab.
2 Theoretische Grundlagen der Immobilienvermietung und Gegenstand der Investitionsrechnung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe und erläutert die Methoden der Investitionsrechnung, um die wirtschaftliche Bewertung zu ermöglichen.
3 Vergleich von Dauermietverhältnissen und der Vermietung an Monteure in der Praxis: Hier wird das spezifische Fallbeispiel einer Wohnungsvermietung analysiert, die juristischen Rahmenbedingungen geklärt und eine Rentabilitätsrechnung durchgeführt.
4 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt eine fundierte Handlungsempfehlung für die Beispielunternehmung.
Immobilienwirtschaft, Investitionsrechnung, Dauermietverhältnis, Monteurwohnung, Kapitalwertmethode, Rentabilität, Immobilienanlage, Cashflow, Vermietungsmanagement, Rendite, Immobilienmarkt, Wirtschaftlichkeit, Investitionsentscheidung.
Die Arbeit analysiert ökonomisch, ob die kurzfristige Vermietung von Immobilien an die Zielgruppe der Monteure eine rentablere Alternative zum klassischen Dauermietverhältnis für ein Immobilienunternehmen darstellt.
Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen von Investitionen, der praktischen Anwendung von Investitionsrechenverfahren (wie Kapitalwertmethode) sowie der Prüfung miet- und baurechtlicher Rahmenbedingungen.
Das Ziel ist die Ableitung einer klaren Handlungsempfehlung für die Beispielunternehmung, um zwischen den Vermietungsmodellen unter verschiedenen Marktszenarien eine ökonomisch begründete Auswahl zu treffen.
Es werden primär die Methoden der klassischen Investitionsrechnung angewendet, insbesondere statische und dynamische Verfahren wie die Kapitalwertmethode, verglichen an konkreten Daten eines Beispielprojekts.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung zu Investitionen sowie einen praktischen Teil, in dem die Rentabilitätsszenarien für eine spezifische Wohnung in Hanau beispielhaft durchgerechnet werden.
Wesentliche Begriffe sind Immobilienwirtschaft, Kapitalwertmethode, Monteurvermietung, Rentabilität und Investitionsrechnung.
Das magische Dreieck dient als theoretisches Fundament, um die Zielkonflikte zwischen Rendite, Sicherheit und Liquidität bei der strategischen Entscheidung für ein Vermietungsmodell abzuwägen.
Die Arbeit verdeutlicht, dass die Monteurvermietung in der Regel als Beherbergungsvertrag gestaltet wird, was eine höhere Flexibilität bietet, während für klassische Dauermietverhältnisse die starren Vorschriften des BGB gelten.
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