Masterarbeit, 2023
122 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
2 Stress
2.1 Begriffsklärung und historischer Abriss
2.2 Zwei Dimensionen von Stress: Stressoren & Stressreaktion
2.2.1 Stressoren
2.2.2 Stressreaktionen bzw. Auswirkungen von Stress
2.3 Subjektives Stressempfinden
2.3.1 Eustress
2.3.2 Distress
2.4 Stressmodelle
2.4.1 Biologisches Stressmodell von Hans Selye
2.4.2 Soziologisches Stressmodell von Leonard I. Pearlin
2.4.3 Psychologisches Stressmodell von Richard S. Lazarus
2.5 Stress im Lehrberuf
2.5.1 Stressoren im Lehrberuf
3 Coping und Stressbewältigung
3.1 Definition
3.2 Coping-Stile & Copingstrategien
3.2.1 Problemorientiertes Coping
3.2.2 Emotionsorientiertes Coping
3.2.3 Bewertungsorientiertes Coping
3.3 Alters- und Geschlechtsunterschiede bei der Stressbewältigung
3.4 Stressbewältigung im Lehrberuf
4 Ausbildungslehrpersonen im Rahmen der Pädagogisch-Praktischen Studien
4.1 Klärung des Begriffs Mentoring
4.2 Mentoring in der österreichischen Lehramtsausbildung
4.3 Motive zur Übernahme einer Ausbildungsfunktion
4.4 Die Rolle von Ausbildungslehrpersonen und deren Aufgaben
4.5 Ambivalenz des Mentorings zwischen Be- und Entlastung
5 Empirischer Teil
5.1 Zielsetzung
5.2 Forschungsfragen und Hypothesen
5.3 Untersuchungsdesign
5.3.1 Forschungsmethode
5.3.2 Erhebungsinstrument
5.3.3 Beschreibung der Stichprobe
5.3.4 Analysemethoden
5.4 Ergebnisse
5.4.1 Hypothesenprüfung
5.4.2 Deskriptive Ergebnisse
5.5 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse
6 Fazit
7 Limitationen und Forschungsausblick
Die vorliegende Masterarbeit zielt darauf ab, das subjektive Stresserleben von Ausbildungslehrpersonen der Sekundarstufe I und II im Entwicklungsverbund Süd-Ost zu erfassen und die Faktoren zu identifizieren, die zur Stressbelastung im Mentoringprozess beitragen. Zudem sollen die Motivgrundlagen für die Übernahme einer Ausbildungsfunktion sowie die bevorzugten Copingstrategien zur Stressreduktion analysiert werden, um langfristig Möglichkeiten zur Verbesserung des Wohlbefindens dieser Mentoren sowie der Qualität der schulpraktischen Lehramtsausbildung abzuleiten.
2.2.1 Stressoren
Nach Greif (1991) ist es im wissenschaftlichen Sprachgebrauch wichtig, den Begriff Stress klar vom Begriff Stressor abzugrenzen. Nach ihm sind Stressoren „hypothetische Faktoren, die mit großer Wahrscheinlichkeit zu „Streß(empfindung)“ führen [...] [und] in ihrer Intensität und Dauer variieren [können]“ (S. 13). Wie Schaper (2019, S. 575) ergänzt, können diese zudem unterschiedlichster Art sein und Faktoren innerhalb als auch außerhalb einer Person darstellen. Stressoren haben ihren Ursprung demnach in unterschiedlichen Quellen und können folglich nach einigen Autoren (McGrath, 1983; Richter & Hacker, 2014; Sonnentag & Frese, 2003) dahingehend differenziert werden.
Stressquellen sind dabei in allen Lebensbereichen wie der Familie oder der Arbeitswelt zu finden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die subjektive Empfindung eines Stressors ausschlaggebend dafür ist, wie belastend (Kapitel 2.3) dieser empfunden wird (Buchenau, 2014, S. 57). Im folgenden Abschnitt wird eine Differenzierung der verschiedenen Arten von Stressoren vorgenommen. Der Fokus wird dabei auf die unterschiedlichen Arten von Stressoren in der Arbeitswelt gelegt.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Belastung im Lehrberuf ein und erläutert die Bedeutung der Mentoringtätigkeit sowie die Forschungsfrage der Masterarbeit.
2 Stress: Dieses Kapitel definiert den Begriff Stress, stellt Dimensionen wie Stressoren und Stressreaktionen dar und erläutert relevante Stressmodelle im Kontext des Lehrberufs.
3 Coping und Stressbewältigung: Es wird das Konzept des Copings definiert, verschiedene Strategien zur Stressbewältigung vorgestellt und deren Anwendung im schulischen Umfeld diskutiert.
4 Ausbildungslehrpersonen im Rahmen der Pädagogisch-Praktischen Studien: Dieses Kapitel fokussiert auf die Rolle und Aufgaben von Ausbildungslehrpersonen sowie die Voraussetzungen, Motive und Ambivalenzen ihrer Tätigkeit im Mentoring.
5 Empirischer Teil: Hier wird das Untersuchungsdesign der quantitativen Online-Befragung beschrieben und die Ergebnisse zur Hypothesenprüfung und deskriptiven Analyse detailliert aufgearbeitet.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse über die Stressbelastung und die Copingmechanismen der untersuchten Ausbildungslehrpersonen zusammen.
7 Limitationen und Forschungsausblick: Dieser Abschnitt reflektiert die Einschränkungen der Studie und skizziert Möglichkeiten für zukünftige Forschungsansätze.
Mentoring, Ausbildungslehrperson, Stress, Belastung, Coping, Stressbewältigung, Lehrerbildung, Schulpraktikum, pädagogisch-praktische Studien, Selbsteffektivität, Arbeitszufriedenheit, Stressmodell, Entwicklungsverbund Süd-Ost, Motivgrundlage.
Die Arbeit untersucht das subjektive Stressempfinden von Ausbildungslehrpersonen in Kärnten und der Steiermark, die im Rahmen der Pädagogisch-Praktischen Studien als Mentoren für Lehramtsstudierende fungieren.
Zentral sind der Stressbegriff im Arbeitskontext, Strategien der Stressbewältigung (Coping), die Rolle von Mentoren in der österreichischen Lehramtsausbildung sowie die Motive für diese zusätzliche Ausbildungsfunktion.
Das primäre Ziel ist es, zu ermitteln, inwieweit sich bei Ausbildungslehrpersonen im Entwicklungsverbund Süd-Ost ein subjektives Stresserleben abbilden lässt und welche Faktoren dieses beeinflussen.
Es wurde eine quantitative Methode in Form einer Online-Befragung eingesetzt, um Daten von 143 Mentorinnen und Mentoren zu erheben und statistisch auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Stressmodellen und Copingstrategien sowie die detaillierte Darstellung des empirischen Teils inklusive Untersuchungsdesign, Ergebnissen und deren Diskussion.
Zu den prägenden Begriffen gehören Mentoring, Stress, Stressbewältigung, Ausbildungslehrperson, Lehrerbildung und Schulpraktikum.
Ja, die Auswertung zeigte, dass Ausbildungslehrpersonen an Mittelschulen ein höheres Stresserleben aufweisen als Lehrkräfte an berufsbildenden höheren Schulen.
Nein, die statistische Überprüfung der vierten Hypothese ergab keinen signifikanten Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Ausbildungslehrpersonen im Stresserleben.
Am häufigsten werden problemorientierte Strategien wie der kollegiale Austausch und die gezielte Problemlösung genannt, um Stress im Mentoringprozess zu bewältigen.
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