Masterarbeit, 2023
160 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung, Leitfrage und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Digitalisierung als Megatrend
2.1.1 Begriffsbestimmung und Abgrenzung zur digitalen Transformation
2.1.2 Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Arbeitswelt
2.1.3 Stand der digitalen Transformation in Deutschland
2.2 Generationen im Wandel der Zeit
2.2.1 Babyboomer und Generation X – Prägungen und Merkmale der etablierten Beschäftigten-Generationen
2.2.2 Generation Y – Prägungen und Merkmale der nachrückenden Beschäftigten-Generation
2.2.3 Generation Z – Prägungen und Merkmale der nachrückenden Beschäftigten-Generation
2.2.4 Vergleich der Wertemuster der Generationen Y und Z
2.2.5 Erwartungen der Generationen Y und Z an die Arbeitswelt
2.3 Theoretische Grundelemente der Führung
2.3.1 Definition und Abgrenzung von Führung und (Digital-) Leadership
2.3.2 Klassifikation von (Führungs-)Kompetenzen
2.3.3 Der KODE® KompetenzAtlas und Kompetenzmessung- und Entwicklung nach Heyse und Erpenbeck
2.4 Wandel der Kompetenzanforderungen an Führungskräfte
2.4.1 Erfolgsrelevante Meta- und Querschnittskompetenzen
2.4.2 Erfolgsrelevante Schlüsselkompetenzen
2.5 Zwischenfazit
3 Methodischer Teil
3.1 Forschungsfrage und Hypothesen
3.2 Forschungsmethodik und Forschungsdesign
3.2.1 Teilstrukturierter Interviewleitfaden
3.2.2 Standardisierter Fragebogen
4 Ergebnisse der qualitativen Auswertung
4.1 Aufbereitung des Datenmaterials und Vorgehen zur Datenauswertung
4.2 Beschreibung der Stichprobe
4.3 Darstellung der Ergebnisse einzelner Variablen
4.3.1 Definition von Digital Leadership und digitales Transformationsniveau
4.3.2 Herausforderungen im digitalen Zeitalter
4.3.3 Veränderte Wertemuster der neuen Generationen
5 Ergebnisse der quantitativen Auswertung
5.1 Aufbereitung des Datenmaterials
5.2 Beschreibung der Stichprobe
5.3 Darstellung der Ergebnisse einzelner Variablen
5.3.1 Persönliche Einstellung gegenüber der Digitalisierung
5.3.2 Einschätzung zum Stand der Digitalisierung
5.3.3 Distanz zur Führungskraft
5.3.4 Nachholbedarf im Digital Leadership
6 Zusammenführung des Mixed-Methods-Ansatzes
6.1 Hypothese H1a: Wandel der Kompetenzanforderungen
6.2 Hypothese H1b: Kompetenzanforderungen der neuen Generationen
6.3 Hypothese 2: Kommunikationsfähigkeit als wichtigste Schlüsselkompetenz
6.4 Hypothese 3: Sozial-kommunikative Kompetenz als wichtigstes Kompetenzfeld
6.5 Hypothese 4: Diskrepanzen zwischen Kompetenzanforderungen- und Ausprägungen
7 Diskussion und Einbettung in den bisherigen Forschungsstand
7.1 Interpretation der Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfrage
7.1.1 Zusammenführung und Interpretation der Ergebnisse einzelner Variablen
7.1.2 Interpretation der Ergebnisse entlang der Hypothesen
7.2 Implikationen für die Praxis
7.3 Qualität des eigenen Vorgehens
7.4 Fazit und Ausblick
Das Ziel der Arbeit ist die Definition erfolgreicher Mitarbeiterführung angesichts der digitalen Transformation und des Wertewandels durch den Generationenwechsel, um ein praxisnahes Kompetenzprofil für Führungskräfte abzuleiten.
