Bachelorarbeit, 2021
67 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Inklusion
2.1. Rechtliche Grundlagen
2.1.1. Salamanca-Erklärung
2.1.2. UN- Behindertenrechtskonvention
2.1.3. Nationale Umsetzung in Deutschland
2.2. Inklusionsverständnis
2.3. Leitprinzipien
2.3.1. Partizipation
2.3.2. Empowerment
2.3.3. Selbstbestimmung
2.3.4. Akzeptanz von Heterogenität und Individualität
2.3.5. Barrierefreiheit
2.4. Inklusive außerschulische Bildung
2.5. Messinstrument – Index für Inklusion
2.5.1. Inklusive Kulturen
2.5.2. Inklusive Strukturen
2.5.3. Inklusive Praktiken
3. Nachhaltigkeit
3.1. Nachhaltige Entwicklung
3.2. Bildung für Nachhaltige Entwicklung
3.2.1. Rechtliche Grundlagen
3.2.2. Bildungs- und Kompetenzbegriff
3.2.2.1. Schlüsselkompetenzen
3.2.2.2. Gestaltungskompetenzen
3.2.3. Bestandsaufnahme der Institutionen, Angebote und Materialien
4. Analyse – Überprüfung der Bildung für nachhaltige Entwicklung auf ihre inklusiv-pädagogische Gestaltung anhand der vorhandenen Projekte und Materialien
4.1. Inklusive Kulturen
4.2. Inklusive Strukturen
4.3. Inklusive Praktiken
5. Diskussion der Ergebnisse
6. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Inklusion im außerschulischen Bildungskontext. Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwieweit Institutionen, Angebote und Materialien der BNE im informellen Sektor inklusiv gestaltet sind, wobei insbesondere die Barrierefreiheit und die Berücksichtigung heterogener Lerngruppen im Fokus stehen.
2.3.5. Barrierefreiheit
Die wichtigste Voraussetzung für die uneingeschränkte, gleichberechtigte Teilhabe als selbstbestimmtes Wesen in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen ist die Mobilität und die Barrierefreiheit. Demzufolge ist dieses Inklusionsziel auch in der UN-BRK in Artikel neun und 20 im Sinne einer gleichberechtigten Zugangsmöglichkeit zu Informationen, Beförderungsmitteln und öffentlichen Dienstleistungen verankert (vgl. Stöppler, 2017, S. 130f.). Somit ist das Prinzip der Barrierefreiheit, laut Siller, das Kernstück des Inklusionskonzepts (vgl. Siller, 2015, S. 35).
Barrieren sind strukturelle Hindernisse in gesellschaftlichen Bereiche, die die soziale Teilhabe erschweren, verhindern und folglich abgebaut werden müssen (vgl. Nullmeier, 2015, S. 93f.). Allen gesellschaftlichen Mitgliedern soll der Zugang zu kulturellen und sozialen Systemen ermöglicht werden. Damit dieses Leitprinzip fester Bestandteil einer inklusiven Gesellschaft wird, müssen institutionelle und strukturelle Veränderungen vorgenommen werden (vgl. Schwalb & Theunissen, 2009, S. 19). Der Abbau von Barrieren gilt für alle Beeinträchtigungen aufgrund der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, des Alters, der sozialen Lage, der sexuelle Orientierung sowie vieler anderer Merkmale, welche zur gesellschaftlichen Benachteiligung führen, denn diese Unterschiede sind für den gleichberechtigten Zugang irrelevant (vgl. Siller, 2015, S. 35).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Themen Klimawandel und Inklusion ein und formuliert die Forschungsfrage zur Inklusion in der außerschulischen BNE.
2. Inklusion: Das Kapitel erläutert die rechtlichen Grundlagen, Leitprinzipien sowie das Messinstrument "Index für Inklusion" im Kontext der allgemeinen und außerschulischen Bildung.
3. Nachhaltigkeit: Hier werden die Grundlagen nachhaltiger Entwicklung, das BNE-Konzept sowie die Bedeutung von Kompetenzmodellen für eine zukunftsfähige Bildung analysiert.
4. Analyse – Überprüfung der Bildung für nachhaltige Entwicklung auf ihre inklusiv-pädagogische Gestaltung anhand der vorhandenen Projekte und Materialien: In diesem Kapitel werden ausgewählte außerschulische Projekte anhand der Dimensionen inklusive Kulturen, Strukturen und Praktiken auf ihre Inklusionsqualität untersucht.
5. Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse aus der Analyse werden hier kritisch reflektiert und in den theoretischen Rahmen der Inklusions- und Bildungsdebatte eingeordnet.
6. Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsschritte zur inklusiven BNE.
Inklusion, Nachhaltige Entwicklung, BNE, Außerschulische Bildung, Barrierefreiheit, Teilhabe, Partizipation, Empowerment, Gestaltungskompetenzen, Diversität, Heterogenität, Index für Inklusion, Nachhaltigkeitsziele, Bildungsgerechtigkeit
Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen inklusivem Lernen und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im informellen Bildungssektor.
Das Werk behandelt die rechtlichen und theoretischen Grundlagen von Inklusion und Nachhaltigkeit sowie deren Anwendung in außerschulischen Lernumgebungen.
Die Autorin untersucht, inwieweit Institutionen, Angebote und Materialien der BNE im informellen Bildungssektor inklusiv gestaltet sind.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer Untersuchung von Praxisbeispielen (Projekten, Institutionen, Materialien) im Internet, die anhand des "Index für Inklusion" bewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Inklusion und BNE sowie eine anschließende inhaltliche Analyse verschiedener BNE-Anbieter und deren Inklusionsfaktoren.
Wichtige Begriffe sind Inklusion, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Teilhabe, Barrierefreiheit und Gestaltungskompetenzen.
Die Arbeit stellt fest, dass große Unterschiede bestehen: Während einige Akteure gezielte Barrierefreiheit und Differenzierung im Lernmaterial anbieten, fehlt bei anderen ein expliziter Inklusionsfokus – oft klafft eine Lücke zwischen Leitbild und gelebter Praxis.
Der Index dient als zentrales Messinstrument, um Institutionen in den Bereichen inklusive Kulturen, Strukturen und Praktiken systematisch zu bewerten.
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