Bachelorarbeit, 2022
53 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen der neuen europäischen Verordnung auf den synthetischen Verbriefungsmarkt. Ziel ist es, die Frage zu beantworten, ob die Aufnahme synthetischer Verbriefungen in das STS-Rahmenwerk zu riskant ist.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext der Studie und die Forschungsfrage erläutert. Das zweite Kapitel definiert und klassifiziert den Verbriefungsmarkt, beleuchtet seinen Umfang und seine Entwicklung, sowie die Unterschiede zwischen True-Sale- und synthetischen Verbriefungen.
Kapitel drei befasst sich mit den Risiken von Verbriefungen, insbesondere im Hinblick auf Kreditrisiken, rechtliche Risiken, strukturelle Risiken und die Verbindung zur globalen Finanzkrise.
Das vierte Kapitel analysiert die Regulierung des europäischen Verbriefungsmarktes, während Kapitel fünf eine kritische Würdigung des STS-Rahmens vornimmt und die Auswirkungen der Verordnung auf den synthetischen Verbriefungsmarkt erörtert.
Synthetische Verbriefungen, STS-Rahmenwerk, Verbriefungsmarkt, Finanzkrise, Regulierung, Risikoanalyse, Europäische Union, Kreditrisiken, Rechtliche Risiken, Strukturelle Risiken, Balance-Sheet-Verbriefungen, Arbitrage-Verbriefungen.
Bei synthetischen Verbriefungen werden Kreditrisiken mittels Derivaten (z. B. Credit Default Swaps) übertragen, ohne dass die zugrunde liegenden Forderungen tatsächlich verkauft werden.
STS steht für "Simple, Transparent and Standardised". Es ist ein Regelwerk für Verbriefungen, die hohe Qualitätskriterien erfüllen und dafür regulatorische Vorteile erhalten.
Kritiker verweisen auf die Mitschuld synthetischer Produkte an der Finanzkrise 2008. Die EU möchte sie jedoch nutzen, um die Wirtschaft nach der Pandemie durch Eigenkapitalentlastung für Banken zu stärken.
Dies sind Verbriefungen, die Banken zur Absicherung ihrer eigenen Bilanzrisiken nutzen. Sie gelten als weniger riskant als Arbitrage-Verbriefungen und sind für den STS-Status zugelassen.
Zu den Hauptrisiken zählen Kredit- und Ausfallrisiken der zugrunde liegenden Forderungen sowie rechtliche und strukturelle Komplexitätsrisiken.
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