Digitalisierung als Megatrend
Die Digitalisierung hat längst Einzug in allen Lebensbereichen erhalten und grundlegende Veränderungen herbeigeführt. Nicht umsonst wird sie nach wie vor als zentraler Transformationstreiber verstanden, welche unsere Umwelt zunehmend komplexer und schnelllebiger gestaltet. Diese Entwicklungen beeinflussen nicht nur etablierte Geschäftsmodelle oder das Gesellschafts- und Kundenverhalten. Ferner haben sich durch die geänderten Rahmenbedingungen auch die Erwartungen an die Personalführung verändert. Ein altes chinesisches Sprichwort lautet hierzu passend: „Wenn der Wind der Veränderung bläst, bauen die einen Schutzmauern, die anderen Windmühlen.“ Demnach gilt es, die Digitalisierung als einen erfolgsversprechenden Parameter zu verstehen, bestehende Führungsansätze grundlegend zu überdenken und den Gegebenheiten anzupassen.
1 Einleitung: Vermittlung des Überblicks über die Relevanz des Themas der Mitarbeiterführung in Zeiten der Digitalisierung und Vorstellung der Forschungsfrage.
2 Theoretische Grundlagen: Definitorische Abgrenzung der Digitalisierung, Analyse des Werte- und Generationenwandels sowie Grundlagen der Führungskompetenzen nach Heyse und Erpenbeck.
3 Methodischer Teil: Beschreibung des explorativen Mixed-Methods-Forschungsdesigns unter Einbeziehung von Experteninterviews und Online-Fragebögen.
4 Ergebnisse der qualitativen Auswertung: Detaildarstellung der Interviews mit Führungskräften hinsichtlich ihrer Sicht auf Digital Leadership und neue Generationen.
5 Ergebnisse der quantitativen Auswertung: Statistische Analyse der Online-Umfrage, die Einstellungen gegenüber Digitalisierung und Führungskräften quantifiziert.
6 Zusammenführung des Mixed-Methods-Ansatzes: Synthese der qualitativen und quantitativen Daten zur Überprüfung der eingangs aufgestellten Hypothesen.
7 Diskussion und Einbettung in den bisherigen Forschungsstand: Interpretation der Ergebnisse, Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Praxis sowie kritische Reflexion des Vorgehens.
Digitalisierung, Führung, Generation Y, Generation Z, Kompetenzprofil, Mixed-Methods-Studie, Personalführung, Schlüsselkompetenzen, digitaler Wertewandel, Arbeitswelt, KODE, Führungskompetenzen, Transformation
Die Arbeit untersucht die notwendigen Kompetenzanforderungen an Führungskräfte unter Berücksichtigung der voranschreitenden Digitalisierung und des veränderten Wertekodex der Generationen Y und Z.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Digitalisierung als Megatrend, den Generationenübergang in der Arbeitswelt sowie die theoretische Fundierung und Entwicklung von Führungskompetenzprofilen.
Wie lässt sich erfolgreiche Mitarbeiterführung angesichts der voranschreitenden digitalen Transformation und des Wertewandels infolge des Generationenwechsels hinsichtlich der Kompetenzanforderungen an Führungskräfte definieren?
Es wird ein Mixed-Methods-Ansatz genutzt, der aus qualitativen Experteninterviews zur Sondierung und einem nachgeschalteten, standardisierten quantitativen Online-Fragebogen besteht.
Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen, vergleicht Generationen, stellt das KODE®-Kompetenzmodell vor und evaluiert empirisch die Diskrepanz zwischen geforderten und vorhandenen Kompetenzen.
Die Kernbegriffe sind Digital Leadership, Generation Y, Generation Z, Kompetenzanforderungsprofil, Sozial-kommunikative Kompetenz und Personale Kompetenz.
Während Babyboomer stark durch extrinsische Faktoren wie Stabilität und materiellen Wohlstand motiviert wurden, legen die Generationen Y und Z großen Wert auf Sinnstiftung, Work-Life-Balance, Mitsprache und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten.
Das Ergebnis der Arbeit zeigt, dass die Bedeutung der rein fachlichen Kompetenzen abnimmt, während sozial-kommunikative Fähigkeiten wie Empathie, Kommunikation und Beziehungsaufbau als zentral für einen langfristigen Erfolg in modernen Arbeitsumgebungen identifiziert wurden.
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