Bachelorarbeit, 2008
76 Seiten, Note: 1,7
Einleitung
Kapitel 1: Das Prinzip Single-Vermittlung
1.1 Begriffsdefinition Single-Vermittlung
1.2 Abgrenzung zu ähnlichen Angeboten
1.3 Die Branche (Umsatz, Marktvolumen)
1.4 Nutzer- und Teilnehmerentwicklung
Kapitel 2: Zielgruppe und Mediennutzung
2.1 Festlegung der Zielgruppe
2.2 Fernsehnutzung der Zielgruppe
2.3 Internetnutzung der Zielgruppe
2.4 Spezifische Nutzung audiovisueller Inhalte im Internet
Kapitel 3: Persönliche Umfrage
3.1 Auswertung der persönlichen Umfrage
Kapitel 4: Benchmarking
4.1 Begriffsdefinition Benchmarking
4.2 Geschichte der Single-Sendungen im Fernsehen
4.3 Single-Portale und Community-Plattformen im Internet
4.4 Regionale Konkurrenzangebote im Fernsehen und Internet
Kapitel 5: Design
5.1 Sendungs-Design
5.2 Content-Konzept der Magazinsendung im TV
5.3 Content-Konzept der Sendung im Internet
Kapitel 6: Technische Umsetzung
6.1 Umsetzung des Logos
6.2 Entwicklung und Realisierung des Promotion-Spots
6.3 Entwicklung und Realisierung von Opener, Trenner und Closer
6.4 Entwicklung einer animierten Foto-Präsentation
6.5 Gestaltungsentwurf einer Internet-Plattform
6.6 Fertigstellung der Sendung
Kapitel 7: Evaluation
7.1 Kandidaten-Resonanz
7.2 Zeitlicher und personeller Aufwand der Sendung
7.3 Zuschauerakzeptanz
Kapitel 8: Schlussbetrachtung
8.1 Fazit
Die Bachelorarbeit hat das Ziel, eine regionale Single-Vermittlungssendung zu entwickeln, die sowohl als Fernsehformat für den Regionalsender TVA konzipiert ist als auch als eigenständiges Internetangebot zur Verfügung steht. Dabei wird der gesamte Prozess von der Projektidee bis zur technischen Umsetzung beleuchtet, ergänzt durch Analysen zur Markt- und Nutzersituation.
Die Sendung „Herzblatt“
„Herzblatt“ ist die älteste Dating-Show im deutschen Fernsehen. Rudi Carell adaptierte das Format für das deutsche Fernsehen aus Großbritannien im Jahre 1987. Vorbild war dort die Sendung „Blind Date“, die 1985 erstmals auf Sendung ging. „Blind Date“ wiederum geht auf die in den USA bereits 1965 gestartete Sendung „The Dating Game“ zurück. Die Sendelänge von „Herzblatt“ war zu Beginn 30 Minuten, ab 1999 wurde sie auf eine Stunde ausgedehnt.
Die Grundidee von „Herzblatt“ ist denkbar einfach. Ein Mann und eine Frau suchen ihren Traumpartner und können dabei unter jeweils drei Kandidaten wählen, denen sie verschiedene Fragen stellen. Entscheidend dabei ist der „Picker“, so nennt sich der Kandidat der die Fragen stellt. Der „Picker“ und die restlichen jeweils drei Kandidaten haben sich vorher noch nie gesehen und sind während der Sendung durch eine Wand getrennt. Es gibt zwei Fragerunden in der Sendung. Einmal wählt ein Mann unter drei Frauen aus und einmal trifft eine Frau die Auswahl unter drei Männer. Die Entscheidung, für wen sich der „Picker“ zum Schluss entscheidet, basiert lediglich auf den gegebenen Antworten. Als „Preis“ verbringt das gefundene „Herzblatt-Paar“ schließlich einen gemeinsamen Tag zusammen.
Um die Sendung möglichst spannend zu gestalten, ist es wichtig, dass die Fragen und vor allem die Antworten der Kandidaten möglichst witzig und originell sind. Hier half man bei „Herzblatt“ etwas nach. Die Fragen sind den „Pickern“ schon vor der Sendung bekannt, so dass sie keine spontanen Einfälle benötigen um interessante Fragen zu stellen. Auch bei den Antworten wird den Kandidaten die Verantwortung abgenommen. Professionelle Autoren helfen ihnen beim formulieren schlagfertiger Sätze. Der einzig spontane Moment der Sendung ist, wenn sich die Wand zwischen den Kandidaten öffnet und sie sich das erste mal gegenüberstehen.
