Masterarbeit, 2022
72 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung/Methodik
1.3 Motivation und Nutzen der Masterarbeit
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Nachhaltigkeit im betrieblichen Kontext
2.1 Wissenswertes zur Nachhaltigkeit
2.2 Drei Eckpfeiler unternehmerischer Nachhaltigkeit
2.2.1 Der ökologische Eckpfeiler
2.2.2 Der ökonomische Eckpfeiler
2.2.3 Der soziale Eckpfeiler
2.3 Erfüllungsgrad der Nachhaltigkeit
2.3.1 Öko-Effizienz
2.3.2 Sozio-Effizienz
2.3.3 Suffizienz
2.3.4 Öko- und Sozial-Effektivität
2.4 Systematische Planung von Wettbewerbsstrategien
2.4.1 Wettbewerbsstrategie „sicher“
2.4.2 Wettbewerbsstrategie „glaubwürdig“
2.4.3 Wettbewerbsstrategie „effizient“
2.4.4 Wettbewerbsstrategie „innovativ“
2.4.5 Wettbewerbsstrategie „transformativ“
3 Von der Balanced Scorecard zur Sustainability Balanced Scorecard
3.1 Wissenswertes zur Balanced Scorecard
3.2 Die Vier Perspektiven der Balanced Scorecard
3.2.1 Die Kundenperspektive in der Balanced Scorecard
3.2.2 Die Finanzperspektive in der Balanced Scorecard
3.2.3 Die Prozessperspektive in der Balanced Scorecard
3.2.4 Die Lern- und Entwicklungsperspektive in der Balanced Scorecard
3.3 Die Balanced Scorecard als sinnvolles Tool für die Nachhaltigkeit
3.3.1 Nachhaltigkeit in den vier Perspektiven
3.3.2 Die Nicht-Markt Perspektive
3.3.3 Mögliche Umwelt- und/oder Sozial-Scorecard
3.4 Grundsätzliches zur Implementierung der SBSC
3.5 Erfolgreiche Erstellung einer SBSC
3.6 Auswahl einer strategischen Geschäftseinheit
3.7 Ermittlung der Umwelt- und Sozialexponiertheit
3.8 Bestimmung der strategischen Relevanz von Umwelt- / Sozialaspekten
4 Gestaltung einer SBSC für ein KMU
4.1 Wissenswertes zu KMUs
4.2 Der PDCA-Zyklus
4.3 Vorstellung des Unternehmens
4.4 Kick Off Veranstaltung
4.4.1 Voraussetzungen prüfen
4.4.2 Strategische Stoßrichtung
4.4.3 Eingliederung in die Strategieentwicklung
4.4.4 Organisation festlegen
4.4.5 Ablauf gestalten
4.4.6 Information und Kommunikation sicherstellen
4.4.7 Strategische Ziele ermitteln und ableiten sowie mit der Strategie (Ursache- / Wirkungs-Beziehung) verknüpfen
4.4.8 Ermittlung von Kennzahlen, Maßnahmen sowie der Öko- und Sozialexponiertheit
4.4.9 SBSC implementieren sowie auf die nachgelagerten Hierarchieebenen runterbrechen
4.4.10 Ableitung der SBSC mit relevanten Umwelt- und Sozialaspekten
4.4.11 Darstellung der SBSC als Strategy Map
4.4.12 Einbindung der SBSC in das bestehende Managementsystem sowie in das Berichtswesen, inklusive einer kontinuierlichen Überwachung
5 Abschlussreflexion und Ausblick
Die Arbeit untersucht, ob die Sustainability Balanced Scorecard (SBSC) ein praktikables Instrument für die nachhaltige Steuerung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist und entwickelt einen methodischen Rahmen für deren Implementierung.
