Bachelorarbeit, 2009
62 Seiten, Note: Sehr gut
1 EINLEITUNG UND MOTIVATION
1.1 AUFBAU UND STRUKTUR
2 KOMPARATIVER KONKURRENZVORTEIL UND INNOVATION
2.1 BEGRIFFSABGRENZUNGEN
2.2 INNOVATIONEN UND IHRE BEDEUTUNG FÜR DEN UNTERNEHMENSERFOLG
2.3 ZUSAMMENFASSUNG
3 INNOVATION INTERMEDIARIES
3.1 BEGRIFFSABGRENZUNG UND DEFINITION
3.2 ARTEN VON INNOVATION INTERMEDIARIES UND AUSGEWÄHLTE BEISPIELE
3.3 ZUSAMMENFASSUNG
4 INTERAKTIVES INNOVATIONSMANAGEMENT IN NETZWERKEN
4.1 DER WANDEL IM INNOVATIONSPROZESS
4.2 GRUNDLAGEN DES INTERAKTIVEN INNOVATIONSMANAGEMENTS
4.3 INNOVATION INTERMEDIARIES IM INTERAKTIVEN INNOVATIONSMANAGEMENT
4.4 DER PROZESS DES INTERAKTIVEN INNOVATIONSMANAGEMENTS
4.4.1 PROZESSÜBERBLICK
4.4.2 PROZESSDARSTELLUNG
4.4.3 AUFGABEN DER INNOVATION INTERMEDIARIES
4.5 ZUSAMMENFASSUNG
5 SOCIAL WEB IM INTERAKTIVEN INNOVATIONSMANAGEMENT
5.1 SICHERUNG LANGFRISTIGEN ERFOLGS DURCH KOLLABORATION UND ÖFFNUNG
5.2 SOCIAL WEB UND DIE BEDEUTUNG IM INNOVATIONSPROZESS
5.3 DURCH DAS SOCIAL WEB UNTERSTÜTZBARE AUFGABEN DES INTERAKTIVEN INNOVATIONSMANAGEMENTS
5.3.1 DIE UNTERNEHMEN COREMEDIA AG UND COACTIVE DIGITAL
5.3.2 UNTERNEHMEN BELL CANADA
5.3.3 UNTERNEHMEN THALIA ÖSTERREICH
5.3.4 UNTERNEHMEN VODAFONE
5.3.5 SCHLUSSFOLGERUNGEN FÜR DAS INTERAKTIVE INNOVATIONSMANAGEMENT
5.4 ZUSAMMENFASSUNG
6 FAZIT UND AUSBLICK
7 LITERATURVERZEICHNIS
Diese Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch einen optimierten, interaktiven Innovationsprozess in Netzwerken komparative Konkurrenzvorteile erzielen können. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob die Kombination aus "Innovation Intermediaries" und Werkzeugen des "Social Web" geeignet ist, Innovationsprozesse effizienter und effektiver zu gestalten.
4.2 Grundlagen des interaktiven Innovationsmanagements
Das interaktive Innovationsmanagement beruht auf der Netzwerkorganisation, einer Organisationform, die versucht, die Vorteile der hierarchischen Organisation und des Marktes zu kombinieren, in der unterschiedliche Organisationen nur lose miteinander verbunden sind, um gemeinsam Wertschöpfung zu erzielen. Überdies bieten sich über die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologien Szenarien der Kollaboration, die gegen die reine interne Abwicklung der Wertschöpfung sprechen. Vielmehr ermöglichen sie eine intensivere Zusammenarbeit und erleichtern die Informationssuche ohne den gleichzeitigen Nachteil steigender Transaktions- oder Interaktionskosten.
Interaktive Wertschöpfung ist eine bewusste, arbeitsteilige Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Marktteilnehmern, die sich grundsätzlich als Unterstützung etablierter Instrumente aller Unternehmensaufgaben, so auch dem Innovationsmanagement, versteht, ohne diese bewährten Konzepte gänzlich ersetzen zu wollen.