Einleitung: Umriss der Aufgabenstellung zur Entwicklung einer regionalen Single-Vermittlungssendung für TV und Internet sowie der methodischen Vorgehensweise.
Kapitel 1: Das Prinzip Single-Vermittlung: Definition des Begriffs der Single-Vermittlung und Einordnung in den Branchenkontext unter Berücksichtigung von Umsatz- und Nutzerstatistiken.
Kapitel 2: Zielgruppe und Mediennutzung: Festlegung der relevanten Zielgruppen und Analyse ihres Verhaltens in Bezug auf Fernsehen und Internet.
Kapitel 3: Persönliche Umfrage: Durchführung und Auswertung einer Befragung zur Ermittlung des Nutzerinteresses und technischer Voraussetzungen.
Kapitel 4: Benchmarking: Analyse bestehender Single-Formate im TV und Internet zur Ableitung von Optimierungsmöglichkeiten für das eigene Konzept.
Kapitel 5: Design: Konzeption des visuellen Erscheinungsbildes (Logo, Farben, Typografie) und inhaltliche Strukturierung für TV und Internet.
Kapitel 6: Technische Umsetzung: Detaillierte Darstellung der Produktionsschritte (Logo, Promotion-Spot, Opener/Trenner/Closer, Fotopräsentation, Web-Plattform).
Kapitel 7: Evaluation: Bewertung des Projekterfolgs durch Kandidaten-Resonanz, Aufwandsanalyse und Zugriffszahlen.
Kapitel 8: Schlussbetrachtung: Zusammenfassendes Fazit über die Marktchancen des Konzepts und Ausblick auf zukünftige Ausbaustufen.
Single-Vermittlungssendung, Sendungs-Design, On-Air-Promotion, Mediennutzung der Gesellschaft, Benchmarking, Online-Dating, TV-Produktion, Zielgruppenanalyse, Web-Plattform, User Generated Content, Medienproduktion, Regionalfernsehen, Konkurrenzanalyse, Bewegtbild, Crossmedialität.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und dem gesamten Entwicklungsprozess einer regionalen Single-Vermittlungssendung, die speziell für den Regionalsender TVA sowie ein begleitendes Internetangebot erstellt wurde.
Die Arbeit gliedert sich in die theoretische Grundlagenermittlung (Marktanalyse), die empirische Zielgruppenforschung (Umfrage), die Wettbewerbsanalyse (Benchmarking) sowie den praktischen Teil der technischen Produktionsumsetzung.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines sendefähigen Formats, das durch die Verbindung von klassischem Fernsehen und moderner Internetnutzung (Crossmedialität) Singles aus der Region erfolgreich vermittelt.
Es werden eine Literaturanalyse zur Marktsituation, eine eigene quantitative Umfrage unter potenziellen Kandidaten sowie eine vergleichende Benchmarking-Analyse von bestehenden Formaten als methodische Basis genutzt.
Der Hauptteil befasst sich umfassend mit dem Designkonzept der Sendung, der technischen Umsetzung der einzelnen Elemente (wie Spots, grafische Animationen und Web-Portal) sowie der anschließenden Evaluation der Performance.
Zentrale Begriffe sind Single-Vermittlungssendung, On-Air-Promotion, Crossmedialität, Benchmarking, User Generated Content und Regionalfernsehen.
Der Autor argumentiert, dass diese Kombination die Vorteile beider Welten – die Glaubwürdigkeit des Fernsehens und die aktive, interessensgesteuerte Nutzung des Internets – optimal verknüpft und so eine größere Reichweite bei der jungen Zielgruppe erzielt.
Im Rahmen der Evaluation stellt der Autor fest, dass die Kandidatenakquise die größte Herausforderung darstellt. Durch gezielte Direktmarketing-Aktionen, bei denen der Autor persönlich in Regensburger Bars und Cafés aktiv wurde, konnte das notwendige Material für die Sendung erfolgreich beschafft werden.
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