Bachelorarbeit, 2021
48 Seiten, Note: 2,3
Diese Arbeit analysiert die Entwicklung und Wandlungen von Corporate Social Responsibility (CSR) in Deutschland, wobei die Industrialisierung als Ausgangspunkt für eine strukturierte Nachzeichnung herangezogen wird. Der Fokus liegt auf der Zeit nach 1945 bis heute. Ziel ist es, die Ursachen für die verschiedenen Phasen der CSR-Entwicklung zu verstehen, insbesondere den Wandel von impliziter zu expliziter CSR. Die Arbeit untersucht kritisch die Auswirkungen des Neoliberalismus und der Finanzialisierung auf die CSR-Debatte und die damit einhergehende Herausbildung von Corporate Social Irresponsibility (CSI).
Die Einleitung führt in das Thema CSR ein und stellt die Forschungsfragen vor. Kapitel 2 definiert den Begriff CSR im Kontext der Arbeit. Kapitel 3 beleuchtet die historische Entwicklung von CSR, wobei zwischen einer impliziten CSR im Kontext der Managerherrschaft und einer expliziten CSR unter der Herrschaft des Rentiers unterschieden wird. Kapitel 4 untersucht die Gründe für den Wandel von CSR, insbesondere den Einfluss des Neoliberalismus und der Finanzialisierung. Kapitel 5 bietet eine kritische Würdigung der Entwicklungen der CSR und diskutiert mögliche Zukunftsperspektiven.
Corporate Social Responsibility (CSR), implizite CSR, explizite CSR, Stakeholder Value Ansatz, Shareholder Value Ansatz, Neoliberalismus, Finanzialisierung, Corporate Social Irresponsibility (CSI), soziale Marktwirtschaft, Deutschland.
Implizite CSR ist in Institutionen und Normen eingebettet (z. B. soziale Marktwirtschaft), während explizite CSR eine bewusste, oft strategische Kommunikation unternehmerischer Verantwortung ist.
Die Wurzeln liegen im 19. Jahrhundert. Nach 1945 gab es eine Blütezeit der impliziten CSR, bevor ab den 1980ern ein Wandel hin zu expliziten Konzepten stattfand.
Der Neoliberalismus förderte den Wandel hin zu freiwilligen Selbstverpflichtungen und dem „Business Case“ für CSR, was oft zu einer Ökonomisierung der Verantwortung führte.
CSI bezeichnet unverantwortliches unternehmerisches Handeln, das trotz (oder wegen) oberflächlicher CSR-Maßnahmen auftritt, oft getrieben durch Finanzialisierung.
Der Fokus auf Aktionärsinteressen zwang Unternehmen dazu, CSR explizit als Wettbewerbsvorteil zu rechtfertigen, anstatt sie als selbstverständlichen Teil des Gemeinwohls zu sehen.
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