Grundlage interaktiver Wertschöpfung im Sinne einer gemeinsamen Problemlösung und eines sozialen Austausches ist die freiwillige Interaktion zwischen unterschiedlichen Marktteilnehmern, wobei materielle und immaterielle Ressourcen ausgetauscht werden und Kundenanforderungen und -wünsche integriert werden. Im Bezug auf den Innovationsprozess spricht man in diesem Zusammenhang, wie im einleitenden Kapitel erläutert von Open Innovation.
Noch weit deutlicher meint Chesbrough, dass Open Innovation bedeute, nicht nur externe Ideen und Technologien ins eigene Unternehmen zu transferieren, um sie dort zu nutzen. Es ginge vor allem auch darum, eigene, nicht im Unternehmen verwertbare oder brachliegende Ideen anderen Unternehmen zur Verfügung zu stellen, um daraus auch selber Wert zu generieren.
1 EINLEITUNG UND MOTIVATION: Das Kapitel führt in die Herausforderungen der modernen Innovationswelt ein und stellt die zentrale Forschungsfrage zur Rolle von Social Web und Innovation Intermediaries.
2 KOMPARATIVER KONKURRENZVORTEIL UND INNOVATION: Hier werden grundlegende Begriffe definiert und die entscheidende Bedeutung von Innovationen für den wirtschaftlichen Unternehmenserfolg dargelegt.
3 INNOVATION INTERMEDIARIES: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der Innovation Intermediaries als externe Akteure, die Unternehmen beim Zugang zu globalen Innovationsmärkten unterstützen.
4 INTERAKTIVES INNOVATIONSMANAGEMENT IN NETZWERKEN: Das Kapitel beschreibt den Paradigmenwechsel hin zu offenen Innovationsnetzwerken und das zugehörige Prozessmodell.
5 SOCIAL WEB IM INTERAKTIVEN INNOVATIONSMANAGEMENT: Hier wird untersucht, wie Social Web Werkzeuge spezifische Aufgaben im Innovationsprozess unterstützen können, gestützt durch praktische Fallbeispiele.
6 FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen und zeigt auf, dass ein einzigartiger, durch moderne Werkzeuge optimierter Innovationsprozess einen Wettbewerbsvorteil darstellen kann.
7 LITERATURVERZEICHNIS: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Literatur.
Innovationsmanagement, Social Web, Open Innovation, Innovation Intermediaries, komparativer Konkurrenzvorteil, Wertschöpfung, Wissensmanagement, Netzwerkorganisation, Kollaboration, Unternehmensöffnung, Prozessoptimierung, Ideengenerierung, Enterprise 2.0
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen ihre Innovationsprozesse durch die Integration von externen Partnern (Innovation Intermediaries) und sozialen Internettechnologien (Social Web) verbessern können, um nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Die zentralen Themen sind Innovationsmanagement, Open Innovation, Netzwerkbildung, moderne Wissensverwaltung und der kulturelle Wandel innerhalb von Organisationen (Enterprise 2.0).
Das Ziel ist zu klären, ob komparative Konkurrenzvorteile erlangt werden können, indem der Prozess des interaktiven Innovationsmanagements in Netzwerken mit Hilfe von Innovation Intermediaries und Social Web Werkzeugen unterstützt wird.
Die Arbeit basiert primär auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von praxisnahen Fallbeispielen, um daraus ein optimiertes Prozessmodell für das Innovationsmanagement abzuleiten.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Abgrenzung von Innovationsbegriffen, der Definition von Innovation Intermediaries, der Beschreibung des interaktiven Innovationsprozesses sowie der konkreten Anwendung von Web 2.0 Werkzeugen in verschiedenen Fallstudien.
Die wichtigsten Schlagworte sind Innovationsmanagement, Open Innovation, Social Web, Wissensmanagement und komparativer Konkurrenzvorteil.
Sie agieren als Vermittler zwischen Lösungsanbietern und Unternehmen, helfen bei der Ideengenerierung, übernehmen die Rechtssicherheit beim Eigentumsübergang und ermöglichen den Zugriff auf ein breites, diverses Expertenwissen.
Das Social Web ermöglicht eine bessere interne Kommunikation, den Aufbau einer lernenden Organisation und unterstützt den Informationsfluss, was insgesamt die Innovationskraft und die Reaktionsgeschwindigkeit auf Marktveränderungen erhöht.
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