Bachelorarbeit, 2022
46 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht den Nutzen der Partizipation im Kontext der evolutionären Organisation, einem Organisationsentwicklungskonzept, das von Frederic Laloux vorgestellt wurde. Die Arbeit beleuchtet die systemische Einordnung der Organisation und die Bedeutung von Kommunikation und Entscheidungsprozessen im Hinblick auf die Partizipation. Dabei wird die Arbeit auf die theoretischen Ansätze Lalouxs eingehen und die Rolle der Partizipation im Zusammenhang mit Selbstführung, Ganzheit und dem evolutionären Sinn der Organisation beleuchten.
Das erste Kapitel stellt die Problemstellung, Zielsetzung und Struktur der Arbeit vor. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Organisation als soziales System und erläutert ihre Funktionsweise und Merkmale aus systemischer Sicht. Das dritte Kapitel analysiert das Organisationsentwicklungskonzept nach Laloux, einschließlich der integralen evolutionären Weltsicht und den Durchbrüchen der evolutionären Organisation. Das vierte Kapitel definiert den Begriff der Partizipation, untersucht sie systemisch und beleuchtet die Rolle der Partizipation in Bezug auf Motivation und die Stufen der Partizipation.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Schlüsselbegriffe Partizipation, Organisation, Systemtheorie, evolutionäre Organisation, Frederic Laloux, Niklas Luhmann, Selbstführung, Ganzheit und der evolutionäre Sinn. Die Arbeit untersucht den Nutzen der Partizipation in der evolutionären Organisation unter Anwendung der systemtheoretischen Ansätze von Niklas Luhmann.
Die evolutionäre Organisation ist ein von Frederic Laloux entwickeltes Modell, das auf Selbstführung, Ganzheit und einem evolutionären Sinn basiert. Es beschreibt eine fortgeschrittene Stufe der Organisationsentwicklung, in der Hierarchien durch dezentrale Entscheidungsstrukturen ersetzt werden.
Die Arbeit nutzt Luhmanns systemische Beschreibung, um Organisationen als soziale Systeme zu verstehen, die auf Kommunikation basieren. Dies ermöglicht eine differenzierte wissenschaftliche Analyse der Struktur und Funktionsweise von Lalouxs Konzept.
Partizipation wird als Teilhabe und Mitwirkung der Mitglieder an Entscheidungsprozessen und der Gestaltung der Organisation verstanden. Die Arbeit untersucht dabei verschiedene Stufen der Partizipation und deren Einfluss auf die Motivation.
Selbstführung bedeutet, dass die Organisationsmitglieder eigenverantwortlich handeln und Entscheidungen ohne klassische hierarchische Anweisungen treffen, oft unterstützt durch spezifische Prozesse wie den Beratungsprozess.
Durch Partizipation können Mitglieder aktiv dazu beitragen, den tieferen Zweck (Sinn) der Organisation zu erkennen und die Organisation organisch in diese Richtung weiterzuentwickeln, statt starren strategischen Plänen zu folgen.
Ganzheit beschreibt das Bestreben, dass Mitarbeiter ihre vollständige Persönlichkeit – inklusive Emotionen und Intuition – in die Arbeit einbringen können, anstatt nur eine professionelle „Maske“ zu tragen.
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