Bachelorarbeit, 2022
64 Seiten, Note: 1,2
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Begriffserläuterungen
3.1.1 Soziale Medien
3.1.2 Influencer*in/Creator*in
3.1.3 Influencer-Marketing
3.1.4 Sponsoring
3.2 Zielgruppen und Umsätze sozialer Medien
3.2.1 Die Zielgruppe sozialer Medien
3.2.2 Umsatz durch soziale Medien und durchschnittliches Gehalt von Creator*innen in Deutschland
3.2.3 Verkaufsrate durch Creator*innen
3.3 Gefahren durch soziale Medien und der Zusammenhang psychischer Erkrankungen
3.4 Fazit und Problematik
4 METHODIK
4.1 Stichprobe
4.2 Durchführung der empirischen Studie
4.2.1 Die Konstruktion des Fragebogens
4.2.2 Vorgehen und Besonderheiten bei der Befragung
4.2.3 Darstellung des Untersuchungsprotokolls
4.3 Datenauswertung, Geräte und Hilfsmittel
4.4 Statistik
5 ERGEBNISSE
5.1 Zusammensetzung der Community
5.2 Interessen der Community bezüglich sportlich relevanter Themen und Influencer*innen
5.3 Anforderungen an geteilte Inhalte bei Influencer*innen und Athlet*innen
5.4 Werbekonsum und Verkaufsquoten
5.5 Zusammenhängende Fragen
5.5.1 Werbewahrnehmung und Folgeverhalten
5.5.2 Kaufverhalten und Größe der Accounts
6 DISKUSSION
6.1 Diskussion der Methodik
6.2 Diskussion der Ergebnisse
6.3 Handlungsempfehlungen
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit analysiert die aktuellen Sponsoringprozesse für aktive Athletinnen und Athleten in Randsportarten im Kontext sozialer Medien, um ein Konzept zur Sponsorenfindung zu erarbeiten und Handlungsempfehlungen für die professionelle Vermarktung abzuleiten.
1 Einleitung und Problemstellung
Sport und Bewegung bestimmen unseren Alltag. Neben Sportarten, die, als Mediensportarten bezeichnet, großes Interesse auf sich ziehen – die Popularität meint hier eine „positive Bekanntheit von Sportarten, Mannschaften und Spielern“ (Schafmeister, 2007, S. 89) – und olympischen Sportarten, die in kurzen Abschnitten durch Medaillengewinne und die olympischen Spielen mediale Aufmerksamkeit erregen, werden vom Großteil der Bevölkerung nicht-olympische Randsportarten praktiziert, anteilig auch auf Wettkämpfen. „Sportarten ohne große Popularität, die keine regelmäßige Aufmerksamkeit in den Medien generieren, werden im Allgemeinen als Randsportarten bezeichnet“ (Ostermann, 2002, S. 2–5). Auch sie fordern Fleiß, Ehrgeiz, Disziplin und einen hohen zeitlichen Aufwand – zusätzlich zu Schule, Ausbildung oder Studium und langfristig Beruf und Familie.
Dieser Aufwand geht mit beträchtlichen Kosten einher, die insbesondere für junge Athlet*innen nicht dauerhaft tragbar sind. Ein offizielles Förderungssystem durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) oder die Stiftung Deutsche Sporthilfe gibt es für sie noch nicht standardmäßig. Im Förderungskonzept der SDS (Stiftung Deutsche Sporthilfe, o. J.) heißt es: „Es werden alle Bundeskaderathlet*innen der olympischen Sportarten sowie ausgewählte Athlet*innen nicht-olympischer Sportarten gefördert.“ Die Förderung nicht-olympischer Sportarten wird jedoch nicht konkretisiert.
Zeitgleich erleben soziale Medien einen regelrechten Boom in Nutzung und Umsatz. Aktuell tummeln sich in ihnen schätzungsweise 4,6 Milliarden Nutzer*innen (Abb. 2, Statista, 2019). Mediensportarten, wie Fußball, nutzen dies schon seit Jahren für ein erfolgreiches Marketing (Kainz, Oberlehner, Krey & Werner, 2014, S. 40–56).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Problematik der Finanzierung von Randsportarten und die wachsende Bedeutung sozialer Medien im Sportmarketing.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Zielsetzung, eine Basis für Sponsorenfindungs-Konzepte in sozialen Netzwerken zu bilden.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Grundlagen zu sozialen Medien, Influencer-Marketing und Sponsoring.
4 METHODIK: Detaillierte Beschreibung der empirischen Online-Umfrage, ihrer Durchführung und statistischen Aufarbeitung.
5 ERGEBNISSE: Darstellung der gewonnenen Daten zur Community-Zusammensetzung, zu Nutzerinteressen und zum Kaufverhalten.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Methodik und Einordnung der Ergebnisse in den aktuellen Forschungsstand inklusive Handlungsempfehlungen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Fazit über die Effizienz der sozialen Medien als unterstützendes Instrument in Randsportarten.
Sponsoring, Influencer-Marketing, Randsportarten, Soziale Medien, Community-Aufbau, Athletenvermarktung, Kaufverhalten, Authentizität, Instagram, TikTok, Sportökonomie, Zielgruppenanalyse, Content-Strategie, Online-Umfrage, Finanzielle Unterstützung
Die Thesis untersucht, wie Athletinnen und Athleten in medienfernen Randsportarten soziale Medien nutzen können, um Sponsoren zu gewinnen und ihre finanzielle Situation zu verbessern.
Zentrale Bereiche sind der Aufbau einer aktiven Community, die Auswahl passender Kooperationspartner und die Analyse des Werbeverhaltens sowie der Akzeptanz von Inhalten durch die Follower.
Das Ziel ist die Erarbeitung einer Basis für ein Sponsorenfindungs-Konzept, das auf aktuellen empirischen Daten bei Nutzern sozialer Medien basiert.
Es wurde eine quantitative empirische Studie in Form einer schriftlichen Online-Umfrage mit 671 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt.
Der Hauptteil befasst sich mit den Anforderungen an Inhalte, der Bedeutung von Authentizität und den Faktoren, die das Folge- und Kaufverhalten der Zielgruppe beeinflussen.
Wesentliche Begriffe sind Randsportarten, Sponsoringprozesse, Creator-Ökonomie, Zielgruppenstrategien und Authentizität.
Die Daten zeigen, dass mittelgroße Accounts zwischen 20.000 und 100.000 Followern besonders hohe Stärken in Bezug auf Kaufkraft und Bindung aufweisen.
Hohe Werbefrequenzen werden mehrheitlich als störend wahrgenommen; Authentizität ist hingegen der wichtigste Grund für Follower, Athleten zu folgen.
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