Masterarbeit, 2021
74 Seiten, Note: 1,8
Die Masterarbeit befasst sich mit der Frage nach dem Wert tierischen und menschlichen Lebens im Kontext der Tierethik. Sie untersucht die Ansätze von Peter Singer, Tom Regan und Norbert Hoerster und setzt sie in Beziehung zueinander.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, in der die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit definiert werden. Sie beleuchtet die Kontroverse um die moralische Verpflichtung gegenüber Tieren und die Frage nach dem Wert tierischen und menschlichen Lebens.
Kapitel 2 widmet sich der pathozentrischen Position Peter Singers. Es werden sein Präferenz-Utilitarismus und das Gleichheitsprinzip erläutert, wobei auch der Speziesismus kurz thematisiert wird.
Kapitel 3 behandelt die abolitionistische Tierrechtsposition von Tom Regan. Es werden die Rechte der Tiere und die moralische Theorie Regans erörtert.
Kapitel 4 analysiert den anthropozentrischen Ansatz von Norbert Hoerster. Es werden die Grundfragen der Tierethik, die Würde von Tieren, die altruistische Herangehensweise und das Prinzip der Gleichbehandlung diskutiert.
Kapitel 5 zeigt Hoersters Kritik am Pathozentrismus und Abolitionismus auf. Es werden die Kritikpunkte an den Ansätzen von Peter Singer und Tom Regan dargestellt.
Tierethik, Pathozentrismus, Abolitionismus, Anthropozentrismus, Utilitarismus, Gleichheitsprinzip, Speziesismus, Tierrechte, Würde, Altruismus, Fleischkonsum, Massentierhaltung
Singer vertritt einen pathozentrischen Präferenz-Utilitarismus, Regan eine abolitionistische Tierrechtsposition und Hoerster einen anthropozentrischen Ansatz, der moralische Pflichten primär auf menschliche Interessen stützt.
Singer argumentiert, dass die Interessen (Präferenzen) aller leidensfähigen Wesen gleichermaßen berücksichtigt werden müssen. Er lehnt Speziesismus ab und fordert das Prinzip der Gleichheit.
Regan fordert die vollständige Abschaffung (Abolition) der Nutzung von Tieren als Ressourcen. Er schreibt Tieren inhärente Rechte zu, die unabhängig von ihrem Nutzen für den Menschen bestehen.
Hoerster sieht moralische Verpflichtungen gegenüber Tieren eher aus einer altruistischen Herangehensweise des Menschen heraus begründet, bleibt aber skeptisch gegenüber dem Konzept einer angeborenen Tierwürde.
Speziesismus ist die Diskriminierung von Lebewesen allein aufgrund ihrer Artzugehörigkeit, was insbesondere von Peter Singer scharf kritisiert wird.
Die Arbeit beleuchtet, wie unser Konsumverhalten Tierleid fördert und wie die verschiedenen ethischen Modelle das „Nutzen“ von Tieren in der modernen Gesellschaft bewerten.
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