Bachelorarbeit, 2017
64 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
2. Wissenschaftliche Fragestellung
2.1. Unterscheidungsmerkmale von normalen und Pop-Up-Restaurants
2.2. Bereits erhobene Studien
2.3. Stehen die Erfolgskriterien im Zusammenhang mit den Erwartungen der Kunden?
3. Methodik
3.1. Die Marketinginstrumente der Gastronomie
3.2. Die Entstehung der Befragungen
4. Ergebnisse der Befragung
4.1. Ergebnisse der Befragung von Besuchern klassischer Restaurants
4.2. Ergebnisse der Befragung von Besuchern der Pop-Up-Restaurants
5. Diskussion
5.1. Analyse der Ergebnisse der Befragung zu klassischen Restaurants
5.2. Analyse der Ergebnisse der Besucher von Pop-Up-Restaurants
5.3. Der Vergleich
5.4. Stellungnahme des „LADEN EIN“
6. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die unterschiedlichen Erwartungen von Kunden an klassische Restaurants im Vergleich zu Pop-Up-Restaurants und analysiert, wie diese Erwartungen die Erfolgsfaktoren in der Gastronomie beeinflussen, um Betreibern eine gezieltere Optimierung ihrer Konzepte zu ermöglichen.
2.1. Unterscheidungsmerkmale von klassischen und Pop-Up-Restaurants
Ein Pop-Up-Restaurant ähnelt einem Pop-Up-Store. Beides sind zeitlich begrenzte, in einer Location befindliche und profitorientierte Konzepte. Wie der Name verrät „poppen“ diese auf und existieren nur für einen kurzen Zeitraum. Während der Pop-Up-Store sich meist auf Gegenstände oder Kleidung fixiert geht es bei einem Pop-Up-Restaurant um die Gastronomie. Dort werden wie in einem klassischen Restaurant Speisen und Getränke serviert. Die Location variiert hier. Ein solches Restaurant kann in privaten Wohnungen, in Fabriken, bestimmten Locations welche sich auf kurzfristige Gastgeber spezialisiert haben (so wie das „LADEN EIN“ in Köln, dazu später mehr), oder auch während Festivals in Food-Trucks existieren. Die Zeitspanne ist nicht festgelegt. Alle Pop-Up-Variationen, die mindestens einen Tag existieren, werden als solche bezeichnet. Sie sind eine Plattform für diejenigen, welche sich neu ausprobieren möchten und so den ersten Schritt in die Selbstständigkeit machen können. Gerade für Newcomer oder für das Ausprobieren neuer Gerichte eignet sich dieses Konzept, um auf sich aufmerksam zu machen oder um vor der Eröffnung eines neuen Restaurants das Konzept zu prüfen.
1. Einleitung: Hinführung zum Thema des Wandels in der Gastronomie und Definition des Forschungsfokus auf das Pop-Up-Restaurant.
2. Wissenschaftliche Fragestellung: Darlegung der Forschungsfrage und Einbettung des Themas durch historische Hintergründe, Statistiken und erste Arbeitsthesen.
3. Methodik: Beschreibung des theoretischen Rahmens anhand des Marketing Mix sowie Vorstellung der Vorgehensweise bei der Befragung und des Fallbeispiels „LADEN EIN“.
4. Ergebnisse der Befragung: Präsentation der erhobenen Daten aus den zwei durchgeführten Befragungen, unterteilt in klassische Besucher und Pop-Up-Gäste.
5. Diskussion: Analytische Auswertung der Umfrageergebnisse, Vergleich beider Besuchergruppen und Einordnung der Beobachtungen durch eine Stellungnahme des Fallbeispiels.
6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Erkenntnisse zu Erwartungskriterien und Empfehlungen für weiterführende Forschungsansätze.
Pop-Up-Restaurant, Gastronomie, Kundenerwartungen, Erfolgskriterien, Marketing Mix, Qualität, Service, Lage, Fallbeispiel LADEN EIN, Befragung, Konsumverhalten, Saisonalität, Regionalität, Risikofreude, Kundenzufriedenheit.
Es geht um die Analyse der Erwartungen von Gästen an Pop-Up-Restaurants im Vergleich zu klassischen Restaurants und deren Auswirkungen auf den unternehmerischen Erfolg.
Zentrale Felder sind die Differenzierung von Gastronomiekonzepten, Marketingstrategien in der Branche sowie die psychologischen Faktoren bei der Restaurantwahl.
Das Ziel ist es, Unterschiede in den Kundenerwartungen aufzuweisen und Gastronomen aufzuzeigen, wie sie Erfolgsfaktoren für ihr jeweiliges Geschäftsmodell effizienter einsetzen können.
Die Autorin verwendet eine quantitative Marktforschung in Form von zwei standardisierten Online-Befragungen, die durch existierende Studien und ein Experten-Interview ergänzt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Marketingparameter, die methodische Erstellung der Fragebögen und die detaillierte Auswertung der Umfragedaten inklusive geschlechterspezifischer Analysen.
Die zentralen Begriffe sind Pop-Up-Konzepte, Kundenerwartung, Erfolgsfaktoren, Marktforschung und gastronomische Marketinginstrumente.
„LADEN EIN“ dient als stationäres Pop-Up-Format in Köln, an dem die Theorie in der Praxis gespiegelt werden kann, da dort wechselnde Gastronomen regelmäßig auf eine feste Infrastruktur zugreifen.
Die Umfrage bestätigt, dass Pop-Up-Besucher grundsätzlich eine höhere Risikofreude, Offenheit für Neues und eine stärkere Neugier aufweisen als Besucher, die ausschließlich klassische Gastronomie wählen.
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