Bachelorarbeit, 2023
135 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit und Forschungsfragen
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Social Media Werbung
2.1 Social Media als Bestandteil des Marketing-Mix
2.1.1 Social Media Marketing als Disziplin des Online Marketings
2.1.2 Weltweite Social Media Nutzung
2.1.3 Social Media Nutzung junger Frauen
2.2 Werbung als Teilbereich des Marketings
2.2.1 Begriffserklärung zu Social Media Werbung
2.2.2 Paid, Earned, Shared & Owned Content
2.3 Zusammenspiel von Werbekonsum und Identifikation
2.4 Werbung und das gesellschaftliche Selbstverständnis
2.4.1 Gender-Marketing
2.4.2 Femvertising
2.4.3 Diversity in der Werbung
3 Geschlechter-Stereotypisierungen der Frau in der Werbung
3.1 Stereotyp und Geschlechter-Stereotype
3.2 Geschlechterdarstellung der Frau in der Werbung
3.2.1 Goffmanns Kriterien
3.2.2 Sexismus in der Werbung
4 Empirische Untersuchung
4.1 Auswahl des methodischen Vorgehens
4.2 Auswahl der Befragten
4.3 Durchführung der Untersuchung
4.4 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
4.5 Beschränkungen der Untersuchung
4.6 Ergebnisse und Interpretation
4.6.1 Erstellung der Kategorien
4.6.2 Kodierleitfaden
4.6.3 Auswertung
5 Handlungsempfehlungen für Unternehmen
6 Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht, wie Unternehmen moderne Identifikationsmöglichkeiten für junge Frauen (zwischen 21 und 31 Jahren) in ihrer Social-Media-Werbung schaffen können, um stereotype Darstellungen zu vermeiden und die Markenbindung zu stärken.
3.2 Geschlechterdarstellung der Frau in der Werbung
Die Frau in der Werbung wird häufig einseitig dargestellt und entspricht nicht der sozialen Realität. Frauen werden durch ihre Gesichtsausdrücke, die Kleidung, die sie tragen oder die Posen, die sie zeigen überwiegend als sexuelle und gefügige Wesen oder in stereotypen weiblichen Rollen dargestellt, beispielsweise als Hausfrau oder sexuelle Gefährtin (Collins, 2011, Seite 290). Guo (2022) ergänzt die Erkenntnisse zur Illustration der Frau in der Werbung, indem er feststellt, dass Frauen in der Werbung oft auffällig lachen oder Kleider tragen, um dem weiblichen Schönheitsideal zu entsprechen (Seite 2). Kang (1997) beschreibt die Rolle der Frau in der Werbung darüber hinaus als sexy und verführerisch (Seite 982). Im Vergleich dazu, werden die Eigenschaften des Mannes als stark, selbstbewusst und der Frau überlegen reproduziert (Guo, 2022, Seite 2).
Aus Studien, die sich damit beschäftigen, wie Frauen in der Werbung dargestellt werden, lässt sich zudem ableiten, dass Frauen in den Medien tatsächlich deutlich unterrepräsentiert sind (Collins, 2011, Seite 290); (MaLisa Stiftung, 2019, Seite 2). Ein schon in Kapitel 2.4 aufgebrachtes Beispiel hierfür ist die MaLisa Stiftung, die Studien zur „Weiblichen Selbstinszenierung in den neuen Medien“ unterstützte (MaLisa Stiftung, 2019, Seite 1). Darüber hinaus ist festzustellen, dass Online-Plattformen, wie Instagram oder YouTube, die Möglichkeit bieten, uns selbst, so wie wir sind, darzustellen und dennoch basiert die Darstellung der Frau in diesen Online-Medien auf scheinbar überholten Vorurteilen (MaLisa Stiftung, 2019, Seite 2).
1 Einführung: Dieses Kapitel erläutert das Forschungsproblem, die Relevanz der Thematik sowie die Zielsetzung und den Aufbau der Bachelorarbeit.
2 Social Media Werbung: Hier wird Social Media Werbung in den Marketing-Mix eingeordnet, Medientypen (PESO-Modell) werden erklärt und die gesellschaftliche Wirkung von Werbekonsum diskutiert.
3 Geschlechter-Stereotypisierungen der Frau in der Werbung: Das Kapitel befasst sich mit theoretischen Grundlagen zu Stereotypen und analysiert die Darstellung von Frauen anhand von Kriterien wie Goffmanns Typologien oder Sexismus.
4 Empirische Untersuchung: Dieser Teil beschreibt die qualitative Forschung mittels einer Fokusgruppe, die methodische Vorgehensweise, die Analyse nach Mayring sowie die Ergebnisse und Interpretation.
5 Handlungsempfehlungen für Unternehmen: Basierend auf den Forschungsergebnissen werden konkrete Maßnahmen formuliert, um modernen Anforderungen an Weiblichkeit und Diversität gerecht zu werden.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Forschungspotenziale.
Social Media Werbung, Gender-Marketing, Femvertising, Diversity-Marketing, Geschlechterstereotypisierung, Identifikation, Qualitative Inhaltsanalyse, Frauenbilder, Selbstwahrnehmung, Marketing-Mix, Markenimage, Empowerment, Repräsentation.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen in sozialen Medien Werbung gestalten können, die jungen Frauen moderne Identifikationsmöglichkeiten bietet, statt auf alte Rollenklischees zurückzugreifen.
Die Schwerpunkte liegen auf Social-Media-Marketing, geschlechtsspezifischen Stereotypen in der Werbung, dem Einfluss dieser Bilder auf das Selbstbild von Frauen und modernen Marketingansätzen wie Femvertising.
Ziel ist es herauszufinden, welche Eigenschaften junge Frauen in der Werbung erwarten, welche Faktoren die Identifikation mit Werbeinhalten stören und welche konkreten Handlungsempfehlungen daraus für Unternehmen resultieren.
Die Arbeit nutzt Literaturrecherche sowie eine qualitative empirische Untersuchung in Form einer Fokusgruppe mit zehn jungen Frauen, ausgewertet durch eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring.
Der Hauptteil analysiert theoretische Rahmenbedingungen, die Darstellung von Frauen anhand soziologischer Kriterien (Goffmann), die empirischen Daten aus der Fokusgruppe sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen für Unternehmen.
Zentrale Begriffe sind Geschlechter-Stereotypisierung, Femvertising, Diversity, Identifikation, sowie Social-Media-Marketing.
Da es sich um eine explorative Fragestellung handelt, bei der subjektive Eindrücke und Bedürfnisse von Frauen im Mittelpunkt stehen, ermöglicht die Fokusgruppe tiefe qualitative Einblicke, die standardisierte Umfragen nicht leisten könnten.
Die Frauen betrachten Diversität als essenziell für eine authentische Kommunikation; Inklusion verschiedener Lebensrealitäten, Körperbilder und Ethnien erhöht die Glaubwürdigkeit und Relevanz der Marken.
Die Probandinnen empfinden sexualisierte Darstellungen meist als unpassend, manipulativ und wenig relevant für den Produktnutzen; sie lehnen diese als "männlichen Blick" ab, der nicht ihrer eigenen Identität entspricht.
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