1.1 Problemstellung
Betrachtet man den Begriff „Nachhaltigkeit“, so ist dies keine Kreation der Neuzeit, sondern ein altbewährter Begriff, der unbewusst seine Ursprünge im 18. Jahrhundert in der Forstwirtschaft gefunden hat. Durch den globalen Klimawandel rückte das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus der Gesellschaft und somit ebenfalls in den der Unternehmen. Durch diesen Fokus wurde in erster Instanz versucht, durch Umweltmanagementsysteme die Frage der „Nachhaltigkeit“ zu beantworten. Die Komplexität dieser Problematik lässt jedoch keinen Spielraum für Nachlässigkeit. Themen wie demografischer Wandel, die Flüchtlingskriese oder die Bevölkerungsexplosion erfordern konkretes Handeln. Doch gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen scheint es eine gewisse Abwehrhaltung gegen dieses abstrakte und schwer greifbare Thema zu geben. Dieses Denken muss zwingend geändert werden, denn die Betriebe können hieraus deutliche Wettbewerbsvorteile entwickeln, die es zu nutzen gilt. Spätestens dann, wenn Anforderungen gesetzlich verpflichtend werden, spielt das in die Karten der vorher geleisteten Arbeit.
1 Einleitung: Beleuchtet die Relevanz von Nachhaltigkeit für Unternehmen und stellt die Forschungsfrage zur Praktikabilität der SBSC in KMU.
2 Nachhaltigkeit im betrieblichen Kontext: Definiert die ökologischen, ökonomischen und sozialen Säulen der Nachhaltigkeit und klassifiziert Nachhaltigkeitsstrategien.
3 Von der Balanced Scorecard zur Sustainability Balanced Scorecard: Erläutert die theoretischen Grundlagen der BSC und deren Erweiterung um Nachhaltigkeitsaspekte zur SBSC.
4 Gestaltung einer SBSC für ein KMU: Beschreibt anhand einer Fallstudie der Forward GmbH den konkreten Implementierungsprozess mittels PDCA-Zyklus.
5 Abschlussreflexion und Ausblick: Führt eine zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse durch und diskutiert die Eignung der SBSC als Steuerungsinstrument für KMU.
Sustainability Balanced Scorecard, SBSC, KMU, Nachhaltigkeit, Unternehmensführung, Strategie, PDCA-Zyklus, Umweltmanagement, Sozialmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeitsstrategie, Stakeholder, Kennzahlen, Controlling, Prozessoptimierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Nachhaltigkeit in die Unternehmenssteuerung durch eine Sustainability Balanced Scorecard (SBSC), speziell angepasst auf die Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen.
Die zentralen Themen sind Nachhaltigkeitsmanagement, Balanced Scorecard (BSC), wettbewerbsstrategische Planung, Prozesssteuerung via PDCA-Zyklus und CSR-Integration.
Das Ziel ist die Erstellung eines methodischen Rahmens für KMU. Die Forschungsfrage lautet: Wie lässt sich unter Einbeziehung aller relevanten Aspekte der Entwicklungsprozess der Sustainability Balanced Scorecard in einem KMU abbilden?
Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Themenfelder sowie eine praktische Fallstudienanalyse, bei der die SBSC-Entwicklung bei der Forward GmbH mittels des PDCA-Zyklus durchexerziert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Nachhaltigkeitsansätze, die Konzeption der SBSC, die methodische Implementierungsplanung unter Nutzung des PDCA-Zyklus sowie die konkrete Fallstudie zur Einführung bei einem mittelständischen Dienstleister.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie SBSC, KMU, Nachhaltigkeit, strategische Unternehmensführung und PDCA-Zyklus charakterisiert.
Die Arbeit weist darauf hin, dass KMU von der Strukturierung durch das Controlling profitieren und die Erweiterung der BSC eine ganzheitliche Steuerung ermöglicht, die über rein finanzielle Kennzahlen hinausgeht.
Der PDCA-Zyklus dient als systematisches Instrument zur iterativen Planung, Umsetzung, Kontrolle und Optimierung des Implementierungsprojekts innerhalb der Forward GmbH.
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