Masterarbeit, 2009
98 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Cyberloafing, Cyberslacking – what is meant with it?
2.1 Vorschlag einer Definition
3 Rechtliche Grundlagen der Internetnutzung am Arbeitsplatz in Deutschland
3.1 Datenschutz und Grundrechte
3.2 Entscheidungsoption für Arbeitgeber
3.2.1 Regelung im Arbeitsvertrag
3.2.2 Regelung in einer Betriebsvereinbarung
3.3 Aktuelle Rechtsprechung
3.3.1 Außerordentliche Kündigung bei nicht ausdrücklichem Verbot der privaten Internet-Nutzung
3.3.2 Außerordentliche Kündigung wegen unbefugter Nutzung des Internetzuganges
3.3.3 Kündigung, wenn Dritte an den Arbeitnehmer Dateien per E-Mail gesandt haben
3.3.4 Kündigung bei wiederholter Verbotsmissachtung
3.4 Resümee
4 Stand der Forschung
4.1 Forschungsergebnisse aus Deutschland
4.1.1 Nutzung des Personalcomputers im Beruf – ohne wesentliche Auswirkung auf die Entlohnung
4.1.2 Private Internetnutzung zu Hause
4.1.3 Internetnutzung hängt deutlich vom Einkommen und von der Bildung ab
4.1.4 Internetnutzung am Arbeitsplatz
4.1.5 Nutzung des Internets durch Unternehmen
4.1.6 Internetnutzung und IKT-Kompetenzen
4.1.7 Digitale Spaltung
4.1.8 Spieler, Infosucher, Profishopper
4.2 Forschungsergebnisse aus den USA
4.2.1 Disaffection or expected outcomes: Understanding personal Internet use during work
4.2.2 On Cyberslacking: Workplace Status and Personal Internet Use at Work
5 Methodischer Ansatz
5.1 Hypothesen
5.2 Methode
5.2.1 Kritik an Internetumfragen
5.3 Fragebogen
6 Ergebnisse
6.1 Lebensort
6.2 Persönliche Daten
6.2.1 Alter und Geschlecht
6.2.2 Akademische Ausbildung, Arbeitsverhältnis, Einkommen
6.3 Unternehmensgröße
6.4 Internetnutzung
6.4.1 Berufliche Internetnutzung am Arbeitsplatz
6.4.2 Private Internetnutzung am Arbeitsplatz
6.5 Hypothesenprüfung
6.5.1 H 1
6.5.2 H 2
6.5.3 H 3
6.5.4 H 4
6.6 Zusammenfassung
6.7 Ausblick
7 Weitere Ergebnisse
Diese Arbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen beruflicher und privater Internetnutzung am Arbeitsplatz sowie den Einfluss von Einkommen, Befristungsdauer des Arbeitsverhältnisses und Unternehmensgröße auf dieses Nutzungsverhalten. Ziel ist es zudem, eine fundierte deutsche Definition für das Phänomen "Cyberloafing" zu etablieren.
2.1 Vorschlag einer Definition
Da ich in der Phase der Vorbereitung dieser Arbeit auf keinen definitorischen Erklärungsansatz gestoßen bin, stelle ich nachfolgende Begriffsbestimmung zur Diskussion.
Cyberloafing ist die gelegentliche oder dauerhafte Nutzung der vom Arbeitgeber bereitgestellten Verbindungstechnologien in das World Wide Web zum Zwecke der privat motivierten Informationsbeschaffung, aktiven Nutzung computergestützter Systeme zur Kooperation von Teilnehmern sowie E-Mail-Kommunikation während der Arbeitszeit.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die technologische Entwicklung und die zunehmende Bedeutung des Internets in der Arbeitswelt ein und formuliert das Ziel der Arbeit.
2 Cyberloafing, Cyberslacking – what is meant with it?: Dieses Kapitel beleuchtet die Herkunft des Begriffs "Cyberloafing" und grenzt die damit verbundene, oft als unproduktiv wahrgenommene, private Internetnutzung ein.
3 Rechtliche Grundlagen der Internetnutzung am Arbeitsplatz in Deutschland: Hier werden die datenschutzrechtlichen und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen sowie relevante Gerichtsurteile zur privaten Internetnutzung im Betrieb analysiert.
4 Stand der Forschung: In diesem Kapitel wird ein Überblick über den nationalen und internationalen Forschungsstand zum PC- und Internetnutzungsverhalten von Arbeitnehmern gegeben.
5 Methodischer Ansatz: Dieser Teil beschreibt die Hypothesenbildung sowie das methodische Vorgehen bei der Online-Umfrage, inklusive einer kritischen Auseinandersetzung mit der gewählten Erhebungsmethode.
6 Ergebnisse: Hier werden die aus der Umfrage gewonnenen Daten präsentiert, die demografischen Variablen analysiert und die aufgestellten Hypothesen statistisch geprüft.
7 Weitere Ergebnisse: Dieses Kapitel liefert zusätzliche Erkenntnisse der Befragung hinsichtlich der Einstellungen von Arbeitnehmern zur Überwachung und zum Verbot privater Internetnutzung.
Cyberloafing, Cyberslacking, Internetnutzung, Arbeitsplatz, Datenschutz, Online-Umfrage, Arbeitsrecht, Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung, Produktivität, Information Worker, Digitale Spaltung, Sozialforschung, empirische Untersuchung, Arbeitsbelastung
Die Arbeit untersucht das Phänomen der privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz, auch bekannt als "Cyberloafing", und dessen rechtliche sowie soziale Hintergründe.
Die zentralen Felder sind die arbeitsrechtliche Zulässigkeit der Internetnutzung, das Nutzungsverhalten der Beschäftigten und die Abhängigkeiten von verschiedenen Faktoren wie Einkommen oder Unternehmensgröße.
Das Hauptziel ist die Untersuchung von Zusammenhängen zwischen beruflichem und privatem Internetgebrauch sowie die Erarbeitung einer deutschen Definition des Begriffs "Cyberloafing".
Der Autor führt eine empirische Online-Umfrage durch und wertet diese quantitativ mittels statistischer Software aus, wobei er ergänzend die aktuelle Rechtsprechung analysiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Stands der Forschung sowie eine detaillierte Auswertung der selbst durchgeführten Befragung zur Internetnutzung im Berufsalltag.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Cyberloafing, Internetnutzung, Arbeitsrecht, Datenschutz, Produktivität und empirische Sozialforschung.
Die Ergebnisse zeigen ein kritisches Bewusstsein: Ein Großteil der Befragten lehnt eine weitreichende Überwachung durch den Arbeitgeber ab, während gleichzeitig der Bedarf an klaren betrieblichen Regelungen deutlich wird.
Der Autor plädiert für eine Entstigmatisierung des Phänomens und schlägt vor, die Vorteile, die durch technikaffine "Information Worker" entstehen, konstruktiv in die Unternehmenskultur zu integrieren.
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